Aushang vom: 29.10.16
Anzahl Kaninchen: 1
Männlich kastriert: ja/ja
Bekannte Krankheiten:
- wohl sehr üppiges Fell, sogar für einen Löwenkopf
- Zähne müssen alle 4 Wochen gekürzt werden
Verschicktes Anschreiben (die Spiegelstriche dienen als Beispiel): nein, sondern Telefonat und versucht von Vermittlung in Einzelhaft abzubringen.
Ich habe aufgrund eines Aushangs mit der Besitzerin telefoniert, da ich gänzlich unkundige Leute befürchtete. Das ist scheinbar nicht der Fall, eher eine wohlmeinde, besorgte Kaninchenmama, die m.E. aus der Eile heraus wohl nicht unbedingt die richtige Schlussfolgerung zieht.
Sie ist davon felsenfest überzeugt, dass die "Magenverschlingung" (vermutlich Überladung oder Darmverschlingung) der früheren Partnerin, die letztendlich auch daran starb, am besonders dicken Fell und Unterfell des wunderschönen Kerlchens lag. Nun lief nach ihrem Tod gerade ein VG-Versuch, bei dem auch die neue Partnerin dringend in die Klinik wegen des gleichen Problems musste. (Die potentielle Übernehmerin nimmt die Tage ihr Weibchen zurück, da sie aus Kostengründen einschläfern lassen wollte - zum Glück hat die Besitzerin des Kerls mit üppigen Fell einen Teil der Rechnung übernommen.)
Nun geht es hier nicht um die Richtigkeit der Diagnose sondern darum, dass dieses Männchen aus Sorge um den Magen potentieller neuer Partnerinnen in Einzelhaltung soll. Die Besitzerin ist sich dessen bewusst, dass es am besten wäre eine Gruppe zu finden, in die er könnte, so dass sich das abgeleckte Fell auf mehrere verteilen würde. Ich schlug auch Innenhaltung vor, weil das Fell dann wohl nicht so dick wird, zumindest eine Kombination aus innen und mehreren Kaninchen.
Doch, da sie es eilig hat und nicht glaubt, so schnell den Sechser im Lotto zu finden und auf keinen Fall möchte, dass noch einem Weibchen das gleiche Schicksal blüht, vermittelt sie in Alleinhaltung.
Der nicht mehr ganz junge Mann (7) ist kastriert und frisch geimpft, er wohnt auf dem Balkon. Gerade das macht es für die Besitzerin so eilig, da er zwar die anderen Jahre auch draußen wohnte, nun jedoch die Temperaturen ohne einen zweiten kleinen warmen Körper ertragen muss. Der Stall soll gut isoliert sein, sie deckt da etwas noch gesondert ab, stopft wohl viel Heu oder Stroh hinein... scheint sich da auszukennen (ich kann Außenhaltung nicht beurteilen); trotzdem hat sie Angst und es eilig. Die Eile verstehe ich nur halb, zumal er doch in Einzelhaft soll, aber ich muss nicht alles verstehen. Zudem ist sie wohl Allergikerin.
Er wurde wohl sowohl mal dominiert, mal war er dominant, wenn ich recht erinnere.
Und er muss alle 4 Wochen die Zähne gesäbelt bekommen, sowohl vorn als auch hinten.
Ach ja, er ist braun mit Beige etwas weiß auf der Stirn der Nase, der Brust, den Vorderpfoten und hat Stehohren (falls es jemandem wichtig sein sollte).
Hat/weiß jemand ein kundiges Zuhause, mit mehreren Partnern, und wo der Mensch keine Angst vor dem Fell hat, am besten wohl in Innenhaltung, damit ein eventuelles Problem so früh wie möglich erkannt werden kann? Natürlich wäre die Umgebung das schönste Reiseziel, aber für ein Traumzuhause darf er auch Bundesweit reisen.
Kontaktaufnahme bitte zunächst per PN über mich.


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) verbringen müssen. 




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