Zitat von
Carmen Z.
Liebe Hasenmami,
also die Aussagen, die du hier von deiner Tierärztin widergibst, lassen leider darauf schließen, dass diese keineswegs heimtierkundig, also kaninchenkundig ist.
Dass der Bruder die Narkose nicht überlebte, kann mehrere Ursachen gehabt haben:
1. es lag einfach an seinem Allgemeinzustand durch Schnupfen, so dass er eh ein Risikopatient war
2. das Narkosemanagement beim Tierarzt war nicht so, wie es sein müsste
Natürlich kann es immer mal vorkommen, dass ein Tier eine Narkose nicht überlebt, aber in der heutigen Zeit ist dies bei gut ausgebildeten Heimtierärzten doch schon eher selten.
Warum sollte sie denn laut deiner Tierärztin die Narkose nicht überstehen? Hat sie noch andere Erkrankungen? Und wenn das Tierarztpersonal gut geschult ist, ist Röntgen ohne Narkose auch nicht mit übermäßig Stress verbunden - zumindest bei den meisten Kaninchen. Ein CT der Wirbelsäule hatte ich letztens bei meiner Marie, da sagte die Ärztin der Klinik, dass dies am besten in Narkose durchgeführt werden sollte, damit die Aufnahmen auch richtig scharf zum Beurteilen werden. Wenn es nur um CT wegen Zähne oder Ohren geht, wird hier sogar ein CT ohne Narkose gemacht.
Und die Aussage, dass man, wenn die Diagnose auf dem Papier steht, auch nichts anderes machen kann, stimmt eben so auch nicht. Selbst Bandscheibenvorfälle könnte man versuchen zu operieren, wobei hier die Erfolgschancen wohl noch sehr gering sind. Aber es kann auch einfach etwas eingeklemmt und entzündet sein, wass diese Lahmheit dann verursacht, und da kann man durch Cortison probieren, ob dies abschwellt und das Rückenmark entlastet. Das wurde bei einem meiner Tiere versucht - leider hatte es nur ein paar Tage Besserung gebracht, aber meine Tierärztin sagte, sie hätte damit auch schon längerfristige Erfolge erzielt. Also wie gesagt, erst wenn man weiß, was das Problem ist, kann man sagen, ob es Therapiemöglichkeiten gibt oder nicht.
Also nach wie vor meine Meinung - das A und O ist aus meiner Sicht, sich einen wirklich kaninchenkundigen Tierarzt zu suchen, ordentliche Diagnostik zu betreiben und dann eine Entscheidung zu fällen.
Wenn du diesen Weg allerdings nicht gehen willst und nur bei weiterer Schmerzmittelgabe bleibst, sehe ich es wie Alexandra - und durch ein Wunder wird dein Tier nicht mehr Lebensqualität bekommen.
Viel Kraft für euren weiteren Weg, wie auch immer er aussehen mag.[/QUOTE
Liebe Carmen,
danke für deine Hilfestellung.
Ich werde sie nun doch einer Diagnostik unterziehen um das best mögliche für meine
Hasendame zu tun.
Vielen lieben Dank!!