Bei uns war das total unterschiedlich und das beim selben Tier. Er hatte insgesamt vier OPs und nach der ganz schweren, fraß er abends schon wieder. Nach nem normalen Schleifen brauchte er vier Wochen, ich bin echt verzweifelt.

Man darf aber nicht ungeduldig werden und nach ner Woche oder auch drei ohne Fressen sagen, dass man es jetzt beendet.
Bei uns war das längste mal fünf Wochen und wir haben durch gepäppelt, es ist echt nervenaufreibend und man weiß nie, ob man es richtig macht. Dann von einer Nacht auf die andere ging es wieder los mit dem Fressen, als hätte man einen Schalter umgelegt.
Manche brauchen einfach Zeit und Geduld und nach so einer OP muss man ihnen das auch zugestehen und es mit ihnen durchhalten.

Es gibt auch neben Metacam, Novalgin und den gängigen Schmerzmitteln Buprenovet. Das ist ein leichteres Morphin und leicht dosiert wurde es bei us über drei Tage zusätzlich gegeben und es hat super gut geholfen.

Aber wir mussten die Erfahrung machen, dass unser Tier beim TA GAR NIX gefressen hat. Er war mal drei Nächte weg und ich hatte kein gutes Gefühl. Sie rief dann an und meinte, dass wir den Versuch starten ihn nach Hause zu holen und daheim hat er echt wieder gefressen und sein PArtner war dabei.
Er war da echt mega sensibel, am Anfang saß ich daneben hab mit ihm geredet, über den Rücken gestreichelt und Blatt für Blatt gereicht und so wurde es dann immer besser.
Das hört sich doof an, aber man darf echt nicht vergessen, dass sie auch ne Seele haben und dass Geborgenheit und ihr gewohntes Umfeld viel dazu beitragen, dass sie auch wollen.