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Thema: Aufgasung-schon wieder :(

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    foreninkompatibel Avatar von Kuragari
    Registriert seit: 27.01.2011
    Ort: 15344 Strausberg :)
    Beiträge: 2.810

    Standard

    Also mir tut Lale grad echt Leid, vor allem mit dem Hintergrundwissen von ihrem Reitunfall. Das ist ja mal ein sehr fürsorgliches Elternhaus...

    [Vielleicht ist man als Teenager auch schneller gereizt? Darauf können wir Erwachsene uns jedenfalls einstellen. Was nun nicht heißt, dass man alle Pampigkeit verzeihen muss, aber ich kann grad total gut verstehen warum Lale was von "Ich bin 14 und dumm wien Toast etc..."]

    Sry Leute, aber genau das was hier gestern und jetzt grad passiert kann ich absolut nicht leiden und das nervt mich am Tierschutz.

    Es zählen immer nur die Tiere (was ja nicht schlecht ist!) aber was Soziales angeht? Man kann doch nicht zu einem 14 jährigen Kind schreiben, dass sie spät abends mitm Taxi zur Tierklinik fahren soll! Sie ist nicht geschäftsfähig! Was soll denn sowas nur? Sowas macht man einfach nicht. Das ist richtig unsozial. Außerdem: wer garantiert für ihre Sicherheit wenn sie da durch die Dunkelheit wandelt?

    Wir Tierschützer haben nicht nur die Aufgabe Tiere zu schützen und aufzunehmen. Wir haben auch eine beratene Funktion. Hier wurde zwar auch schön beraten, danke an jene, aber hier wurde auch mehrfach angedeutet, dass nur eine Abgabe artgerechte Haltung ermöglicht. Das finde ich ungerecht. Selbst wenn es denn so wäre, aber so fürsorglich wie Lale sind nicht viele Kinder in ihrem Alter.

    Meine Einstellung mag für andere jetzt etwas falsch oder verzerrt wirken, aber ich weiß selber noch wie bescheiden das als Teenager war. Kein Geld, Eltern auch nicht und man braucht Hilfe. Dass man zum TA muss weiß man ja selber schon, aber weil das nicht möglich ist versucht man es eben anders. Und dann? Kommt nur: Geh zum TA, wenn du das nicht kannst, solltest du für das Wohl der Tiere diese lieber abgeben." Und das passt einfach nicht zusammen.

    Oder diese strunzdummen Sprüche von den Großeltern und der strohdummen materiellen älteren Schwester "Lass das Vieh bloß einschläfern." Oder man sollte es zum Schlachten bringen damit man die Einschlafspritze nicht auch noch bezahlen muss. Gott, was ich mir schon alles anhören durfte...

    Natürlich muss man vorher einkalkulieren wieviel Geld die Tierchen womöglich mal brauchen werden. Aber dann verliert der Alleinverdiener den Job und das Gesparte ist aufgezehrt bis er dann wieder einen Job hat. Und dann noch einen schlechter bezahlten als vorher. Ihr seht: ich kenne solche Spielchen. Und ich habe für meine Tiere auf vieles verzichtet, zum Teil lief ich lieber in kaputter Kleidung herum damit ich immer mal einen Puffer für den TA habe. Oder ihnen mal schönes Spielzeug bauen/kaufen konnte.

    *lufthol* ...

    Lale, wenn du Redebedarf hast, gerne per PN... Ich würde dich gerne etwas abfangen sofern du es denn möchtest und brauchst.

    Im Übrigen habe ich auch mal ein Strukturmüsli verfüttert und war zahntechnisch etwas unzufrieden weil 2 von 3 Kaninchen nach einer Weile Zahnspitzen bekamen. Kommt sicher auf das Müsli und die restliche Ernährung an, aber ich fahre mit Cuni Complete, Heu, Möhren, Brombeerblätter und Wirsing bisher am Beste. Ab Frühling gibts ja wieder Wiese...

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lunaco
    Registriert seit: 15.02.2012
    Ort: im Westen
    Beiträge: 1.380

    Standard

    Du musst aber auch verstehen, dass Tierschützer dem nicht beipflichten werden, wenn sie wie sie schreibt ein Tier mittags aufgeblasen (fraß nicht, köttelte nicht) aus dem Gehege zieht und dann erst am darauffolgenden Tag nachmittags zum TA bringen will. Das sind über 24 Std.! Man hat ihr hier nur klar machen wollen, dass es dann zu spät sein kann und das Tier bis dahin leidet. Auch wenn sie erst 14 ist, muss so was doch erlaubt sein. Was erwartest Du? Dass man hier schreibt "Alles klar, warte bis morgen Nachmittag, füttere zu oder füttere eben nicht zu" ? Wir sind doch alle keine Tierärzte, noch weniger können wir auf die Distanz diagnostizieren. Der einzige vernünftige Rat war, das Tier schnellstmöglich einem TA vorzustellen. Zum Wohle des Tieres und letztendlich auch zu ihrem eigenen Wohle, denn sie will ihr Kaninchen ja schließlich nicht verlieren. Zum Glück hat sie ja dann doch noch eine Freundin um Hilfe gebeten.
    Geändert von Lunaco (09.02.2015 um 17:53 Uhr)

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