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Berlin: 8 große Weibchen (*Feb.16) suchen PS/ES (Freikaufsumme 150 Euro)
Über eine Bekannte habe ich erfahren, dass 8 große (derzeit ca. 5 kg), braune und schwarze, weibliche Kaninchen von Februar 2016 zum Fleischpreis von insgesamt 150 Euro im Süden Berlins abgegeben werden.
Könnte sich eine/r von euch vorstellen, Pflegestelle bis zur Vermittlung oder Endstelle zu sein oder beim Freikauf bzw. bei den Tierarztkosten zu unterstützen? Bitte alle (auch noch so kleinen) Hilfstaler sind willkommen.
Der derzeitige Besitzer hat die Kaninchen von einem verstorbenen Mann übernommen und möchte sie so schnell wie möglich loswerden. Wir unterstützen mit dem Freikauf keinen Züchter, sondern wollen den Weibchen einen schönen Lebensabend ermöglichen, da sie sonst im Kochtopf enden.
Auf den Bildern seht ihr 4 bereits abgeholte Kaninchen, es waren ursprünglich 12 Kaninchen. Noch warten 8 Weibchen auf unsere Hilfe. Die Abholung der 8 verbliebenen ist am Donnerstag (18.8.) geplant, da die Kaninchen so schnell wie möglich weg sollen. Sie sind derzeit bereits für mich reserviert.
Wir haben von dem Verein BurgNagezahn e.V. bereits eine Pflegestellenzusicherung für 2 Kaninchen. Es suchen also noch 6 Weibchen eine Pflege- bzw 8 eine Endstelle. Die Kaninchen werden tierärztlich untersucht und nach sauberer Kotprobe geimpft in ein Zuhause entsprechend den Vorgaben des Kaninchenschutz e.V. vermittelt.
Auf den Bildern seht ihr 4 bereits abgeholte Kaninchen, es waren ursprünglich 12 Kaninchen. Noch warten 8 Weibchen auf unsere Hilfe.
Ich bin auch über nellihaase@gmx.de erreichbar. Sollten noch Informationen fehlen, werde ich diese auf Wunsch ergänzen. Vielen Dank für eure Unterstützung!
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Abgesehen von vier Buchten, die fest in eine Scheune eingebaut sind und nun für Legehennen genutzt werden sollen, wurden alle anderen Buchten der ehemals 120 Kaninchen verkauft bzw. verbrannt. Die verbliebenen Buchten beherbergten die letzten acht Kaninchen, die wir befreien konnten. Der ursprüngliche Besitzer, ein dem Alkohol verfallener Mann, züchtete die Kaninchen auf dem Grundstück des Hennenbesitzers, weil es dort ungenutzte Buchten gab. Als er einen plötzlichen Tod erlitt, kümmerte sich der Hennenbesitzer um den Verkauf der Kaninchen. Die meisten Kaninchen wurden von ihm geschlachtet abgegeben. Mit der Kaninchenhaltung möchte der Mann nichts zu tun haben, aber Geflügel wird er weiter halten. Die Hennen befinden sich tagsüber in einem Auslauf, in die Buchten werden nur die Legehennen mit ihren Kücken kommen. Wir waren froh, dass der Mann beim Verladen der Kaninchen in die Transportboxen ihnen nicht die Gliedmaßen brach, so grob ging er mit den Kaninchen um. Ich hatte noch nie zuvor gesehen, dass jemand Kaninchen an der Haut der Wirbelsäule anhebt. Es handelt sich um 4 kg schwere Tiere, die wie verrückt strampelten. Ich bekomme immer wieder einen Kloß im Hals, wenn ich daran denke. Der Mann ist ein sehr, sehr grober Mensch, der zwar beim Anblick von uns drei jungen Frauen etwas auftaute und uns einen Ballen Heu und sein Supermastfutter mitgab, aber wahrscheinlich müsste man ihn vor Ort mit einer Flasche Schnaps besuchen, um sich über die Hennenhaltung zu unterhalten. Wenn jemand so mutig ist, komme ich gern mit, allein würde ich mir nicht trauen, mit ihm Gespräche über die Hennenhaltung zu führen.
Aber nun zum besseren Teil der Geschichte. Die fünf Weibchen, die ich aufnehmen konnte, heißen Lena, Sofia, Emilia, Valerie und Melinda. Sie haben eine parasitenfreie Kotprobe und werden nächste Woche das zweite Mal geimpft. Sie nehmen bereits Futter aus der Hand und lassen sich zunehmend streicheln. Sie sind alle sehr gut sozialisiert und neugierig. Sie genießen das abwechslungsreiche Wiesenfutter und freuen sich gerade sehr über eine Möhren-, Stroh- und Heuspende von Lenas zukünftiger Besitzerin. Eine weitere Dame wird am Wochenende von ihrer neuen Familie ausgesucht und nach der zweiten Impfung zu einem tollen Schecken auf eine Terrasse ziehen dürfen. Es suchen also noch drei Weibchen. Eine Pflegestelle wird derzeit nicht benötigt. Vielen Dank für die liebe Nachfrage.
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