Hallo,

ich bin mir unsicher, ob meinen Spendenaufruf hier passend ist - wenn nicht, dann löscht diesen Beitrag bitte .

Bereits in diesem Beitrag habe ich von einer weiblichen grünen Wasseragame berichtet, welche derzeit leider nicht artgerecht gehalten wird: http://kaninchenschutzforum.de/showt...00#post3870500

Ein Verwandter meines Freundes hält das Tier seit ca. 13 oder 14 Jahren, leider in einem viel zu kleinen Terrarium, sodass die Agame weder genug Platz zum Laufen, Schwimmen oder Klettern hat . Das Terrarium ist 1 m x 40 cm x 40 cm groß und empfohlen werden für die kletterbegeisterten Tiere 2 x 1 x 2 m. Seit Monaten hat sie eine Schwellung am Mund, die immer größer wird. Gestern hatte ich mal wieder ein sehr sehr ernstes Gespräch mit dem Besitzer, der schon vor einiger Zeit eingesehen hat, dass er der Kleinen nicht gerecht wird. Es gibt ein traumhaftes Angebot eines Reptiliums ganz in der Nähe, dass die Kleine aufnimmen würde, wenn die Schwellung abgeklungen ist! Dort dürfte sie mit anderen Echsen, einer Schildkrötenart und weiteren 4 Wasseragamen in einem zimmergroßen passend geheiztem und befeuchteten Terrarium mit Wasserbecken, dicken Ästen und Erde zum Buddeln leben. Ich habe es mir heute mit meinem Freund angesehen, es wäre - soweit wir es einschätzen können - wunderschön für sie! Gestern habe ich den Besitzer überzeugen können, dass wir das Tier gleich heute zum Tierarzt bringen konnten. (Das Reptilium hat einen Arzt empfohlen, der bald in Urlaub geht und der Platz für die Agame im Reptilium ist derzeit da, kann aber natürlich auch in Zukunft von einem anderen Abgabetier bestetzt werden - daher unsere Eile.)
Beim Arzt waren wir heute und es kam heraus, dass das Mäulchen entzündet ist, wir haben für 2 Wochen Baytril mitbekommen. Leider geht der Arzt aber sehr stark von einem Tumor aus , da an der Stelle am Maul auch ein richtiger harter "Knoten" sitzt. Er stört das Tier laut dem Arzt, da es das Mäulchen nicht richtig schließen kann, welches dadurch immer wieder leicht austrocknet. Auf Dauer werden die oberene Zähne in das Gewebe stechen, wenn das Ganze größer wird. Die OP wäre für das Tier nicht sehr belastend. Es würde mit Inhalationsnarkose durchgeführt und das Gewebe entfernt.
Selbst wenn es nicht größer würde - das Reptilium nimmt die Kleine nur auf, wenn die Schwellung behandelt und zur Not auch operativ entfernt wurde (was ich verständlich finde).
Der Arzt schätzt die OP Kosten auf 160 Euro. Der Besitzer wird vielleicht die heutige Tierarztrechnung übernehmen, doch eine OP kommt kostenmäßig für ihn nicht in Frage. Was für Gründe auch immer dahinterstecken - mich macht es sehr traurig, die Chance für das Tier auf einige tolle Jahre im Reptilium zu vertun (Agamen werden bis zu 20 Jahren oder auch etwas älter)!

Vielleicht denken sich hier jetzt einige, so wie ich eigentlich auch, dass es die Aufgabe des Besitzers wäre, sich um das Tier zu kümmern. Leider bin ich mir sehr sicher, dass sie, wenn ich nicht eingreife, bis zum Lebensende in dem beengten Terrarium sitzt. Das möchte ich verhindern. Leider wird es schwer für mich, die ganzen OP-Kosten alleine zu tragen und ich frage deshalb:

Ist jemand bereit, ein paar Euros für die Agame und ihre Operation zu spenden? Ich würde mich unglaublich freuen - und die Agame erst !

Herzliche Grüße, Nora

P.S. Die Rechnung der OP würde ich dann hier im Forum hochladen...
P.P.S. Mein Freund macht den Anfang und gibt ein bisschen was dazu