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Thema: Schlachtkaninchen

  1. #1
    Erfahrener Benutzer
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    Standard Schlachtkaninchen

    Ich habe mal eine Frage zum Thema Schlachtkaninchen. Unter welchen Umständen werden sie gerette, d.h.freigekaut, untergebracht, vermitteltt?
    Ich habe zwei Anzeigen "Schlachtkaninchen" gelesen. Allerdings kann ich selbst keine Notfälle aufnehmen und ich ging bisher davon aus, dass man keine Schlachtkaninchen freikauft. Ich habe dem Ersteller der Anzeige, hier im Saarland Anzeige, nicht geschrieben, dass eine Abgabe mit 6 Wochen nicht gut ist für die Tiere, weil es bei Schlachttieren wohl nicht auf die Sozialisation im Familienverband ankommt. Also meine Frage: Unter welchen Umständen wird der Kaninchenschutz bei Schlachtkaninchen aktiv?

  2. #2
    Bonny und Mogli sind wieder vereint Avatar von marinahexe
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    Wenn die Zucht aufgelöst wird

  3. #3
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit: 13.07.2016
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    Beiträge: 4.465

    Standard Vielen Dank

    marinahexe. Alles klar.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer
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    Beiträge: 234

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    Der KS macht es nur bei Zuchtauflösungen, bei FB gibt es zB aber auch Gruppen, die die Tiere auch ansonsten frei kaufen.

  5. #5
    Hoppywood und Fonds für alle Felle Avatar von Katharina
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    Ort: Kölsche Toskana
    Beiträge: 19.152

    Standard

    Zitat Zitat von alma Beitrag anzeigen
    D...bei FB gibt es zB aber auch Gruppen, die die Tiere auch ansonsten frei kaufen.
    Aber kurbelt man damit nicht die Zucht erst an?
    Liebe Grüße von Kathi und ihren Kaninchenfellen, erreichbar unter kathis-kaninchenfelle@posteo.de


    Hoppywood Teil 1: https://www.kaninchenschutzforum.de/...ad.php?t=48411

  6. #6
    Trauert immer noch um ihren kleinen "Merktnix"... Avatar von feiveline
    Registriert seit: 23.09.2013
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    Beiträge: 10.320

    Standard

    Leider ja...
    Tierschutz ist kein Anlass zur Freude, sondern eine Aufforderung sich zu schämen, dass wir ihn überhaupt brauchen. (Prof. Dr. theol. Erich Gräßer, Theologe und Politiker)

  7. #7
    Neuer Benutzer
    Registriert seit: 24.03.2017
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    Beiträge: 26

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    also ich persönlich verstehe diese Sichtweise nicht, das man damit die Züchter unterstützt oder die Vermehrer - wo kommen diese Theorien hier, wo sind die belegt? Ich hatte oft zu Züchtern Kontakt oder Vermehrern, auch welche, die die Elterntiere mit abgeben. Von denen kommt klar die Aussage, das sie sich dann neue Tiere holen, gibt sie ja überall günstig - und was die Zuchtauflösungen betrifft - selbst wenn die Personen nicht damit aufhören - unterstütze ich nicht den Züchter, sondern rette ein Tier, und genau das ist für mich Tierschutz wo er ebenso dringend gebraucht wird wie bei Tieren in Privathaushalten. Die Züchter werden solange weitermachen bis sich die Gesetze ändern. Und ob die Züchter, die angeben aufzuhören wirklich aufhören - das werden wie nie erfahren, genauso ist es mit Baumarktieren - wenn wir sie nicht kaufen, dann werden sie Schlangenfutter oder Sonstiges und es kommen Neue - weil sie ins Sortiment gehören - das ist leider die Realität

  8. #8
    Trauert immer noch um ihren kleinen "Merktnix"... Avatar von feiveline
    Registriert seit: 23.09.2013
    Ort: Nordlicht
    Beiträge: 10.320

    Standard

    ich persönlich verstehe diese Sichtweise nicht, das man damit die Züchter unterstützt oder die Vermehrer
    Ich schon. Der "Züchter" gibt kranke oder "unbrauchbare" Zuchttiere ab, bekommt noch Geld und hat wieder eine Box frei für ein "brauchbares Tier...

    Du schreibst doch selber
    Von denen kommt klar die Aussage, das sie sich dann neue Tiere holen, gibt sie ja überall günstig
    Deswegen verstehe ich auch Deinen nächsten Satz
    selbst wenn die Personen nicht damit aufhören - unterstütze ich nicht den Züchter, sondern rette ein Tier, und genau das ist für mich Tierschutz wo er ebenso dringend gebraucht wird wie bei Tieren in Privathaushalten
    nicht, denn siehe oben.


    Und ob die Züchter, die angeben aufzuhören wirklich aufhören - das werden wie nie erfahren
    Stimmt, aber manchmal gibt es ausreichend Hinweise dafür.

    genauso ist es mit Baumarktieren - wenn wir sie nicht kaufen, dann werden sie Schlangenfutter oder Sonstiges und es kommen Neue
    Als Schlangenfutter macht der Baumarkt aber weniger "Gewinn"...



    Was möchtest Du eigentlich jetzt mit dieser Stellungnahme ausdrücken? Pro Rettung auch wenn weitergezüchtet wird oder keine Unterstützung für Züchter die weitermachen. Das wird aus Deinem Post nicht klar...
    Tierschutz ist kein Anlass zur Freude, sondern eine Aufforderung sich zu schämen, dass wir ihn überhaupt brauchen. (Prof. Dr. theol. Erich Gräßer, Theologe und Politiker)

  9. #9
    Podenco
    Gast

    Standard

    Für mich ist das Ganze recht logisch. Das hier ist ein Kaninchenschutzverein-/ Forum. Von Züchtern, Vermehrern und Zooläden werden jedem Kaninchen Neuling abgeraten, da dort Tiere aus schlechter Haltung, falsch ernährt, schlecht sozialisiert und oft krank, herkommen und man mit dem Kauf dieses Geschäft unterstützt. Das heißt: Nachfrage ist da, es wird weitergezüchtet. Wer die Tiere unter welcher Absicht nimmt, ist dem Verkäufer egal.
    Was bringt also all die Auflärungsarbeit, wenn es die "Tierschützer" sind, die selber aus Mitleid freikaufen?
    Für mich sollte man das nur tun, wenn Tiere verschenkt werden, z.B. weil krank, Züchter nachweislich aufhören oder ein anderweitiger Sonderfall vorliegt. Alles Andere ist für mich wiedersprüchlich und zeigt den Menschen nur, es ist okay, den dem einen Tier hilft es- das fleißig nachproduziert wird, plötzlich egal?

    Meine Ansicht .
    lG

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tanja B.
    Registriert seit: 21.12.2010
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    Beiträge: 5.555

    Standard

    Zitat Zitat von Podenco Beitrag anzeigen
    Für mich ist das Ganze recht logisch. Das hier ist ein Kaninchenschutzverein-/ Forum. Von Züchtern, Vermehrern und Zooläden werden jedem Kaninchen Neuling abgeraten, da dort Tiere aus schlechter Haltung, falsch ernährt, schlecht sozialisiert und oft krank, herkommen und man mit dem Kauf dieses Geschäft unterstützt. Das heißt: Nachfrage ist da, es wird weitergezüchtet. Wer die Tiere unter welcher Absicht nimmt, ist dem Verkäufer egal.
    Was bringt also all die Auflärungsarbeit, wenn es die "Tierschützer" sind, die selber aus Mitleid freikaufen?
    Für mich sollte man das nur tun, wenn Tiere verschenkt werden, z.B. weil krank, Züchter nachweislich aufhören oder ein anderweitiger Sonderfall vorliegt. Alles Andere ist für mich wiedersprüchlich und zeigt den Menschen nur, es ist okay, den dem einen Tier hilft es- das fleißig nachproduziert wird, plötzlich egal?

    Meine Ansicht .
    lG

  11. #11
    Erfahrener Benutzer
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    Beiträge: 4.465

    Standard Sehr sehr trauriges Thema

    so schlimm wie , dass Kälber durch halb Europa unter schlimmsten Bedingungen, gefahren werden zum Schlachten, weil es anderswo billiger ist zu schlachten. Unsere Politik muss sich ändern. Die Tiere haben einfach keine Rechte. Aber was soll man in diesem modernen Land auch erwarten? Mit Menschen geht man auch nicht fair um. Gestern war ein Leserbrief in der Saarbücker Zeitung von einer Frau deren Mann in eine Klinik kam, von der sie berichtet, dass man ihn dort kränker gemacht hat als er vorher war. Alte Menschen mit Vorerkrankungen sind eben ein "gefundenes Fressen" , wenn man Medis ausprobieren will, und hinterher behauptet, danach entstandene Schäden, seien ja allein schon durch die Vorerkrankung verursacht. Weise nun mal ein normaler Bürger nach, dass der Mann unnötige, oder falsche Mittel bekommen hat.

    NEIN: das ist nicht OT, denn genau das spiegelt die Mentalität unserer Gesellschaft/Politik wider. Bestimmte Dinge lässt man in unserem Staat einfach laufen. Daher funktioniert der Schutz von Menschen und Tieren in Kliniken nicht, und daher funktioniert die Einführung ECHTER RECHTE VON TIEREN NICHT!

  12. #12
    Trauert immer noch um ihren kleinen "Merktnix"... Avatar von feiveline
    Registriert seit: 23.09.2013
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    Standard

    Zitat Zitat von Podenco Beitrag anzeigen
    Für mich ist das Ganze recht logisch. Das hier ist ein Kaninchenschutzverein-/ Forum. Von Züchtern, Vermehrern und Zooläden werden jedem Kaninchen Neuling abgeraten, da dort Tiere aus schlechter Haltung, falsch ernährt, schlecht sozialisiert und oft krank, herkommen und man mit dem Kauf dieses Geschäft unterstützt. Das heißt: Nachfrage ist da, es wird weitergezüchtet. Wer die Tiere unter welcher Absicht nimmt, ist dem Verkäufer egal.
    Was bringt also all die Auflärungsarbeit, wenn es die "Tierschützer" sind, die selber aus Mitleid freikaufen?
    Für mich sollte man das nur tun, wenn Tiere verschenkt werden, z.B. weil krank, Züchter nachweislich aufhören oder ein anderweitiger Sonderfall vorliegt. Alles Andere ist für mich wiedersprüchlich und zeigt den Menschen nur, es ist okay, den dem einen Tier hilft es- das fleißig nachproduziert wird, plötzlich egal?

    Meine Ansicht .
    lG
    Nö, meine auch.
    Tierschutz ist kein Anlass zur Freude, sondern eine Aufforderung sich zu schämen, dass wir ihn überhaupt brauchen. (Prof. Dr. theol. Erich Gräßer, Theologe und Politiker)

  13. #13
    Erfahrener Benutzer
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    Beiträge: 4.465

    Standard Keine Zuchtauflösung

    im konkreten Fall. Ich habe dort nachgefragt. Somit ist das Schicksal dieser Tiere besiegelt. Ich kann sie nicht nehmen und daher muss ich das akzeptieren. Ich versuche bei meinen ebay Recherchen immer drüberweg zu lesen, weil ich nicht behaupten kann, es mache mir nichts aus. Ich suche die Ersteller, die Rat annehmen wollen könnten und mehr kann ich nicht tun.

  14. #14
    Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Zitat Zitat von 3 Möhren Beitrag anzeigen
    so schlimm wie , dass Kälber durch halb Europa unter schlimmsten Bedingungen, gefahren werden zum Schlachten, weil es anderswo billiger ist zu schlachten. Unsere Politik muss sich ändern. Die Tiere haben einfach keine Rechte. Aber was soll man in diesem modernen Land auch erwarten? Mit Menschen geht man auch nicht fair um. Gestern war ein Leserbrief in der Saarbücker Zeitung von einer Frau deren Mann in eine Klinik kam, von der sie berichtet, dass man ihn dort kränker gemacht hat als er vorher war. Alte Menschen mit Vorerkrankungen sind eben ein "gefundenes Fressen" , wenn man Medis ausprobieren will, und hinterher behauptet, danach entstandene Schäden, seien ja allein schon durch die Vorerkrankung verursacht. Weise nun mal ein normaler Bürger nach, dass der Mann unnötige, oder falsche Mittel bekommen hat.

    NEIN: das ist nicht OT, denn genau das spiegelt die Mentalität unserer Gesellschaft/Politik wider. Bestimmte Dinge lässt man in unserem Staat einfach laufen. Daher funktioniert der Schutz von Menschen und Tieren in Kliniken nicht, und daher funktioniert die Einführung ECHTER RECHTE VON TIEREN NICHT!
    Das war die Sichtweise der Frau. Was wirklich hinter steckt kann keiner beurteilen. Ich finde es immer sehr gefährlich, wenn man einem Bericht Glauben schenkt. Genauso wie die vielen Statistiken. Es wird viel zu wenig hinterfragt. Mein Mann arbeitete mit Statistiken und zeigte mir, wie leicht diese zu fälschen sind. Wie mittlerweile bekannt sein sollte ist die Pflege sicherlich nicht mehr das, was sie mal war. Dennoch zu behaupten dieser Man wurde kränker gemacht (die Ehefrau), finde ich ein wenig zu kurz gedacht.

  15. #15
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    Ja, es ist schwer über Verkäufe hinwegzulesen oder am Geschäft vorbei zu gehen. Manchmal klappt es mit Überzeugung, zB ein krankes Tier kostenlos an einen Tierfreund abzugeben, dem enorme Folgekosten entstehen oder noch besser zu beraten, damit sie selbst das Tier ordentlich vermitteln. Zumindest bekomme ich oft positives Feedback. Ich weiß aber nicht immer, wie es tatsächlich ausgegangen ist. Und manchmal sind wir leider schrecklich enttäuscht, frustriert, traurig, wenn alle Mühen nicht die gewünschte Wirkung zeigten.

    Ich denke auch, dass wir ihnen die Geschäftsgrundlage entziehen sollen. Deren Motor ist Geld. Aber das ist denken, fühlen tun wir natürlich anders. Ich hoffe, dass ich auch nie wieder schwach werde und einen Sklaven abkaufe sondern nur noch Individuen adoptiere. Ich biete maximal eine nach 6 Monaten rückzahlbare Schutzgebühr mit Vertrag an mit dem Argument.

    Ein Freund, der früher u.v.a. Psychologie studiert hat, sagte mir mal, dass man viele Menschen, die mit Tieren nichts am Hut haben, für die insbesondere Kaninchen nicht viel wert sind, weniger mit Argumenten überzeugt, die deren (Un-)Wohlbefinden betreffen, als durch Identifikation mit mir, also mit meinem Leiden. Zu Deutsch: "Es bricht mir das Herz das hilflose Tier so... (zB. krank, allein) zu sehen. Ich möchte ihm gern helfen, würden Sie mich bitte ein wenig dabei unterstüzen?" Also meinen Schmerz wollen die Leute schon eher mal beheben (no comment). Hat bisher öfter gut funktioniert, und das ist alles, was zählt. Wenn sie schon nicht aus den "richtigen" Gründen helfen, dann wenigstes aus den falschen, besser als nix.

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