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Thema: Hilfe! Sie hört nicht auf ihn zu jagen...

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Neuer Benutzer Avatar von Arianna
    Registriert seit: 25.09.2013
    Ort: Bochum
    Beiträge: 11

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    Ach und nach Berthas Kastra haben wir sie für 10 Tage von den beiden Jungs getrennt und danach eine neue VG versucht... Auch das war ohne Erfolg. Im Freilauf haben sie sich noch nciht super vertragen, aber zumindest nicht mehr gejagt und als wir sie wieder ins Wohnzimmer gesetzt haben, ging das ganze Spiel wieder los. Danach wurde es nur noch schlimmer als vorher

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Jeanette K.
    Registriert seit: 20.10.2008
    Ort: Uff dr Alb
    Beiträge: 746

    Standard

    Hallo Arianna,

    das hört sich ja übel an

    Wie viel Platz hatten sie denn während der Vergesellschaftung in der Küche und wie lange habt ihr sie dort drin gelassen, bevor sie wieder ins Wohnzimmer durften?
    Bin zwar kein Profi in Sachen Vergesellschaftungen, aber es könnte ja sein, dass die VG nie richtig abgeschlossen wurde und sie sich deshalb immer mal wieder jagen...

    Ist denn ausgeschlossen, dass einer von ihnen, besonders Herkules, krank ist?

    LG, Jeanette

  3. #3
    Neuer Benutzer Avatar von Arianna
    Registriert seit: 25.09.2013
    Ort: Bochum
    Beiträge: 11

    Standard

    Alle 3 sind von unserer TÄ durchgecheckt und gesund. Herkules war erst letzte Woche wieder beim "Zahnarzt" (er muss leider alle paar Monate hin) und hat - bis auf die kleineren Bisswunden - aber einen guten Eindruck gemacht.

    Das VG-Gehege sind zwei aneinander gesteckte Freilauf-Gehege (diese Standard-Elemente aus Metall). Später haben wir das Gehege dann kleiner gemacht, damit sie sich nicht so arg aus dem Weg gehen können.
    Beim der ersten VG waren sie nur 3 Tage drin, da hatten sich Herkules und Bertha auch schon gut verstanden und gekuschelt. Das hat sich ja dann nach ein paar Tagen geändert. Beim zweiten mal war es eine Woche, beim dritten mal 2 Wochen. Bertha kommt scheinbar auch aus schlechter Haltung und seitdem sie einmal Freiheit hat, rastet sie auch bei Gitterstäben vollkommen aus. 1-2 Tage in so nem Freilauf gehen bei ihr noch, danach wird sie aggressiv, knurrt und faucht die Gitterstäbe an und versucht diese die ganze Zeit hochzuheben und wegzuschieben. Auch das ist bei jedem VG-Versuch schlimmer geworden.

  4. #4
    Amber.
    Gast

    Standard

    Hallo,

    mit Vergesellschaftungen kenne ich mich auch nicht unbedingt gut aus, allerdings würde ich es wohl nun so machen, dass nochmal komplett neu begonnen wird.

    Herkules könnte ja sicher 2 Wochen im Bad Leben, die anderen dann im Wohnzimmer.
    In der Küche könnte man anstelle von diesen Gitterelementen ein eigenes gebautes Gehege aus Holz und billigen 6-Eck Draht bauen, der auch mindestens 6 besser mindestens 9qm hat.
    Nochmal die Gitterteile würde ich nicht nehmen, wenn es das Weibchen so stark stresst und die Tiere sollten sich ruhig aus dem Weg hoppeln können, irgendwann werden sie die Vg auch im größeren Gehege sicher starten, schätze ich.

    Dann würde ich es nach den 2 Wochen im gut gereinigter Küche und mit komplett neutralen Hütten u.s.w. einfach nochmal laufen lassen und ihnen so lange Zeit lassen, bis sich auch wirklich alle ganz sicher verstehen und selbst da dann noch sie mindestens 1 weitere Woche in der Küche belassen, um völlig sicher zu sein.

    Ziehen sie dann ins Wohnzimmer würde ich ähnlich Vorgehen und nur das Wohnzimmer vorerst anbieten und Stück für Stück die anderen Räume zugänglich machen, wenn der Frieden anhält.

    Ich weiß nicht ob es evektiv währe, jedoch klingt es für mich eher danach, als hätten deine drei nicht so wirklich Zeit bekommen, um sich richtig zu verstehen, drum dessen ich wohl einfach nochmal bei Null anfangen würde.


    Liebe Grüße
    Amber

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von Marvin
    Registriert seit: 10.08.2014
    Ort: Höchstädt a.d. Donau
    Beiträge: 210

    Standard

    Für mich klingt es so, als hättest Du alles richtig gemacht. Und da sie sich in dem Vergesellschaftungsgehege verstehen (ich habe es so verstanden dass dort nicht gejagt wird) scheint ja auch keine tiefe Abneigung zwischen den beiden zu bestehen. Bertha verteidigt also ihr Reviergegen Herkules, warum auch immer.
    Ich muss zugeben, ich hatte bisher auch nur einfache Vergesellschaftungen, habe hier aber auch schon davon gelesen, dass in manchen Fällen die Gitter an Gitter-Methode Erfolg brachte. Herkules also in ein abgegrenztes Gehege ins Wohnzimmer packen, dann könnte sich Bertha an seine Anwesenheit gewöhnen und er müsste keine Angst vor ihr haben. Das geht natürlich nur wenn Bertha wegen der Gitter nicht ausrastet und ihn nicht durchs Gitter angreift. Aber vielleicht wäre es ja einen Versuch wert.
    In der Küche würde ich wohl nicht neu vergesellschaften. Falls das mit dem Gitter im Wohnzimmer nicht funktioniert würde ich Herkules das Wohnzimmer für eine Weile "überlassen" (2 Wochen) und dann im Wohnzimmer neu vergesellschaften um ihm ein bisschen mehr Sicherheit zu geben.
    Ich drücke Dir die Daumen dass sich die drei sich doch noch zusammenraufen, wer mag schon gerne ein liebgewordenes Lebewesen einfach wieder abgeben. Fühl Dich mal gedrückt .

  6. #6
    Neuer Benutzer Avatar von Arianna
    Registriert seit: 25.09.2013
    Ort: Bochum
    Beiträge: 11

    Standard

    Dankeschön für eure Antworten und Drücker :-)

    Wir haben Herkules jetzt ins Schlafzimmer gepackt und die Türe bleibt geschlossen. Bertha und Stups haben das Wohnzimmer und den Flur. Wir werden Herkules jetzt ersmal 2 Wochen komplett von den anderen beiden getrennt lassen.

    Den Tipp mit den selbstgebauten Elementen finde ich sehr gut! Das werden wir in jedem Fall beherzigen. Vielleicht reagiert Bertha dann nicht direkt so aggressiv.
    Jetzt bin ich aber immer noch unschlüssig wie ich es in 2 Wochen handhaben soll. Ganz neue VG in der Küche oder Herkules erstmal im eigenen Gehege im Wohnzimmer? Ich glaube, die zweite Variante könnte Bertha nur wieder aggressiv machen, wenn sie ihr Territorium verteidigen will, aber nicht an ihn drankommt.
    Allerdings bei der VG in der Küche hab ich wieder das Risiko beim rübersetzen ins Wohnzimmer...

    Ach das ist doch alles doof! Meine bisherigen VGs waren alle immer so unkompliziert. Platz für ein viertes Kaninchen und/oder dauerhaft getrennte Gruppen ist auch nicht da.
    Aber sollte man Tiere, die sich einfach nicht vertragen wollen, trotzdem dazu zwingen zusammenzuleben?

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von Marvin
    Registriert seit: 10.08.2014
    Ort: Höchstädt a.d. Donau
    Beiträge: 210

    Standard

    Zitat Zitat von Arianna Beitrag anzeigen
    Ich glaube, die zweite Variante könnte Bertha nur wieder aggressiv machen, wenn sie ihr Territorium verteidigen will, aber nicht an ihn drankommt.
    Hm, das kann man natürlich nicht ausschließen. Ich habe es aber erwähnt, weil es hier auch schon positive Meldungen dazu gab. Nachdem die andere (eigentlich "richtige") Methode mit neutralem Revier und dann zurückführen ins Gehege schon mehrmals nicht funktioniert hat würde ich es vermutlich probieren. Letztendlich muss man es aber immer vom Tier abhängig machen und das kennst Du selber am besten.

    Zitat Zitat von Arianna Beitrag anzeigen
    Aber sollte man Tiere, die sich einfach nicht vertragen wollen, trotzdem dazu zwingen zusammenzuleben?
    Wenn es wirklich nicht klappen will, wäre es wohl schon besser, eine andere Lösung zu finden. Allerdings finde ich Deine Schilderungen jetzt nicht so schlimm und einen Versuch würde ich ihnen auf jeden Fall noch geben. Vielleicht brauchen sie einfach alle noch ein bisschen Zeit.

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