Ich finde es auch bewunderswert was und wie Du das alles schaffstFanny hat riesiges Glück, dass sie bei Dir sein darf.
Alles Gute für euch
Ich finde es auch bewunderswert was und wie Du das alles schaffstFanny hat riesiges Glück, dass sie bei Dir sein darf.
Alles Gute für euch
Ihr seid ja liebIch finde das ja selbstverständlich und ich glaube, fast jeder hier im Forum würde genau so handeln. Vielleicht hätte aber nicht jeder die Möglichkeit, weil eben die Arbeitsstelle nicht 5 Minuten entfernt ist und die Eltern mit unterstützen können. Ich hab da wirklich riesiges Glück! Meine Ma ermöglicht uns demnächst sogar einen Urlaub. Sie zieht dann zu den Hasis
Ursprünglich wollten wir eine tolle Inselrundfahrt auf Teneriffa machen inklusive Wandern. Nun haben wir uns für die Ostsee entschieden, damit wir im Notfall auch schnell wieder Zuhause wären. Urlaub bedeutet für mich immer automatisch Stress, da ich keine Kontrolle über die Hasis habe.
Kaninchen-Burnout. Das ist echt ein guter Begriff. Derzeit hüpfen die Hasis wieder im Wohnzimmer um mich rum und ich hab meine Wärmflasche auf dem Bauch. Es wird leider nicht besser. Mein Freund sagte tatsächlich schon, dass es Zeit wird, dass dieses Kapitel endet, bevor ich Schaden nehmeHab letztens tatsächlich schon Schüler angeschrien und ihnen mitgeteilt, dass ich heute echt "Schei..laune" hätte und sie sofort abziehen sollen. Das kennen die Schüler (zum Glück) gar nicht von mir und sind nicht abgedackelt sondern haben mich ganz sorgenerfüllt angeschaut: "Wie kommt das denn? Was ist denn los?"
Ich fühle mich einfach nebelig und denke ständig an Schlaf. So muss es jungen Müttern auch gehen. Allerdings ziehe ich niemanden groß, sondern begleite das Ende.
Diesen Post schrieb ich im Juni letzten Jahres:
Die Dame ist einfach unkaputtbar. Der ganze Thread zeigt es. Selbst die neue TÄ bezeichnete sie schon als irres Kaninchen.Das Leben mit Fanny hat sich sehr verändert.
In den letzten Wochen hat sie sehr abgebaut. Ihre Äuglein geben nun den Geist auf und sie weiß nicht immer genau, wohin sie eigentlich rennen muss. Außerdem ist sie soooo müde. Die meiste Zeit des Tage, der Nacht, verbringt sie nun schlafend. Sie schläft auch inzwischen richtig tief und fest und lässt sich auch ducht lautere Geräusche überhaupt nicht wecken. Zum Futternapft kommt sie auch nicht, wie früher, angehoppelt. Irgendwann dreht sie ihre Runde und knabbert. Das Trockenfutter muss ich ihr inzwischen auch meistens vor die Füße legen, da sie sonst zu müde ist.
Zwischendurch hat sie wache Phasen, doch man merkt schon, wie ihr Körper gerade kraftlos wird.
Momentan überlege ich, ihr einen Futternapf mit endlos Cunis einzurichten. Hauptsächlich futtert sie nur noch Apfel und Cunis. An die Wiese geht sie auch, aber nicht sehr viel.
Ich denke, ihre Zielgerade rückt einfach mit großen Schritten näher... Man kann durch ihr neues Verhalten natürlich nur ganz schwer erkennen, ob sie Bauchprobleme hat. Das schwüle Wetter wird auch noch einen Großteil an ihrer Schlappheit verantworten.
Sie gefällt mir übrigens aktuell wieder richtig gut. Heute Nacht musste ich sie nur um 4 und um 6 aufsetzen. Sie hüpft und frisst fleißig. Ihr Fell sieht wieder ordentlich aus. Den Brei findet sie nicht mehr interessant, dafür wird Möhre im Ganzen gefuttert und die Schüssel Cunis und der Wassernapf sind wieder aktuell. Grünzeug frisst sie auch.
Nur noch Fanny und ich...
Guten Morgen!
Fanny ist unheimlich gut drauf. Sie musste seit gestern Früh kaum aufgesetzt werden und auch die Nacht bin ich häufig umsonst aufgestanden. Seit über drei Stunden hüpft sie wieder durchs Wohnzimmer und hat schon Wiese und ne ganze Möhre verschlungen. Bin sehr zufrieden!
LG
Nur noch Fanny und ich...
Ich freue mich vorsichtig, hoffe, es geht weiterhin bergauf![]()
Gute Nachrichten sind immer sooo schön zu lesen
Ich freue mich mit euch!![]()
Ich mich auch :3
Ich hatte letztes Jahr im Sommer Kaninchen-Burnout, als ich die schreckliche Diagnose von meinem Felix erhielt. Es war und ist als hätte ich sie für mein eigenes Kind erhalten. Für mich stand fest nach dem Ableben meines Augensterns aufzuhören.
Das was du schreibst und fühlst kann ich nicht nur verstehen, ich hab dasselbe gefühlt, hörte (und höre es immer wieder noch wenn mich das Ohnmachtsgefühl ergreift) dasselbe, ich muss kürzer treten sonst lande ich noch auf der Intensivstation.
Der Vergleich mit den Müttern hatte ich auch. Es ist nur das die Schlafenszeit schnell länger wird und die Mutter nicht nur Hormone nach der Geburt bekommt wodurch es ihr leichter fällt sondern jene auch noch im Mutterschaftsurlaub sind. Und du arbeitest.
Kein Zweifel das was du machst ist härter. Die Angst was verkehrt zu machen, die Belastung...einem Neugeborenen geht es ja nicht schlecht.
Und für sterbende Menschen gibt es Einrichtungen die den künftig zurückbleibenden helfen und unterstützen indem sie da sind.
Kein Zweifel ein Kaninchenhalter mit einem kranken und zähen Kaninchen hat es schwerer xD dafür ist man in Guten Zeiten auch unglaublich stolz auf unsere Schützlinge. Und man kann sich gut abgucken wie sehr sie in der Gegenwart leben und das Leben und Leben lassen gelassen nehmen. Sie sind nicht böse auf uns wenn wir sie gehen lassen werden um ihretwillen. Hauptsache keine angst. Hauptsache keinen Schmerz. Und wenn es soweit ist- dann ist es soweit.
Diese Erfahrung werd ich mein Leben lang behalten und verinnerlichen. Ich bin froh das er mir diese Lektion erteilt.
Alles Gute euch beiden!![]()
Was bleibt wenn alles Vergängliche geht, ist die Liebe...
Naja, solche Vergleiche zu ziehen finde ich ehrlich gesagt nicht angebracht...
auch wenn ich das wahnsinnig nervenaufreibend finde mit Fanny und man sicherlich "am Stock" geht (ich kenne nicht diese Extremsituation mit den Kaninchen, aber Nächte aufbleiben schon und das hat schon gereicht)...aber einen menschlichen Pflegefall zu Hause zu haben kann man gar nicht damit vergleichen. Ich denke ganz einfach, wer das nicht erlebt hat, weiß auch nicht wie es ist. Und nein, die Unterstützung durch Einrichtungen für die "zurückbleibenden" ist gar nicht da..das ist ja auch nicht ihre Aufgabe.
Und zu den Kindern: Ein nächtelang durchschreibendes Kind, welches krank ist, Du nicht weißt was es hat, zum Notarzt fährst, und zig Ärzte nicht richtig helfen können, auch das ist gar nicht zu beschreiben, was es bedeutet.
Jede so schwierige Situation für sich genommen ist absolut schlimm, aber man kann keine generelle Messlatte anlegen, was schlimmer und am schlimmsten ist. Ganz abgesehen davon, dass es ein sehr subjektives Empfinden ist.
Aber ist auch nicht hier das Thema.
Sorry für das OT, aber da ich beides schon erlebt habe, musste ich einfach mal resgieren.
Geändert von hasili (26.06.2016 um 22:19 Uhr)
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