@ Miri: ich verstehe was du meinst und genau das war ja gerade für Moritz, der an echt schlimmen und häufigen Darmproblemen leidet, meine Idee.
Ich habe ihm das Frischfutter limitiert, jetzt nicht auf die Hälfte, aber schon etwas und außerdem hat er von selbst gar nicht mehr so viel gefressen, da die Cunis ihn gesättigt haben. Ich bin die erste, die das so weiter machen würde, weil es mir egal ist, was ich füttere, hauptsächlich den Tieren geht es gut und sie bekommen nicht gerade ein total mieses Futter wie Brot oder ähnliches. Ich muss kein Frischfutter ad libitum geben wenn es ihnen nicht gut tut, wäre für mich auch einfacher, aber es funktioniert leider nicht. Der Darm wurde besser, die Blase kam nun dazu und außerdem fing er an dicke Brocken zu pieseln, was er noch nie gemacht hat seit wir ihn hier haben.
Das habe ich vier Wochen gemacht und seine Verdauung wurde sehr gut, aber genau jetzt nach diesen vier Wochen kamen die Blasenprobleme und vorher konnte er diese auch nicht versteckt haben, denn es wurde auf Grund einer Aufgasung ein Röntgenbild gemacht als er noch nicht die Pinkelprobleme hatte und darauf war alles super.
Jetzt gebe ich sie seit eineinhalb Wochen nicht mehr und der Darm ist wieder gasig, er rumpelt laut und hat oft Durchfall, es kommen aber keine dicken Urinbrocken mehr. Er hebt noch, aber er macht keine Handstände mehr.
Doch wieso sollte weniger Gemüse mit Cunis theoretisch für die Blase besser sein? Sie nehmen viel weniger Flüssigkeit zu sich, das Plus an Kalzium wäre jetzt nicht sehr hoch, aber durch das Fehlen an Wasser, konzentriert sich der Harn viel mehr.
Hab hier Listen liegen, die die verschiedenen Fütterungen aufzeigen und im Endeffekt nehmen sie mit einem geeigneten TF nicht viel mehr Kalzium auf, aber durch die fehlende Flüssigkeit liegen die harnpflichtigen Substanzen VIEL konzentrierter vor, zum Teil das zehnfache und dann entstehen diese Kristalle viel eher, Blase und Niere werden nicht mehr so viel durchgespült und der Harn liegt auch länger.
Wenn die Theorie von der Praxis abweichen würde, wäre ich sofort dabei, aber ich habs jetzt ja gesehen.
Bei Max mussten wir zum Beispiel das Heu wechseln, da unser Bauer Probleme mit Maden hatte. Ich habe sogar Timothyheu gefüttert und in der Zeit eskalierte sein Griesproblem enorm. Er verträgt einfach dieses eine Heu und selbst wenn ich ein anderes, kräuterarmes kaufe, geht es richtig los. Die Zusammensetzung scheint einfach auch wichtig zu sein. In dem Moment in dem er eine Woche wieder sei altes Heu hatte, wurde es wieder zumindest etwas besser, das Röntgenbild zeigte ganz viel Schlamm, was er vorher nicht in diesem Maße hatte.
Auch wenn er mal mehr Heu frisst und das Frischfutter liegen lässt, bekommt er sofort Probleme in den nächsten zwei Tagen. Wenn ihm im Sommer der Salat aus dem Garten gut schmeckt und er sich damit ernährt und ein klein wenig Heu frisst, wird es immer besser.
Ich denke halt, dass es viel schlimmer werden würde wenn ich jetzt die Frischkost minimiere und die Cunis dazu gebe.
Max verträgt ja auch alles an Frischem.
Bei Moritz würde ich es echt gerne so mit den Cunis machen, aber wie?!


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