Dass es morgens am schlimmsten ist, wird daran liegen, dass die Abendfütterung aus Sicht der Tiere zu lange zurückliegt - sie waren sicher nachts auch aktiv und haben dann morgens Hunger. Bis mittags und abends ist der Abstand ja deutlich kleiner.

Ich habe super Erfahrungen mit der ad-libitum-Ernährung gemacht. Es bleibt immer was übrig und es ist immer genug da, und ich füttere wie du auch Gemüse aus dem Supermarkt (+ Wiese/Blätter-Zweige). Das würde sich, wie Wuschel schon schrieb, schnell einpendeln. Allerdings habe ich keine Erfahrungen in der Übergangszeit und hätte etwas Angst, dass sie sich zeitweise "überfressen", also zu viel auf einmal ... - ich würde daher morgens mit anfangen bzw. an Tagen, wenn du zu Hause bist.

Außerdem habe ich so einen Futterbaum aufgestellt und an unterschiedlichen Stellen behängt, da ist genug Platz für mehrere Tiere und keiner kann den anderen verdrängen. Das geht bei (meinen beiden) besser als aus dem Napf.

Ich hatte angefangen, ihnen zuerst ad libitum blätterige Zweige hinzustellen (die werden sowieso nie alle). Sie regulieren ihr Futter dann schon und fressen gar nicht mehr ganz so viel Gemüse, vor allem können sie fressen, wann SIE wollen (oft nachts).

Ich hab übrigens dann die Erfahrung gemacht, dass sie neues Futter um 6.00 Uhr morgens erwarten (aus Gewohnheit), am Wochenende werden sie etwas unruhig, müssen sich aber mit abfinden, dass es dann später was gibt. Meistens fressen sie dann erst nachmittags wieder Gemüse-Futter und ignorieren meine 10-Uhr-Bemühungen