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Thema: Die Notdienst-GOT kommt

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Gast
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von alma Beitrag anzeigen
    Nachtrag:
    Du schreibst, dass Menschen ohne finanziellen Hintergrund, die sich die hohen Tierarztkosten nicht leisten können, keine Tiere halten sollen und man sich auf zB Spenden nicht verlassen sollte... Gilt das für Dich eigentlich auch hier im Forum für die vielen Tiere auf den PS? Für die Spendenaufrufe für KS und Privattiere hier im Forum? Für die Patenschaften für die KS-Tiere? Da wird doch auch Geld eingesammelt, damit diese Tiere zB tierärztlich versorgt werden können? Sollte man jetzt ganz böse fragen, warum PS denn Tiere aufnehmen, wenn sie sich das nicht leisten können?
    Das muss man differenzierter sehen. Der Verein kann sich auch nur eine bestimmte Anzahl an Tieren finanziell in den Pflegestellen "leisten". Denn der Verein ist für die Übernahme der tierärztlichen Kosten verantwortlich. Und diese Kosten werden u.a. durch Spenden gedeckt (aber nicht nur!). Und auch hier gibt es eine Grenze, die im Bedarfsfall zu ziehen ist, z.B. durch einen Aufnahmestopp.

    Ich bin mir doch ziemlich sicher, dass wir das im Grunde alle gleich sehen: Natürlich kann jeder von uns durch ein dauerhaft krankes Tier oder durch eine persönliche Situation (der eine eher, der andere später) in finanzielle Bedrängnis geraten. Davor ist doch niemand geschützt.

    Nur ist dann doch die Frage, wie man es löst. Reicht es, wenn ich auf meinen Urlaub verzichte, habe ich Erspartes, kann ich eine Ratenzahlung mit dem Tierarzt/der Klinik vereinbaren, kann ich Familie/Freunde/Bekannte um Geld bitten oder möchte/muss ich um Spenden bitten? Der Vorteil an einer Spende ist doch auch klar: dieses Geld muss ich nicht zurückzahlen.

    Nur wenn ich z.B. schon "dicke Backen" mache, wenn ich mal für mein Kaninchen 150 € beim Tierarzt lasse, weil die Zähne in Narkose geschliffen werden müssen oder weil eine Aufgasung im Notdienst behandelt werden muss, wenn das meine Alltagssorge wird... dann wird es doch problematisch. Ich will da gar nicht sagen, derjenige soll dann die Tierhaltung lassen, aber man muss sich doch dann der Verantwortung bewusst sein, die man für dieses Tier hat. Und um die geht es doch.

    Nachtrag, deinen Post habe ich eben erst gesehen:

    Zitat Zitat von stjarna Beitrag anzeigen
    Ich verstehe es so, dass hasenheidi nicht über die völlig unvorhergesehenen Notlagen spricht, die jeden treffen können. Ich denke sie meint die Menschen, bei denen von vornherein klar ist, dass sie gerade mal sich selber über Wasser halten und auch nichts für Notfälle zurücklegen können/wollen und somit auch nicht bereit oder in der Lage sind für einen Notfall 50€ zu zahlen.
    Exakt so ist das !
    Geändert von Claudia Mü. (19.12.2019 um 17:17 Uhr) Grund: Ergänzung

  2. #2
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit: 06.08.2016
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    Beiträge: 234

    Standard

    Zitat Zitat von Claudia Mü. Beitrag anzeigen

    Das muss man differenzierter sehen. Der Verein kann sich auch nur eine bestimmte Anzahl an Tieren finanziell in den Pflegestellen "leisten". Denn der Verein ist für die Übernahme der tierärztlichen Kosten verantwortlich. Und diese Kosten werden u.a. durch Spenden gedeckt (aber nicht nur!). Und auch hier gibt es eine Grenze, die im Bedarfsfall zu ziehen ist, z.B. durch einen Aufnahmestopp.
    Claudia, ich bezog mich extra nicht nur auf den Verein, sondern auch auf Privattiere bzw. private PS, außerhalb des KS. Es war auch eher als Denkanstoß gedacht, ehe man in meinen Augen derart pauschal die Dinge "beurteilt".
    Ansonsten kann ich mich aber Deinen Worten anschließen.

    In diesem Sinne wünsche ich Allen ein friedliches und harmonisches Weihnachtsfest.

  3. #3
    Gast
    Gast

    Standard

    alma

    Letztlich ist es doch aber eben auch immer eine Frage der finanziellen Kapazitäten. Egal ob Verein, private PS oder oder...

  4. #4
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit: 11.03.2010
    Ort: Frankfurt
    Beiträge: 9.029

    Standard

    [QUOTE=Claudia Mü.;4740737]
    Zitat Zitat von alma Beitrag anzeigen
    leisten können?
    Das muss man differenzierter sehen. Der Verein kann sich auch nur eine bestimmte Anzahl an Tieren finanziell in den Pflegestellen "leisten". Denn der Verein ist für die Übernahme der tierärztlichen Kosten verantwortlich. Und diese Kosten werden u.a. durch Spenden gedeckt (aber nicht nur!). Und auch hier gibt es eine Grenze, die im Bedarfsfall zu ziehen ist, z.B. durch einen Aufnahmestopp.

    Ich bin mir doch ziemlich sicher, dass wir das im Grunde alle gleich sehen: Natürlich kann jeder von uns durch ein dauerhaft krankes Tier oder durch eine persönliche Situation (der eine eher, der andere später) in finanzielle Bedrängnis geraten. Davor ist doch niemand geschützt.


    Nur ist dann doch die Frage, wie man es löst. Reicht es, wenn ich auf meinen Urlaub verzichte, habe ich Erspartes, kann ich eine Ratenzahlung mit dem Tierarzt/der Klinik vereinbaren, kann ich Familie/Freunde/Bekannte um Geld bitten oder möchte/muss ich um Spenden bitten? Der Vorteil an einer Spende ist doch auch klar: dieses Geld muss ich nicht zurückzahlen.

    Nur wenn ich z.B. schon "dicke Backen" mache, wenn ich mal für mein Kaninchen 150 € beim Tierarzt lasse, weil die Zähne in Narkose geschliffen werden müssen oder weil eine Aufgasung im Notdienst behandelt werden muss, [B]wenn das meine Alltagssorge wird... dann wird es doch problematisch. [/B]Ich will da gar nicht sagen, derjenige soll dann die Tierhaltung lassen, aber man muss sich doch dann der Verantwortung bewusst sein, die man für dieses Tier hat. Und um die geht es doch.



    @Claudia :


    So differenziert wie Du es beschreibst sehe ich es ganz genauso

    und alma sicherlich auch. Und ich finde es völlig okay, wenn auch jemand hier für seine privaten Tiere um Spenden bittet, wenn er gerade eine "Pechsträhne" hat und sehr hohe TA-Kosten hat. Haben wir wohl alle schon erlebt.



    Aber so ohne Berücksichtigung der Gesamtsituation des Einzelnen
    finde ich es viel zu pauschal und - ich sags ehrlich - sehr, sehr hart gegenüber Menschen denen es vlt. nicht so gut geht.
    Gut finde ich es nicht, wenn dann diese Menschen sämtliche Ratschläge ignorieren wie die schon hier genannten (Tiertafel, Ratenzahlung usw.), und sich nur auf die Hilfe von anderen verlassen. Solche Beispiele kenne ich auch, aber hier bei uns eher weniger.

    Ich zitiere mal:

    Ich verstehe es so, dass hasenheidi nicht über die völlig unvorhergesehenen Notlagen spricht, die jeden treffen können. Ich denke sie meint die Menschen, bei denen von vornherein klar ist, dass sie gerade mal sich selber über Wasser halten und auch nichts für Notfälle zurücklegen können/wollen und somit auch nicht bereit oder in der Lage sind für einen Notfall 50€ zu zahlen.[/


    Nein , davon wird nichts geschrieben, insofern habe ich ich ihre Posts auch so nicht verstanden, ansonsten muss man das auch so schreiben, wenn es so gemeint ist.


    Und eigene Tiere ins TH abgeben ..ich sage mal das kann nur die letzte Option sein. Es sei denn meins wäre dort wo ich genau weiß wie es gehalten /vermittelt usw. wird....z.B. Alexandra S.
    [
    Geändert von hasili (19.12.2019 um 22:03 Uhr)

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