Hallo Alexandra, danke für deine Antwort. Leider weiß ich nicht genau, was und wie die Hefen gecheckt wurden. Zuerst war es anscheinend nur eine mikroskopische Untersuchung, aber weil es so viele waren, dass sie schon in Schichten übereinander lagen und man sonst kaum etwas erkennen konnte, wurde nochmal irgendein Verfahren mit einer Flüssigkeit angewandt, in der die Hefen nach unten sinken, damit man noch andere "Dinge" (Bakterien, Parasiten, ... leider weiß ich nicht genau, auf was hier untersucht wurde) erkennbar werden. Da wurde aber nichts entdeckt.
Die Zahnprobleme wurden durch Abtasten, ins Maul gucken und Röntgenaufnahmen gefunden. Luna hatte mal zu lange Vorderzähne, wodurch sie nicht richtig gefressen hat und daraufhin hefebedingten Durchfall hatte. Der ging aber wieder weg, nachdem ihre Zähne gekürzt wurden. Blacky hatte einmal einen Kieferabszess und hat auch schlecht gefressen, der Hefenbefall ist dann aber erst durch die Antibiotika nach der OP gekommen.
Dieses Mal wurde wieder einfach nur ins Maul geguckt und es hieß, dass bei beiden die Zähne recht wild wachsen (durch ihre komische Züchtung haben beide leider abgeflachte Nasen und desshalb einen Kiefer, der eigentlich zu klein für alle Zähnchen ist. Bei Blacky wurden bei der OP außerdem ein paar Zähne entfernt, deren Gegenspieler sich jetzt natürlich nicht mehr richtig abreiben können), allerdings sei da momentan kein Korrekturbedarf, so die Tierärztin. Außerdem fressen beide eiegtnkich im Augenblick wirklich zu gut, um Zahnprobleme zu haben.
Der Befall kam und ging wie gesagt sehr, sehr plötzlich, war aber dafür umso heftiger. Dabei haben sie die ganze Zeit gefressen, waren munter drauf, hatten augenscheinlich keine Schmerzen und auch keinen geblähten Bauch. Die einzige Erklärung die ich momentan finde, ist, dass sie wie gesagt etwas mehr Kohlenhydrate bekommen haben, weil der Winter kommt und sie so dünn sind - falls es überhaupt stimmt, dass der Zucker einen Einfluß auf die Hefen haben...
Kleinere Faktoren könnten sein, dass sie seit ein paar Wochen weniger Heu fressen, weil es aus Kostengründen mal nicht ihr Lieblings-Bioheu gab, und dass die Kohlrabiblätter wegfielen. Ansonsten würde ich eigentlich mit bestem Gewissen sagen, dass ihre Fütterung in Ordnung ist: hauptsächlich Frischfutter (mehrere Kohl- und Salatsorten, Möhren- und Kohlrabigrün und Karotten, Brokkoli und Kohlrabi in Maßen), dazu immer Heu, kein Trockenfutter außer getrocknete Kräuter im Winter.
Medikamente gab es in letzter Zeit auch keine. ich bin wirklich ziemlich ratlos, woher die Hefen so schnell und viel kamen, und auch wieso sie so schnell wieder weg waren... Von den Ursachen für Hefen, die ich bisher gelesen habe, trifft wie gesagt - glaube ich zumindest - nichts zu...
lg
Balu


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