Also ich denke auch, dass die Konstellation "nur (unkastrierte) Häsinnen" nicht optimal ist, auch nur kastrierte Häsinnen oder auch gemischt kastrierte und unkastrierte ist schwierig.
Es kann gut gehen, aber das wäre schon seine Seltenheit.
Dass die Witwe die drei alteingesessenen Häsinnen fertig gemacht hat ist verwunderlich aber wie es bereits gesagt wurde, gibt es einige Kaninchen die Angriff als die beste Verteidigung ansehen und es gibt weniger dominante Häsinnen die sich gleich die Butter vom Brot nehmen lassen was aber auch eher selten ist. Wahrscheinlich aber wäre die Situation irgendwann wieder gekippt aber man geht ja dazwischen, wenn es so gar nicht läuft und Verletzungsfgefahr besteht.
Ich habe im Dezember zwei neue Kaninchen in meine Dreiergruppe gesetzt; Toby (kastriert - klar) und Leonie (Häsin unkastriert).
Toby (damals 10 Monate alt) ging sofort auf den Schon-Immer-Chef Robert (9) und auf die anderen Mats 2 und Melissa (5 und "Frau vom Chef") los und ließ Leonie, die mit ihm neu in die Gruppe kam völlig in Ruhe. Toby wollte sofort die Chefposition für sich erobern, ist aber schnell an Robert und Mats gescheitert. Robert hatte ihm trotz seines hohen Alters dafür aber besonders schnell klar gemacht, dass das keine gute Idee ist und danach hatte sich Mats - damals Gruppenletzter - Toby vorgeknöpft, nach 10 Minuten war Toby - obwohl kräftemäßig allen überlegen - das letzte Glied der Kette und ist es immer noch obwohl er jetzt überall dabei sein darf. Leonie ist gleichrangig mit Mats, darüber steht Melissa und Robert ganz oben aber Robert kuschelt mit allen nacheinander.
Wenn es mehrere Weibchen sind fänd ich eine Gruppe mit mindestens zwei kastr. Böckchen besser ...
Ganz viele liebe Grüße
Birgit


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Ungewöhnlich ist das nicht, es ist reine Charaktersache.



Ich bin ja auch der Meinung, daß man es nochmals mit einem Kastraten zusammen versuchen sollte! Drückt die Daumen, daß ich sie überredet bekomme 



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