Wieviel ist ein Tierleben wert? Wieviel Arbeit ist zu viel? Wie hoch dürfen die Kosten sein? Und was ist, wenn es sich um ein Tier handelt, dass man bequem zum Schlachter geben kann?
Wir haben vor wenigen Stunden erfahren, dass die Uhr für einen ehemaligen Schützling von uns tickt. Und sie tickt schnell.
Wir haben vor einigen Jahren ein kleines Lamm zur Pflege gehabt. In wenigen Wochen hat Jette unser Herz erobert. Sie hat mit unserem Hund gespielt, unsere Kaninchen beschnüffelt und mit uns im Wohnzimmer vor dem Fernseher gesessen, weil sie im Stall so einsam war.
Als sie zurück zu ihrer Besitzerin ging, hat diese uns versprochen, dass Jette niemals geschlachtet wird. Dieses Versprechen ist jetzt hinfällig. Ihre Besitzerin hat keine Zeit mehr, sich um ihre Schafherde zu kümmern und so führt ihr Weg heute Abend um acht zum Schlachter.
Wir können es kaum glauben, dass dieses lebensfrohe, kleine Wesen in wenigen Stunden seinen letzten Atemzug getan haben soll. Umgeben vom Blut und den Schreien seiner Freunde wird sie ihre letzte Zeit erleben. Sie wird mit vor Angst geweiteten Augen in den Schlachthof treten und das letzte was sie sieht, sind ihre Artgenossen, die zum Ausbluten an einem Haken von der Decke hängen.
Das wollen wir nicht zulassen! Wir wollen Jette und zwei weitere (inzwischen erwachsene) Flaschenkinder retten. Aber allein können wir das nicht. Wir haben nicht die Kapazitäten, drei Schafe dauerhaft aufzunehmen. Deshalb suchen wir dringend Menschen, die Jette, Lucy und Paul ein schönes Leben ermöglichen.
Bitte helft uns! Bitte, lasst Jette, Lucy und Paul nicht sterben. Gemeinsam können wir sie retten!
Liebe Grüße
Almuth und Lara







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