Ich bin in vielen Bereichen ein Verfechter von Schritt für Schritt.
Radikale Verbote bringen meist nichts.
Ich habe vor mehr als 5 Jahren den Verzehr von Geflügelfleisch eingestellt, weil ich die Haltung schrecklich und furchtbar finde und das ging von heute auf morgen.
Schwein und Rind schleiche ich gerade aus, wenn ich für mich koche gibt es kein Fleisch mehr, ich mag es auch nicht mehr und vermisse es auch nicht. Auch dank des Forums hier habe ich soviele Rezepte und Anregungen bekommen, dass mir die Ideen nicht ausgehen. Fleischersatzprodukte, wie z.B. Soja oder Tofu lehne ich aber ab.
Esse ich aber auswärts oder koche für andere geht es manchmal einfach nicht ohne Fleisch, oft bereue ich es hinterher und nehme mir vor, das nächste Mal konsequenter zu sein.
Auch bewege ich mich in manchen Bereichen in Richtung vegan, aber auch das geht nur Schritt für Schritt. Aber es fällt mir immer leichter.
Soja und Tofu sind allerdings kein Fleischersatz,sondern ganz normale Lebensmittel.
Wie willst Du den Bauern in Brasilien, die mit Sojafeldern und Palmölherstellung versuchen ihre Familie zu ernähren, „verbieten“ den Regenwald brandzuroden um ein paar Hektar Land mehr zu bekommen um damit die „Erste Welt“ mit Sojaprodukten und Palmöl zu versorgen?
Hier in der ersten Welt muss das Umdenken beginnen...![]()
Tierschutz ist kein Anlass zur Freude, sondern eine Aufforderung sich zu schämen, dass wir ihn überhaupt brauchen. (Prof. Dr. theol. Erich Gräßer, Theologe und Politiker)
Es sind im wesentlichen aber Grossgrundbesitzer die dort alles platt machen. Die Bolsonaro auch sehr nahe stehen. Kleine Bauer werden dort selbst vertrieben ganz zu schweigen von der indigenen Bevölkerung
Ich rede gerade von der ersten Welt in Sachen Verbote. Ordentliche Ökosteuer drauf, nicht nur ein paar symbolische Cents, Einfuhrverbote usw
Deutschland droht ohnehin ein EU Strafverfahren weil der Boden hier vor Gülle trieft. Auch mal eine Überlegung, Viehzahlen beschränken, nur was der eigene Boden an Futter hergibt darf verfüttert werden
Und wenn ich mir dann noch vorstelle, dass hier in D u.a. holländische Gülle auf den Feldern verklappt wird (dort ist es nämlich aus Grundwasserschutzgründen, zumindest in der Masse, verboten), dann wünsche ich mir viel mehr essen zu können um ausreichend zu
Im übrigen sind uns (passt hier nicht ganz hin) einige Staaten in Afrika weit voraus.... dort sind Plastiktüten bei horrenden Strafen verboten worden... hier eiert man mit „freiwilligen Selbstverpflichtungen“ rum...
Geändert von feiveline (24.08.2019 um 20:27 Uhr)
Tierschutz ist kein Anlass zur Freude, sondern eine Aufforderung sich zu schämen, dass wir ihn überhaupt brauchen. (Prof. Dr. theol. Erich Gräßer, Theologe und Politiker)
Die Gülle könnte man auch relativ kurzfristig in Biogasanlagen kippen und erst die Reste davon auf die Felder, aber dann ginge ja der Wirkungsgrad der Ankage und damit auch der Gewinn runter.![]()
Das Zeug kannst Du m.E. gar nicht vergasen.
Eigentlich hilft nur die Verbrennung.
Konservative sind Menschen, die mit 2 Beinen geboren wurde, aber nie gelernt haben, vorwärts zu gehen.
Und sie versuchen, die Probleme von morgen mit den Lösungen von vorgestern in den Griff zu bekommen.
"Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie." - Aldous Huxley
Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
Lesezeichen