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Thema: Welcher TA Meinung glauben?

Hybrid-Darstellung

  1. #1

    Standard Welcher TA Meinung glauben?

    Hallo,

    mal eine ganz allgemeine Frage bewusst ohne viel Kontext:

    Wenn es um bestimmte medizinische Fachbereiche geht (wie z.B. Kardiologie, Augenheilkunde usw.), vertraut ihr da tendenziell eher kaninchenkundigen TA ohne Spezialisierung in diesem Fachbereich, oder nicht-kaninchenkundigen TA mit Spezialisierung in dem Fachbereich?

    Als Beispiel:
    Erkennung von Lungenmetastasen im RB: kaninchenkundige TA sagt keine Metastasen, nicht-kaninchenkundige TA aber mit Schwerpunkt in der Bildgebung des Thorax sagt da könnten Metastasen sein - wem würdet ihr tendenziell eher glauben?

  2. #2
    Auf den Hund gekommen Avatar von Mottchen
    Registriert seit: 10.08.2011
    Ort: Hier
    Beiträge: 19.162

    Standard

    In dem Fall dem Thorax-röntgen Spezialisten
    Geändert von Mottchen (13.12.2025 um 18:11 Uhr)
    Für immer im Herzen Mo April 2005-29.12.2013Mottchen Nov 2008-14.01.2015 Herr Lehmann Okt 2011-20.05.2022

  3. #3
    Neu-Aktives Mitglied Avatar von Miriam
    Registriert seit: 11.03.2017
    Ort: RLP
    Beiträge: 572

    Standard

    Da würde ich mich in dem Fall anschließen und das ansonsten immer sehr individuell beurteilen je nachdem was an Wissen gefragt ist und inwieweit das beim Kaninchen deutlich anders ist als bei anderen Tieren. Bei der Bildgebung bzgl. Metastasen würde ich vermuten dass das nicht unglaublich kaninchenspezifisch besonders ist

  4. #4
    Neuer Benutzer Avatar von Ficus
    Registriert seit: 04.12.2025
    Ort: nrw
    Beiträge: 23

    Standard

    Mir stellt sich da die Frage ob beide Tierärzte das selbe Röntgenbild beurteilen oder ob beide Tierärzte je ein eigenes Röntgenbild erstellt haben und welches der Bilder das aktuellste ist?

    Persönlich würde ich wohl das Bild nochmal einem Tierarzt vorstellen, der sich speziell mit Tumore/Krebs befasst (komme jetzt nicht auf deren Fachbezeichnung), denn das wäre eher sein Fachbereich, je nachdem wie alt das letzte Röntgenbild ist, da dann aber nochmal mit einem ganz frisch aktuellen oder ggf. gleich einen Brustkorp-CT machen lassen, weil ich mir denke, dass man da Metastasen nochmal besser als beim Röntgenbildern sieht.


    VG
    Geändert von Ficus (14.12.2025 um 00:16 Uhr)

  5. #5
    PS-Versager
    Registriert seit: 10.08.2009
    Ort: nördlich Hamburg
    Beiträge: 17.070

    Standard

    Finde ich schwer ohne die Ärzte überhaupt zu kennen. Es gibt auch heimtierspezialisten die trotzdem fachlich nicht sonderlich gut sind. Ich würde also tendenziell dem galuben den ich länger kenne und vertraue.
    Es klingt da aber ja viel "könnte" mit und es scheint mir als sei der TA mit Schwerpunkt Bildgebung sich auch nicht 100% sicher.

    Da bleibt dann letztlich nur Kontrollröntgen und in Kombi zum Rö das gesamte Tier mit der Symptomatik zu betrachten und aus den aktuellen Befunden eine therapeutische Konsequenz abzuleiten.

    Geht es darum eine nicht kastrierte Häsin aufgrund Gebärmutterproblemen noch zu kastrieren? Dann würde ich das tun wenn die Metastasen nicht sicher und deutlich sichtbar sind da es die einzige Chance zum überleben ist.
    Sind es Metastasen ist die Sache infaust.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von Fellfie
    Registriert seit: 22.04.2011
    Ort: Stralsund
    Beiträge: 3.304

    Standard

    Ich würde in dem Fall eher einem Röntgenspezialisten glauben, aber "könnte" ist halt auch keine sichere Aussage. Beim Rest schließe ich mich Alexandra an. Da bleibt nur ein Kontrollröntgen in einigem zeitlichen Abstand, um sicher zu gehen. Hat man diese Zeit nicht, weil bei einer unkastrierten Häsin beispielsweise Gebärmutterauffäligkeiten vorliegen, würde ich kastrieren, solange es keine sichere Diagnose von Lungenmetastasen gibt.

  7. #7

    Standard

    Zitat Zitat von Alexandra K. Beitrag anzeigen
    Finde ich schwer ohne die Ärzte überhaupt zu kennen. Es gibt auch heimtierspezialisten die trotzdem fachlich nicht sonderlich gut sind. Ich würde also tendenziell dem galuben den ich länger kenne und vertraue.
    Es klingt da aber ja viel "könnte" mit und es scheint mir als sei der TA mit Schwerpunkt Bildgebung sich auch nicht 100% sicher.

    Da bleibt dann letztlich nur Kontrollröntgen und in Kombi zum Rö das gesamte Tier mit der Symptomatik zu betrachten und aus den aktuellen Befunden eine therapeutische Konsequenz abzuleiten.

    Geht es darum eine nicht kastrierte Häsin aufgrund Gebärmutterproblemen noch zu kastrieren? Dann würde ich das tun wenn die Metastasen nicht sicher und deutlich sichtbar sind da es die einzige Chance zum überleben ist.
    Sind es Metastasen ist die Sache infaust.
    Kenne die Heimtierärztin länger, ist aber auch nicht unsere „Haupt“ärztin da diese im Urlaub war, mit der werde ich aber auch noch sprechen.

    Ja soweit ich weiß kann man Metastasen auch nicht immer zu 100% sicher auf einem RB erkennen, daher stelle ich nicht grundsätzlich die Kompetenz in Frage… Ich denke da wäre ein CT sicherlich wirklich sinnvoll, oder ggf eine Antibiose und dann Kontrollröntgen, um eine Lungenentzündung auszuschließen.

    Genau, allerdings waren wir auch in Absprache mit den beiden Heimtierärzten nicht 100% für OP, weil sie noch diverse andere Baustellen hat (EC, chronische Ohrenentzündung, Schnupfen, habe dazu hier auch einen anderen Thread gepostet bzgl. OP ja/nein, und da war der Tenor hier auch eher nein), wir hätten es aber jetzt doch noch gewagt, aber wenn jetzt auch noch der Verdacht auf Metastasen besteht möchte ich ihr die OP nicht mehr zumuten, weil ich nicht möchte, dass ein Großteil der (v.a. wenn es Metastasen sind evtl. recht kurzen) Zeit, die ihr danach noch bleiben würde, aus OP Nachsorge mit Stress und Schmerzen besteht…

  8. #8

    Standard

    Zitat Zitat von Ficus Beitrag anzeigen
    Mir stellt sich da die Frage ob beide Tierärzte das selbe Röntgenbild beurteilen oder ob beide Tierärzte je ein eigenes Röntgenbild erstellt haben und welches der Bilder das aktuellste ist?

    Persönlich würde ich wohl das Bild nochmal einem Tierarzt vorstellen, der sich speziell mit Tumore/Krebs befasst (komme jetzt nicht auf deren Fachbezeichnung), denn das wäre eher sein Fachbereich, je nachdem wie alt das letzte Röntgenbild ist, da dann aber nochmal mit einem ganz frisch aktuellen oder ggf. gleich einen Brustkorp-CT machen lassen, weil ich mir denke, dass man da Metastasen nochmal besser als beim Röntgenbildern sieht.


    VG

    Ja, es ist das selbe RB und das ist aktuell.

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