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Thema: Maligner Tumor kommt immer wieder - wie weiter verfahren?

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von Fabienne
    Registriert seit: 21.12.2012
    Ort: Hamburg
    Beiträge: 551

    Standard

    Danke, das ist lieb von dir

    Der Tumor hatte bisher nicht gestreut, vielleicht macht es Sinn ein erneutes Röntgenbild anzufertigen, um im Falle von Metastasen Gewissheit zu haben, dass eine OP sowieso nicht viel helfen kann.

    Er bekam damals nur Schmerzmittel und direkt nach der OP ein AB, weiter gab es keine Medikation. Er ist leider sehr scheu und mehr als einmal wöchentlich Check-up und Wiegen wollte ich ihm nicht zumuten. Deshalb tue ich mich auch zB mit einer Tumortherapie von HEEL schwer. Ich weiß nicht, ob tägliche Medigabe ein paar Wochen mehr Lebenszeit rechtfertigt, wenn ich ihn deshalb täglich stresse und die Erfolgsaussichten nicht sehr gut sind. Das ist wirklich schwer abzuwägen.

    Es spielen noch zwei andere Gründe rein, die mir die Entscheidung unglaublich schwer machen. Zum einen ist Jasper sowohl nach der OP als auch in den Zeiten bis der Tumor größeres Ausmaß erreicht hatte absolut beschwerdefrei und es geht ihm gut. Man merkt ihm nichts an und er hat sonst keine Beschwerden. Deshalb fiel uns das auch nicht früher auf damals. Ich kann nicht sagen, ob vermutlich 2-3 Monate mehr Lebenszeit bis der Tumor zurück kommt eine erneute OP für ihn rechtfertigen und fair sind. Desweiteren hat er einen 8 Jahre alten Partner, der unkastriert (ich bereue das total, aber als er zu mir kam war er in sehr schlechter Verfassung, musste wochenlang behandelt werden und da die Böcken-WG so harmoniert hat, habe ich das nie nachholen lassen) und taub ist und durch sein Alter stark abgebaut hat. Der orientiert sich total an ihm und ich weiß nicht, was aus ihm werden soll, wenn Jasper nicht mehr ist.
    Geändert von Fabienne (08.03.2016 um 20:02 Uhr)

  2. #2
    Gast**
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Fabienne Beitrag anzeigen
    Er ist leider sehr scheu und mehr als einmal wöchentlich Check-up und Wiegen wollte ich ihm nicht zumuten. Deshalb tue ich mich auch zB mit einer Tumortherapie von HEEL schwer. Ich weiß nicht, ob tägliche Medigabe ein paar Wochen mehr Lebenszeit rechtfertigt, wenn ich ihn deshalb täglich stresse und die Erfolgsaussichten nicht sehr gut sind. Das ist wirklich schwer abzuwägen.

    Die Mittel meiner Tierheilpraktikerin gebe ich immer stressfrei über ein Leckerlie, die Tiere sind mittlerweile darauf "trainiert".

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von Fabienne
    Registriert seit: 21.12.2012
    Ort: Hamburg
    Beiträge: 551

    Standard

    Die Entscheidung wurde mir abgenommen. Jasper hat noch eine weitere tastbare Stelle, an der ein neuer Tumor wächst. Somit kommt eine OP nicht mehr in Frage.
    Ich habe mit HEEL telefoniert und die deutliche Aussage war, dass bei einem so schnell wachsenden, metastasiereden Tumor auch eine Tumortherapie nur geringe Auswirkungen haben kann und es wurde mir eher davon abgeraten.

  4. #4
    Vertrauensperson Avatar von Margit
    Registriert seit: 31.03.2010
    Ort: Ratingen
    Beiträge: 7.739

    Standard

    Das tut mir so leid.

    Bist du trotzdem zum Tierarzt gegangen? Das Tierchen könnte zufälligerweise auch noch einen Abszess oder ähnliches bekommen haben.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von Fabienne
    Registriert seit: 21.12.2012
    Ort: Hamburg
    Beiträge: 551

    Standard

    Ja, der TA hat den neuen Tumor gestasten, den hatte ich gar nicht bemerkt.
    Ein Röntgenbild habe ich ihm dann aber erspart. Die Tumore sitzen ganz tief im Muskel, man kann sie kaum tasten. Immerhin ist der Tumor seit letzter Woche nicht gewachsen.

  6. #6
    Es ist immer zu früh, um aufzugeben. Avatar von Teddy
    Registriert seit: 06.05.2012
    Ort: Wolfsburg
    Beiträge: 3.148

    Standard

    Das tut mir sehr leid

    Leider verbreiten sich Tumorzellen sehr schnell über das Lymphsystem, sodaß hier wohl nichts mehr greifen wird

    Ich denke auch, für ihn ist es angenehmer, ihn noch zu verwöhnen und ihn seine Zeit noch so gut es geht, schmerzfrei genießen zu lassen, solange er mag und kann.

    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für diesen schweren Weg
    Es ist nicht die Frage, ob Tiere intelligent sind, sondern was sie anstellen müssen,
    damit wir es ihnen glauben

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von Fabienne
    Registriert seit: 21.12.2012
    Ort: Hamburg
    Beiträge: 551

    Standard

    Danke
    Ich hoffe er hat noch einige schöne Wochen und ich erkenne den richtigen Moment Abschied zu nehmen.

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