Liebe Misa,
meine Emily, die vor einem Jahr mit 12 gestorben ist hatte auch ein Stufengebiss und ich musste später ca. alle 4 Wochen zum Tierarzt zum Abschleifen.
Mein Tierarzt ist auf Zahnheilkunde spezialisiert und hat das immer in Ultraleichtnarkose (Inhalation) gemacht, die Emiliy auch in ihrem hohen Alter und mit ihren vielen anderen Baustellen gut weggesteckt hat. Sie hat danach sogar sofort wieder angefangen zu essen. Gekostet hat mich das immer so an die 80 Euro, da die Narkose recht teuer war.
Was ich immer wichtig finde ist, dass sie auch beim nachschauen von den Zähnen leicht narkotisiert sind. Eins meiner Kaninchen ist daran verstorben, dass er den Ärzten beim Nachschauen in die Instrumente gesprungen und dann verblutet ist. Das war schlimm....Bei uns machen das leider fast alle Tierärzte ohne Narkose, ich habe mich auch mal bei einer beschwert, die mir inhaltlich vollkommen Recht gegeben hat, aber meinte, sie habe Angst, dass ihre Kunden nicht bereit wären das zu bezahlen
An deiner Stelle würde ich denke ich schauen, dass ich jemanden finde, der auch in dieser Fachrichtung spezilisiert ist.
Wenn ich nachts päppeln musste bin ich in der Regel alle 3 Stunden aufgestanden. Man sagt ja immer besser häufiger kleinere Mengen...
Ich denke auch, dass es in eurem Fall etwas mit Veranlagung zu tun hat.
Ob du beide mitnimmst kannst du bestimmt am allerbesten entscheiden - vertrau deinem Gefühl. Ich kenne das, man muss immer abwägen ob man dem einen Tier den Stress zumuten will oder nicht.
Ich wünsch euch alles Gute!



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