Hallo,

5 Monate später .. wie schauts aus bei uns ... ?
Ich fürchte noch nicht wirklich gut.

Pfote ist mir gegenüber zwar extrem zutraulich geworden und geniesst seine tägliche Streicheleinheiten, mit den anderen beiden ist es allerdings nur suboptimal.
Die Dame des Hauses ist ihm gegenüber zwar jetzt neutral bis freundlich gesinnt, aber versucht sie ihm zb die Augen zu lecken läuft er panisch davon, meist ist er schon auf der Flucht, wenn sie langsam auf ihn zuhoppelt.
Ich fürchte sein "Kumpel" aus dem Tierheim hat nicht unerheblich dazu beigetragen. Er ist sehr ungestüm, und hat nach einiger Zeit festgestellt, dass es auch Spass macht andere zu jagen, selbst wenn es eigentlich nicht so meint. Will heissen, da Pfote anfangs immer in Panik geflüchtet ist, hat Emil irgendwann angefangen mitzurennen - jetzt läuft ihm Emil immer hinterher (wobei er teils Luftsprünge macht, für ihn ist es ein Riesenspass den armen Pfote zu jagen).
Pfote findet das hingegen gar nicht lustig.
Gebissen, gerupft etc wird er jedoch nicht. Ich habe seit langen Wochen keinerlei Fellbüschel jedweder Farbe entdeckt, Pfote hat auch keinerlei Bisswunden etc.

Fazit, die anderen würden ihn akzeptieren, wenn er sich nur trauen würde -aber genau das ist das Problem - er traut sich jetzt noch viel weniger als am Anfang.

Er tut mir unsäglich leid, denn er sitzt meistens alleine herum. es gibt immer wieder kleine Hoffnungsschimmer, aber die sind wirklich selten.Vor ein paar Tagen hab ich zb abends beim Betreten des Kaninchenzimmers gedacht ich sehe nicht recht - Pfote liegt harmonisch neben Grannini ... unfassbar - aber wiegesagt nur eine Momentaufnahme ..

Bin etwas ratlos wie das weitergehen soll ..
Ich denke schon über eine Nummer 4 nach, aber das müsste dann wirklich ein extrem unterwürfiges Tier sein, damit Pfote Kontakt aufnimmt, und Emil hätte dann noch jemanden zum Jagen ...
Oder trenn ich sie doch besser und mach auf 2 Paare - Fragen über Fragen ...