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Thema: Urlaub

  1. #61
    Auf den Hund gekommen Avatar von Mottchen
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    Zitat Zitat von arundlecastle Beitrag anzeigen
    naja, also ich hatte vorher einen Ghanaer in D kennengelernt, der einen Bruder oder sowas in dem Ort hatte, wo ich hinwollte, und ausserdem einen Cousin oder sowas in der Nähe vom Flughafen, der mich abholen sollte, oder war es eine Schwester, ich weiss nicht mehr genau. Jedenfalls komme ich da an, viel Gewusel aber niemand mit Schild oder irgendwas, also warte ich herum, irgendwann bin ich so richtig auffällig die einzige weisse Person, und jemand kommt auf mich zu und spricht mich mit meinem Namen an und sagt er sei Flughafen-Officer und beauftragt mich irgendwo hin zu bringen. Man wird zu einem Auto gebracht, da sind dann insgesamt drei Männer drin, also Fahrer und Officer und noch jemand, und ich als einzige damals noch junge Frau, die die lokale Sprache nicht versteht und sich sowieso nischte in irgendwas auskennt. Dann sollte ich ihnen Geld geben, erst fürs "Taxi", dann für den Fahrer, dann für die Bettler, dann weil sie das für mich tauschen würden, weil das die nächsten Tage wegen Feiertagen nicht ginge, und dann noch mal Geld für den Transport und noch mal Geld und die Traveller-Checks dann auch noch und derweil fuhr man durchs Dunkle, irgendwann waren es schon keine Strassen mehr sondern nur noch Dreckpisten, und bei den Traveller-Checks habe ich dann doch mal halt gemacht und gesagt, dass ich sonstnichts habe und gekommen bin um unentgeltlich in einem Krankenhuas zu arbeiten (ich war da für drei oder vier Monate), also ich habe versucht, das Bild der weissen Melkkuh etwas zu relativieren. Dann haben sie zumindest kein Geld mehr genommen. Problem war, dass sie gleichzeitig immer betonten, wie nett sie sind, und dass sie mir ja helfen, und dass ja alle Ghanaer so nett sind und man Gästen hilft, und ich gerade anfangs nicht ganz sicher war, ob das nicht auch so war...und in Übermüdung und Hitze auch Schwierigkeiten hatte, auf die Schnelle über Mark und Dollar in Cedi umzurechnen irgendwann sollte ich dann was essen mit ihnen, aber ich habe gelogen dass ich schon gegessen hätte und dass sie mich bitten dann mal zu einem Hotel bringen. Ich kam dann also in diese kleine Pension, habe mich eingeschlossen und den besagten Ventilator und die Geckos beobachtet - und dann ganz gut geschlafen. MOrgens gabs von einer netten Frau leckere afrikanische Omelettes, und dann kamen wieder Leute, um mich wo hin zu bringen, Geld tauschen und pipapo, aber ich habe dann darafu bestanden, dass ich ganz dringend zum Busbahnhof muss, und da haben sie mich dann oh Wunder auch hingebracht.

    Dort habe ich dann Stunden auf den Bus nach Kumasi gewartet. Aber da war dann ein Typ, der wissen wollte wo ich hinmusste und mir sagte in welchen Bus ich muss und wo ich aussteigen soll und so ich jo, schon gut, ich helf mir lieber alleine... Ich war dann aber falsch ausgestiegen (nämlich auf dem Campus, da war aber Feiertag), dann ist der Typ an der nächsten Haltestelle ausgestiegen, mit Taxi zurück, mich gesucht, und mich dann dahin gebracht, wo ich hinmusste (zum WOhnheim). ich erstmal Panik: Ich habe kein Geld mehr für Taxi flüssig, und ich werde schon wieder verarscht, aber es war lächerlich wenig, 50 Pfennig oder so, nach den ungefähr 200 Mark die ich vorher schon los geworden war... Dieser Typ erwies sich als Boakye, ein Student, der sich auch die nächsten Tage und Wochen immer noch nett um mein Wohlergehen besorgte (ein anderer Deutsche, der dort auch ein Praktikum machte (war ich froh, plötzlich einen Europäer zu entdecken, muss ich gestehen) hatte auch so jemand, der ihn adoptiert hatte, damit er zurecht kommt...).

    Den bekannten aus D habe ich aber später mal gefragt: ne, der mich abholen sollte, ist nie gekommen. Solche Flug Officers gibt es nicht. Der angebliche Officer hatte vermutlich meinen Namen auf dem Koffer gelesen. ich konnte ja anfangs die vielen Menschen auch nicht wirklcih gut auseinanderhalten.

    Das war das Ende der Geschichte. Ich habe dann meine Monate Praktikum gemacht. Seither haben sie den Flughafen für Nicht-Reisende abgesperrt und Info Stellen für Touristen eingerichtet. Er hatte sich zu einem RipOff Ort entwickelt, mein Fall war sicher nichts ungewöhnliches. Ich habe davon gelernt, dass man immer weiss, wo man die ersten Schritte hintut und sich nicht von irgendwelchen "Bekannten" abhängig macht, und dass man weiss, was die wichtigsten Dinge ungefähr in der Landeswährung kosten. Ein Hotel für die erste Nacht vorab buchen oder zumindest eines nennen können, möglichst zentral, und sich da ohne Umwege hinbringen lassen. Nirgendswo hin von wo man nicht mit eigener Kraft wieder selbst zurück kommt.

    Aber auch: Zuversicht behalten und auch die Absurditäten des Lebens geniessen - wobei, diese Kunst sollte ich mal wieder üben. Ist gerade mal wieder etwas gefordert...
    Oha
    Für immer im Herzen Mo April 2005-29.12.2013Mottchen Nov 2008-14.01.2015 Herr Lehmann Okt 2011-20.05.2022

  2. #62
    Mitgliederbetreuung im Vorstand Avatar von Carmen Z.
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    Oh je, Eva, ich hoffe, es geht alles gut und du hast dich nicht angesteckt


    Liebe Grüße
    Carmen Z.
    und die Langohren Marie und Leon

    Für immer im Herzen Chipsi, Kara, Phini, Emma, Audrey, Cyrus, Luna und Mira sowie Mr. Snow, der nun ein tolles Leben bei Astrid N. hat.

  3. #63
    Mitgliederbetreuung im Vorstand Avatar von Carmen Z.
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    Da dieser Thread gerade so toll zu lesen ist und auch die Radtour von Ralf ja seine Liebhaber fand, haben wir mal eine "Reiseecke" eingerichtet und ich habe die Threads mal entsprechend verschoben.

    Vielleicht finden sich ja noch die ein oder anderen Reiseberichterstatter


    Liebe Grüße
    Carmen Z.
    und die Langohren Marie und Leon

    Für immer im Herzen Chipsi, Kara, Phini, Emma, Audrey, Cyrus, Luna und Mira sowie Mr. Snow, der nun ein tolles Leben bei Astrid N. hat.

  4. #64
    Administrator Avatar von Marion S.
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    Bei den gelesenen Berichten und interessanten Begegnungen an fremden Orten ist mir wieder ein Erlebnis in Erinnerung gekommen, welches ich vor ein paar Jahrzehnten hatte.

    Auf St. Pauli in Hamburg arbeitete ich für ein Jahr bei der Heilsarmee in der Talstraße (Querstraße der Reeperbahn) wir betrieben u.a. ein Café mit dem Namen „Atempause“. Dieses Café hatte ein Tresen gegenüber dem Eingang und weiter hinten eine Theke, wo man für kleines Geld ein Imbiss und heiße Getränke kaufen konnte.

    Es war spät am Abend, vielleicht eine Stunde bevor wir schließen. Es kam ein gewöhnlich aussehender Mann mit einem Mantel rein. Meine zwei Kollegen waren hinten an der Theke, im Gespräch oder beim Verkauf, ich war vorne an dem Tresen. Ich fragte den Mann ob er etwas bestellen möchte, er erwiderte dass er nur reden wolle.

    Der Mann fragte mich, ob ich an Aliens glaubte. Als ich in sein Gesicht sah, schluckte ich die etwas flapsige Antwort runter. Und Antwortete ehrlich, dass ich da so meine zweifel hätte aber man auch nichts ausschließen könne.

    Er erzählte von fast Begegnungen mit Aliens und führte einige Beweise dafür an. Seine Stimme war ernst und sein Gesicht emotionslos, er sprach leise und es lag eine leichte Spannung in der Luft. Ich fühlte mich unwohl.

    Dann fragte er plötzliche ob ich Angst hätte, wenn eine Pistole auf mich gerichtet wäre. In dieser Gegend wäre es nicht ungewöhnlich, wenn der Mann vor mir eine Pistole hat. Ich bekam Angst, richtige Angst. Mein Blick ging zu meinen Kollegen, die waren aber mit ihrer Arbeit beschäftigt und bekamen nichts mit. Die Spannung stieg. Ich wusste, eine falsche Antwort und es würde mit mir ungut ausgehen. Dieser Mensch wollte ernst genommen werden. Ich antwortete, glaube hin oder her, dass ich sehr wohl Angst hätte jetzt sterben zu müssen.

    Wir unterhielten uns noch über das evtl. Leben nach dem Tod, Aliens und die Weiten der Galaxien. Und dann verschwand er.

  5. #65
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    uh...Marion .... das ist gruselig. Da hätte ich jetzt wiederum echt Schiss gehabt.

    Dazu fällt mir gleich noch eine Geschichte aus Ghana ein, die mit einer Pistole, Macheten und "Rasta Men" zu tun hat, die ich mir aber nun doch verkneife. Muss ja auch mal arbeiten..

  6. #66
    Auf den Hund gekommen Avatar von Mottchen
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    Marion wie gruslig
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  7. #67
    Erfahrener Benutzer Avatar von Ludovica99
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    Ich habe auch gerade eine sehr schöne Erinnerung. Als Studentin war ich oft in Devonshire zu Besuch bei einer Freundin.
    Einmal hatte ich mir im Parkhaus, Sch* Linksverkehr, den Kotflügel angefahren und das musste vor der Rückreise gerichtet werden da eine längere Autobahnfahrt so nicht mehr gegangen wäre. Meine Freundin hatte sich umhören wollen, aber ich war ohnehin noch länger da also keine Eile - ich habe mir die Zeit weiter am liebsten im Ashburton Bookstore vertrieben, einem stimmungsvollen Shakespearian House am Rande des Dartmoors, uralt, auf 4 Etagen nur genauso alte Bücher ,
    Man konnte sogar Bücher ausleihen um nebenan im Café einen Devon cream tea, extrafette clotted cream zu genießen.
    Es war die perfekte Stimmung, die Herbssonne schien fahl durch die kleinen Fenster und auf den Sonnenstrahlen wirbelte kleine Staubkörnchen. Es war wie in einer anderen Zeit. So hatte ich gerade ein wunderschönes Gedichtbuch mit alten Stichen von 1830 in der Hand.
    Ich war ganz alleine im Laden, komplett still, es war unter der Woche
    Auf einmal klingelt das Telefon im Laden, so ein schrilles Nachkriegsapparat.
    Die Ladenbesitzerin schreit durchs Haus. Ms M., for you.

    Mich reißt es, mitten in England, niemand weiss wo ich bin, niemand kennt mich , lange bevor es Handies etc gab, wie kann das sein?!?!? Das ist nicht möglich
    Ich geh ran, Mr Watson the mechanic begrüßt mich und bittet mich morgen das Auto in seiner Werkstatt abzugeben...
    Jetzt bin ich platt über diesen nahezu telepathischen Service.
    Die Ladenbesitzerin schaut mich fragend an, das Erstaunen kann ich leider nicht auflösen.
    Zuhause angekommen klärt mich meine Freundin auf, der Bruder ihrer Kollegin habe eine Werkstatt und der sei zufällig dazugekommen als meine Freundin ihrer Kollegin das erzählt habe. Meine Freundin sagt, ach ich glaube ich weiss wo sie ist, rufen wir sie gleich mal an...

    Das Buch habe ich heute noch, eines meiner liebsten Stücke

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	20220708_213517.jpg
Hits:	1
Größe:	152,8 KB
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    Das Ashburton Bookstore ist leider vor einigen Jahren geschlossen worden, zugerne hätte ich dort nochmal in den Büchern gestöbert

  8. #68
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    Zitat Zitat von Carmen Z. Beitrag anzeigen
    Da dieser Thread gerade so toll zu lesen ist und auch die Radtour von Ralf ja seine Liebhaber fand, haben wir mal eine "Reiseecke" eingerichtet und ich habe die Threads mal entsprechend verschoben.

    Vielleicht finden sich ja noch die ein oder anderen Reiseberichterstatter
    Das ist ja toll......ich blühe hier richtig auf und erinnere mich soo sehr an frühere Zeiten und meine Erlebnisse wenn ich das alles hier lese....
    Geändert von hasili (08.07.2022 um 23:05 Uhr)

  9. #69
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    Ludovica, wie schön! Und dass du auch noch etwas Fassbares zur Erinnerung daran hast!

    Ich wollte mal im Anschluss an einen Kongress in Chicago etwas aufs Land, um meinen Kopf frei zu kriegen, für eine berufliche Entscheidung, also ob ich es schmeisse und mir was anderes suche, wie viel ich noch aushalten möchte und so... gar nicht so einfach, "irgendwo aufs Land" zu fahren. Letztendlcih war es eher so Wisconsin Reiseführer zufällig aufschlagen und ich landete in "Two Rivers" in einem Motel. Und wie ich so durch dei Gegend streife, oder Leute frage, ob wo noch was offen ist, sagen sie: "Oh, have you just recently moved here?" Da weiss man dann, dass man wirklich auf dem Land gelandet ist... Wobei es auch schon andere Gegenden gab, wo man so leise den Verdacht hat, man wird wahrgenommen und beobachtet. Aber schadet ja nicht, wie man bei Devonshire-Beispiel sieht...

  10. #70
    Erfahrener Benutzer Avatar von Ludovica99
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    Ja das war eine schöne Zeit in Devon. Auch kulinarisch, ich backe heute noch oft Rhubarb Apple Crumble oder Scones, ich erinnere mich auch gerne an die Konzerte in Dartington Hall, einem alten Herrensitz.
    Und einmal nahm mich meine Freundin, die bei jedem meiner Besuche einer anderen Religion zugewandt war mit zu einer buddhistischen Meditation in einem anderen Herrensitz. Überhaupt habe ich ständig stately homes von innen gesehen
    Hach, ich muss mal wieder hinfahren. Meine Freundin ist leider längst verstorben, sie war einiges älter als ich.

  11. #71
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    Yupp, Rhubarb Crumble hat es hier auch in den Speiseplan geschafft, Devon Cream Tea muss sein, wann immer sich die Gelegenheit gibt (zuletzt vor einer Woche im Kensington Palace Cafe), aber ich war auch ein Fan von Bread and Butter Pudding. Dagegen nicht von den ewigen Peas and Gravy...

    Ich habe mal ein Praktikum, 6 Wochen, in Plymouth gemacht, Ausflug ins Dartmoor inbegriffen - da hatte ein Mitstudent mir sein klappriges Fahrrad geliehen, womit ich dann erstmal einen Platten hatte, also in eine Autowerkstatt, um nach Werkzeug zu fragen, aber was ein anständiger Mann ist, der übernimmt natürlich den Pannenservice für die junge Frau (die daneben steht und denkt, lieber Mann, das ist murks was du da murkselst, ich kann das besser und schneller selbst, aber ich will ja nicht unhöflich sein, er fühlt sich gerade so nett und gut), also fahre ich weiter und habe gleich wieder ein Platten. Kommt ein Doppelbus, von der alten Sorte, rot, teiloffen, vorbei, und ich frage, ob ich mit darf. Durfte ich, mit Fahrrad. Der englische Mitstudent konnte das gar nicht glauben und war schwer beeindruckt, dass sein klappriges Rad Doppelbus gefahren war. So kanns gehen.

    Es gab da so einen ganz wunderschönen Ort am Meer mit T, wo mich mal jemand mit hingenommen hat, ich glaube sogar mit Übernachtung bei so einer alten Klavierlehrerin mit sehr viel Blümchen-Deko in ihrem Reihenhäuschen, irgendeine Tante von dem, mit dem ich dort unterwegs war (wer war denn das noch mal, Hilfe mein Gehirn hat Löcher, aber es ist lange her). Ach ja, sie war Klavierlehrerin, aber hatte so kleine Hände, dass sie die "Fremden Länder und Menschen" nicht selbst spielen konnte, was das einzige Stück ist, was ich beherrsch(t)e (warum mich das wohl so besonders anspricht).

    Hier also noch die Musik zum Thread: https://www.youtube.com/watch?v=M1_Yjqj9xSY

  12. #72
    Administrator Avatar von Marion S.
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    wunderschönes Stück Musik

  13. #73
    Erfahrener Benutzer Avatar von Ludovica99
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    Du meintest wahrscheinlich Teignmouth , oder Torquay.
    In Plymouth ( oder Exeter) wollte ich studieren, hab mich damals aber wegen der unklaren Anerkennung auf dem Continent im letzten Moment dagegen entschieden
    Geändert von Ludovica99 (09.07.2022 um 16:48 Uhr)

  14. #74
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    Torquay! Danke. Hatte ewig nicht mehr daran gedacht. Exeter hatte ich mir dann noch alleine angesehen.

    Die Orte, due man nicht des Reisens wegen besucht, sondern als Nebeneffekt von Besuchen, Praktika, Arbeit und so, sind doch die schönsten. Wegen der unvermuteten kleinen Urlaublichkeiten am Rande. Wie ein Strand von Torquay im Abendrot. Oder so.

  15. #75
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    Ich meine, auch schon in Torquay gewesen zu sein, aber kann mich täuschen. Falls es das war, fand ich es dort eher unschön....finde sowieso einige Städte nicht besonders in England...so auch Cambridge, mal abgesehen von dem College-Gelände. Ich habe dort eine Lehrer - Fortbildung gemacht zum Thema Contemporary English....wurde finanziert vom Comenius-Programm (kennt das jemand?), aber der Kurs hat mir nicht sehr viel gebracht-anders ein Kurs on London Lee Green zu Methodentraining...das war super gut.
    London finde ich eh sehr gut, aber kenne es halt auch am Besten.

    Ein Ausflug der besonderen Art war eine Überfahrt von Penzance zu den Scilly Island.....ganz im südwestlichsten Zipfel von England...winzige Inselchen, autofrei und wirklich fast nix....1, 2 Bed und Breakfast, Pub natürlich....man hatte das Inselchen, das war wohl die größte, in ca. einer halben - Stunde umrundet....aber jetzt kommts:

    Das Schiffchen war ein Bootchen und nur am Schaukeln..es war ja recht stürmische Atlantikküste..baden war da eh verboten (übrigens an ganz vielen Stellen in Cornwall)...ich weiß nicht mehr wie lange es ging und es gab wirklich keinen, dem nicht schlecht wurde mit den "natürlichen" Konsequenzen...Toiletten dadurch ständig besetzt und das Putzpersonal fortwährend am Schimpfen, welches Los sie bei diesen Überfahrten tragen müssten und ich solle doch, wenn ich zurück sei in Penzance Touristen davon abhalten, diese zu machen...nun denn, die werden auch gerade auf mich hören bzw. wollten wohl nicht nur wir den Charme der winzigen Inselchen erleben ....zurück wars dann nochmal dasselbe, nur war ich darauf vorbereitet.
    Nein, auch das brauche ich nicht mehr.
    Wir sind ja die ganze Südküste abgefahren, waren ein paar Tage in Fowey, allerliebstes Örtchen am Meer in C und einem Cafe mit quietschbunten Törtchen, von denen man sich leicht verleiten lässt, aber nein, man wird getäuscht, denn alle sind schlimm süß und auch das sollte danach nicht noch einmal passieren, schwor ich mir...(aber doch manchmal rückfällig geworden).

    Überhaupt war mir Essen in England eher zuwider, bin meistens zum Italiener oder Asiaten in den größeren Städten und in meiner Studentenzeit habe ich meist auf den Stufen vom Piccadilly ein Chinese Take Away gegessen. Dort hat man übrigens immer tolle Leute kennengelernt, mit denen man mal schnell noch eine Musicalkarte holen konnte und sich was angesehen/angehört hat. Es gab damals sehr viele Musicals..und in London liefen die ja mitunter 10, 20 Jahre lang (Jesus Christ Superstar habe ich dort 2 Mal gesehen...Hair.. Cats...Quadrophenia von den Who) und ebenso Theaterstücke...ich glaube The Mousetrap von Agatha Christie lief 30 Jahre ca.
    Geändert von hasili (09.07.2022 um 23:25 Uhr)

  16. #76
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    Habe mir gerade nochmal ein Lied aus Jesus Christ Superstar angehört, das eine der Spice Girls viele Jahre später singt und ich immer total toll und sehr sentimental (natürlich) fand:

    https://www.youtube.com/watch?v=lw5HdK8_p6w

  17. #77
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    The Mouse Trap läuft immer noch. Hatte erwogen, mit meiner Nichte reinzugeben, es hätte auch vorab noch Karten gegeben. Aber irgendwie fehlt dann doch die Begesiterung.

    Torquay habe ich keine Stadt in Erinnerung, es war nur ein wunderschönes Stück Küste. Von zugekotzten Fähren kann ich aber auch ein Lied singen.

  18. #78
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    Dann war ich nicht in Torquay....von Cambridge aus aber irgendwo an der Ostküste an einem Touristenort, den ich absolut unschön fand...

  19. #79
    Erfahrener Benutzer Avatar von Ludovica99
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    Torquay ist nicht im Osten sondern im Westen

  20. #80
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    Dann ist es ganz klar, dass es nicht das war.

    Hab dann aber den Namen von dem Ort damals vergessen..zwar auf Karte geschaut, aber nicht gefunden. Ist ja nicht wichtig.

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