Das ist ja super - ich freue mich riesig für den kleinen Muck![]()
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Ich hatte gerade zwei Wildmixe, wovon noch einer bei mir ist. Die Vergesellschaftung läuft im Prinzip nicht anders, als bei anderen Kaninchen. Allerdings brauchen sie viel Platz. Sie leben in freier Wohnungshaltung und haben zwei Räume zur Verfügung. Ich hatte mal nach der OP eines der beiden, dem Eddie, nach Monaten eine Wiederzusammenführung machen müssen und die drei Tiere auf ca. 3 m² untergebracht. Das wurde Tommi am dritten Tag zu eng und er versuchte auszubrechen und ich brach ab, da er stark gestreßt war und ließ sie wieder zusammen in die Wohnung, was dann auch ging. Je anch Charakter und dem, was sie bereits erlebt haben, werden sie mit der Zeit zutraulicher. Der eine mehr, der andere weniger. Das ist ganz verschieden. Anfassen lassen sich die meisten nicht oder kurz mal berühren. Sie sind halt sehr temperamentvoll und brauchen viele Beschäftigungsmöglichkeiten. Ideal ist ein altes Sofa, daß sie modifizieren könnenund viele Kartons, die möglichst auch noch versteckt angeordnet sind. Aktuell mache ich gerade eine Zusammenführung von Tommi mit Emmi und Manni, zwei jungen Zwergen. Das geht sehr temperamentvoll zur Sache und aktuell arbeiten wir daran, daß beide Seiten die Grenze zwischen den Räumen jeweils als eigene Reviergrenze akzeptieren und respektieren. Eine Annäherung ist noch nicht wirklich in Sicht, da Tommi noch nicht annehmen kann. Er braucht sehr lange dafür und sein Temperament kommt ihm immer wieder in den Weg. Aber bisher hat es irgendwann immer geklappt.
Es ist nicht die Frage, ob Tiere intelligent sind, sondern was sie anstellen müssen,
damit wir es ihnen glauben
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