Bei uns sind auch schon seit 'ner Woche Schwälbchen im Stall.
Es geht ja darum, dass die Eltern sich schnell satt fressen können, damit sie genug Energie für die Versorgung ihrer Kinder haben.
Weniger darum, dass sie ihre Jungen damit füttern. Für die ist das Futter eher ungeeignet. Die Eltern wissen was diese brauchen und sammeln Insekten um ihre Kinder zu füttern. Ich füttere immer das gleiche. Passe nur die Menge an den Verbrauch an. Haferflocken tränke ich mit Rapsöl, je fettiger die sind, desto lieber werden sie genommen, Erdnüsse gehackt und halbierte, Rosinen und Sonnenblumenkerne in Schale, da diese sich besser halten. Es werden nicht viele gefressen, da seit letztem Sommer kaum noch Grünfinken und Spatzen kommen. Vermutlich haben sie kaum Junge groß bekommen durch die Dürre. Es gab hier jedenfalls keine. In den Jahren davor hatten wir immer große Schwärme. Waldvogelsämereien und Hirse geht ein wenig. Und natürlich Meisenknödel. Sie mögen am Liebsten die vom Futterhaus im Eimer.
Es ist nicht die Frage, ob Tiere intelligent sind, sondern was sie anstellen müssen,
damit wir es ihnen glauben
Schwalben haben wir schon seit 3 Wochen![]()
Es ist nicht die Frage, ob Tiere intelligent sind, sondern was sie anstellen müssen,
damit wir es ihnen glauben
ich habe blöderweise meinen großen Eimer mit allem Vogelfutter offen draussen stehen lassen, war nicht mehr gewohnt, dass es auch mal regnet. Nun konnte ich alles auf dem kompost entsorgen und darf neues kaufen. Hmhh, Immerhin werden 1000de von Sonnenblumen keimen, die kriegen dann die Kaninchen.
Ich habe wegen der Dohlen auf vergitterte Futterstellen umgestellt (sie sollen meinen Garten langweilig finden und gar nicht erst entdecken, dass im Teichlein neuerdings Fische sind, vielleicht ganz leckre sogar). Pustekuchen. So blöd sind die Dohlen nicht. Auf dem Käfig kann man um so besser sich festklammern und dann durchpicken. Sieht ganz eindruckvoll aus, wie der große Vogel mit dem Futterkäfig herumschaukelt, aber der Sinn der Unternehmung war das nicht.
Die sind so schlau und extrem hartnäckig. Wir hatten hier letzten Sommer immer Krähen, die unbedingt die Tränkeschüssel auf dem Holzpfosten benutzen wollten und mit ihrem Gewicht beim An- und Abflug den ganzen Pfosten zum Schaukeln brachten und damit das Wasser zum Überschwappen. Ich hab dann aus frischen Bambusstäben ein "Dach" darüber gebaut. Leider passten sie da immer noch durch. Dabei steht auf dem Boden daneben eine große flache Wasserfläche zur Verfügung. Zusätzlich haben sie das Futter für die Igel gefressen. Es gibt hier zeitweise massenhaft Krähen. Zum Glück haben sie sich dann wieder verzogen und kamen dies Jahr nicht wieder.
Es ist nicht die Frage, ob Tiere intelligent sind, sondern was sie anstellen müssen,
damit wir es ihnen glauben
Krähen sind hier auch nervig - im Prinzip dürfen sie sich gern am Futter und Wasser bedienen. Sie schleppen hier nur gern Essensreste aus der Umgebung zur Wasserschale und weichen es dort ein. Hab schon Pizzareste, Steakreste, Knochen, Brötchen etc im Wasser gefundenIm Garten hab ich dann letztes Jahr ein Gitter aus Bambusstäben über die große Wasserschale gebaut, dann war einigermaßen Ruhe. Dieses Jahr haben sie damit auch an meiner Terrasse angefangen... Jetzt war mal ein paar Tage nix, heute früh lag wieder irgendwas undefinierbares im Wasser...
Bisher fütter ich auch ganzjährig - u.a. auch Knödel. Vor kurzem hab ich aber von einer Studie gelesen, die heraus gefunden hat, dass Knödel im Sommer den Bruterfolg verringern und die Knödel auch an den Nachwuchs verfüttert werden. Das soll wohl am Fett liegen, was die Vögel quasi süchtig macht. Ich find sie nur grad nicht mehr wieder.
Edit: gefunden: https://www.riffreporter.de/flugbegl...ung-interview/
Geändert von kristin83 (30.04.2019 um 15:02 Uhr)
LG, Kristin mit Benni und Muffin.
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