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Thema: Vitamine machen Impfung weiger wirksam/Wartezeit

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von Maren86
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    Standard

    Moritz hat gestern anfangen langsam zu fressen und ich habe ihn zu Hause gelassen. Es geht ihm nach zwei Tagen Nystatin wieder besser, aber eine Zukunft ist das ja nicht. Die Hefen machen ihn echt kaputt und Nystatin auf Dauer geht ja auch nicht.

    Max wurde geröngt, es wurde ein US gemacht und die Blase wurde punktiert um Keime in der Blase ein- bzw. aus zu schließen. Es war echt stressig für ihn, wenn er auch mit Valium etwas high war

    Also die Blase war wieder ganz klein, er kann den Urin absetzten, Gries ist weiterhin drin. Die Blase ist aber noch nicht extrem ausgeleiert, Blasenwand ist nicht verdickt.
    Im US konnte man sehen, dass durch die harntreibenden Urologist und die vielen Infusionen der Harneinstrom von Niere in Blase zu extrem ist und das auf Dauer Nierenschäden verursachen kann.
    Man soll also Eurologist, Allrodin usw. echt nicht auf Dauer geben. Ich infundiere schon über ein Jahr, weil mir das jeder TA geraten hat und jetzt das. Wir hoffen, dass die Nieren noch konzentrieren können, weil er die Tabletten gerade bekommt und man das deshalb vielleicht auch so deutlich sehen konnte.
    Man musste fünfmal einstechen, weil seine Blasenwand so stabil war, mein armer Kerl und dann hat man nur 0,6ml Urin gewinnen können, weil er echt leer war. Da reicht aber für eine bakteriolog. Untersuchung.

    Die TÄ rät mir nun zum Ausmassieren. Die Tabletten, Infusionen helfen nicht und schaden mehr als dass sie nützen.
    Sie meinte, dass man das ugt in den Griff bekommt wenn ich das nun für immer zweimal, später einmal wöchentlich machen würde.
    Sie möchte ihn nicht ein paar Tage aufnehmen und es mal durchziehen, da es zu viel Stress bedeuten würde und er dann sehr schnupft, da würde er mir kaputt gehen
    Ich soll das nun lernen und sie erklärte mir, dass das gar kein Problem sei, viele Besitzer müssen auch gelähmte Hunde ausmassieren.
    Ich schaffe es aber nicht, weil ich zu vorsichtig bin, ich kann die Blase nicht spüren
    Hab echt Schiss, dass ich das niemals schaffen werde, aber ich will ihm ja helfen und zweimal die Woche zum TA mit dem Schnupfen geht gar nicht! Vielleicht lerne ich es ja.
    Ihrer Meinung nach wäre das das beste für ihn, da es sehr effektiv ist, die Blase nicht mehr so schwer ist und überhaupt.

    Jetzt habe ich aber Schiss, weil ich gelesen habe, dass beim Ausmassieren immer etwas Urin ins Nierenbecken schappen kann und es dort zu Entzündungen führt und dann zum Nierenversagen. Man kann ja nicht dauernd nach Keimen schauen und wenn er dann mal doch welche drin hat und ich das hoch drücke?!
    Sie meinte, dass das gar nicht passieren muss, wenn man vorsichtig vorgeht und sie regelmäßig Kaninchen ausdrücken und noch nie was passiert ist.
    Das Ausmassieren tut doch bestimmt voll weh?! Hoffentlich kann ich mich überwinden.
    Wenn das Ergebnis da ist soll ich nochmal zum Üben kommen und dann drei Tage hintereinander morgens und abends massieren bis der gröbste Dreck raus ist und sie hofft, dass man auf einmal monatlich kommt.
    Hat das bei einem von euch mal geklappt ohne Nierenschaden auf Dauer?

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nettimaus
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    Standard

    Ich massiere Antons Blase täglich aus. Seine Blase ist dreifach vergrößert und immer randvoll.
    Ich nehme ihn dazu fast senkrecht mit links in den Arm und rechts nehme ich die Blase zw. Daumen und Zeige+Mittelfinger.
    Kurzer Druck und alles erledigt.
    Du merkst ob du die Blase hast, das das Geschlechtsteil sich etwas "bewegt".

    Das solltest du aber unter Anleitung eines Ta erst mal "probieren".
    Da kann auch viel schief gehen.
    Ihr fehlt mir so
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  3. #3
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    Nein, das ausmassieren tut in der Regel nicht weh, wenn es korrekt gemacht wird.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von Maren86
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    @ Nettimaus: hat er denn auch Gries oder eine Blasenschwäche?
    Wie lange können sie denn damit leben? Max kann ja noch alleine absetzen, sie ist leicht dilatiert durch den Gries.
    Tut es ihm wirklich nicht weh?

    Kannst du es spüren wenn die Blase voll, mittel voll oder leer ist? Ich finde das sooo schwierig und ich bekomme es einfach nicht hin, ich spüre sie noch nicht mal. Die TÄ meinte, dass es für mich zu der Zeit auch schwierig war, weil sie komplett entleert gewesen ist.

    @mausefusses: du hattest doch mal geschrieben, dass man beim manuellen Entleeren immer einen gewissen Anteil an Urin in die Nieren drückt?! Da ist ja ein richtiger Druck drauf. Wenn sie dann noch Keime in der Blase haben, die man schlecht behandeln kann, weil der Gries ein perfekter Nährboden für sie ist, drückt man die Bakterien in die Niere und dann ist gut

    Die eine TÄ meinte, dass das nicht so ist, wenn man sehr vorsichtig vorgeht und nicht drückt wie ein Ochse. Sie kennt Kaninchen, die Jahre mit dem Ausmassieren leben und endlich beschwerdefrei sind. Auf meine Frage hin, wie lange sie mit der Manipulation leben können, meinte sie nur "ewig". Es gebe ja auch gelähmte Kaninchen, Katzen und Hunde, die auch jahrelang das ohne Probleme gemacht bekommen.
    Die andere in der Praxis sagte, dass es immer ein Druck auf Nierenbecken ist und dann noch jede Woche, das wäre nicht gut, sie würde ihn so leben lassen und gut.
    Würde ich auch machen, aber er weint halt. Schlimmer will ich es auch net machen.
    Zudem meinte sie, das man kleine Läsionen in die Blase setzt und sie sich entzünden kann, sich Bakterien rein setzen können. Bis jetzt hat er keine Blasenentzündung, US auf Keime steht grad aus, die Punktion hat er lieb mit gemacht.
    Geändert von Maren86 (15.01.2015 um 13:24 Uhr)

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nettimaus
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    Gries ist untertrieben ... das kommt teilweise mit raus


    Aber er bekommt auch 3x die Woche Infusion von mir.
    Sein Unterbauch ist dann immer etwas angespannt und die Blase so groß wie ein Hühnerei.

    Ich finde in Rücken oder 30 Grad Rückenlage ist die Blase besser tastbar.
    Und das Wort ausmassieren ist eigentlich auch nicht passend. Es ist eher ein Drücken.

    Ich hab gestern erst frischen Urin mit zum TA genommen. Der war so dick wie Buttermilch und ganz gelb.
    Es lagerte sich nichts ab. Die Brühe blieb so dick wie sie war.
    Und so ganz schmerzfrei ist es für die Tiere nicht. Vor allem weil die Blasenwand ja gereizt ist und man da noch manipuliert.
    Aber es ist ein kurzer Schmerz ...Anton schaut mich dabei immer an ... so kurz oh ..was war das
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  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von Maren86
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    Oh Gott, das ist ja heftig, so schlimm ist es bei ihm definitiv nicht.
    Es sind immer so Kreidebrocken, die auch nicht so schmierig, sondern total trocken sind. Wenn man ihn ausdrückt, ist dfer Gries richtig im Urin eingebettet und das dürfte nicht so Probleme machen wie er hat. Dieses Weinen ist echt heftig, aber danach ist es sofort vergessen.

    Wenn du das nicht machen würdest... was hat er denn für Beschwerden? Weint er auch und macht solche Handstände beim Pinkeln?
    Hat bei ihm die Nahrungsumstellung dann auch null gebracht?!
    Bei uns hat das Urologist super geholfen vor Monaten, jetzt nicht mehr, wieso nur?!


    Hat er Kalziumoxalat? Dann wäre die Therapie mit Magnesium liquid ein Versuch wert, wir starten das jetzt:http://www.medirabbit.com/Safe_medic..._magnesium.htm

    So sieht das Bild von Max aus:
    Angehängte Grafiken
    Geändert von Maren86 (15.01.2015 um 14:27 Uhr)

  7. #7
    PS-Versager
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    @mausefusses: du hattest doch mal geschrieben, dass man beim manuellen Entleeren immer einen gewissen Anteil an Urin in die Nieren drückt?! Da ist ja ein richtiger Druck drauf. Wenn sie dann noch Keime in der Blase haben, die man schlecht behandeln kann, weil der Gries ein perfekter Nährboden für sie ist, drückt man die Bakterien in die Niere und dann ist gut
    Nein.
    Mein Tier konnte aufgrund von Spondylose nicht mehr selber pullern, hatte eine Überlaufblase, da gab es quasi immer Rückstau in die Nieren.

  8. #8
    Astrid Avatar von asty
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    Zitat Zitat von Maren86 Beitrag anzeigen
    Hängt die Blase nicht sehr tief?
    Das erinnert mich an Elvis, er hatte einen Leistenbruch, durch den die Blase gerutscht war, beim Fühlen hatte man dann quasi die Blase direkt in der Hand.
    Dadurch hing sie zu tief, der Harnleiter war abgeknickt und es sammelte sich immer wieder Blasenschlamm, da er durch den abgeknickten Harnleiter nicht ausgepinkelt werden konnte. Vielleicht stimmt ja bei euch mit dem Harnleiter war nicht?

    Mir fiel noch was ein. Gibt es vielleicht eine Krankheit, die das durch Fressen aufgenommene Calcium nicht an die entsprechenden "Stellen" (z.B. Knochen) weiter leitet, bzw. dass z.B. die Knochen dieses nicht aufnehmen können, und er daher so viel wieder ausscheiden muss?
    Geändert von asty (18.01.2015 um 11:49 Uhr)

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