Das Friedrich-Löffler-Institut Insel Riems forscht dazu, genauso wie IDT Biologica. Nun ist IDT der Impfhersteller von Cunivak - dem ist vielleicht nicht so zu vertrauen. Das FLI ist unabhängig. Ein Experte sagte mir, er hat Versuchsreihen gemacht. Sterblichkeitsrate bei Cunivak 0%, bei Nobivac 75%. Aber er könne damit (noch) nicht an die Öffentlichkeit. Ich kenne da keine Regeln ... wie viele Tests da über wie viele Jahre gemacht werden müssen. U.U. kann es ja zufällig mit etwas anderem zusammenhängen. Die Info, dass Cunivak das Mittel der Wahl ist, hab ich aber an vielen Stellen bestätigt bekommen, u.a. hier bei Fr Ewringmann aus Berlin. Sie führt zwar keine Statistik auf, aber sie empfiehlt eindeutig den Cunivak Impfstoff.
http://www.heimtierpraxis-berlin.de/kaninchen.php
(scrollen!)
Der Experte vom FLI sagte mir eindringlich, er dürfe nichts veröffentlichen, weil er sonst Klagen vom Nobivac-Hersteller kriegt ...
Susanne, wo hast du die Natronlauge her? Ich lauf mir schon die Hacken wund ...
Bei uns ist ein altes Tier gestorben ... sein Leben lang konsequent, mit keinem Tag überfällig RHD geimpft, mit Cunivak. Wir haben letztens Nobivac geimpft... es ist zum heulen. Ich dachte, er wäre sicher, 8,5 Jahre lang vorbildlichst geimpft ;(
Hmmm...
Mir ist das Alles irgendwie zu vage.
Und naja, Frau E.'s Kaninchenkompetenz in allen Ehren, aber sie hat vermutlich auch nicht wesentlich mehr Erfahrung in der Arbeit mit Impfstoffen wie andere TÄ, die nicht in der Forschung tätig sind. Dass sie da was empfiehlt habe ich auch schon seit längerem gesehen, aber warum genau und auf welche Erkentnnisse sie sich da stützt schreibt sie nicht.
Über das PLI muss ich mich mal informieren. Aber derjenige welche, der diese Tests gemacht hat wird schon wissen, dass diese Testreihen ja offenbar noch keine wirkliche Aussagekraft haben und sie deshalb nicht veröffentlichen, sonst müsste er auch keine Klage von Nobivac befürchten. Mir kommt 0 und 75 % auch seeeehr seltsam divergierend vor, ob da vielleicht irgendwas schief gegangen ist? Aber das sind alles nur Vermutungen. Frustrierend bleibt es allemal
Das war jetzt von mir nur laut gedacht.
Ja, es mag vage sein. Aber vage ist mir lieber als gar nichts versuchen. Immerhin habe mehrere Stellen diese Tests mit Cunivac und Nobivac gemacht und kamen zum selben Ergebnis.
Und Nobivac wird ja auch irgendwie anders hergestellt ... ich find die Seite leider nicht mehr ... aber novi irgendwas mit Gentechnisch verändert, cuni "normal". Ich bin leider nicht vom Fach, als das ich das gut beurteilen könnte. Aber wenn es Hinweie drauf gibt, reicht mir das ... Zumal man mit der Impfung keinen Schaden anrichtet. Wir müssens ja auch nicht übertreiben und alle drei Wochen impfen ...
LG, Mandy
Nobivac wird quasi in vitro hergestellt, Cunivak aus infizierten Kaninchenlebern entnommen. Natürlich möchte ich genauso wenig, dass meinen Kaninchen der Impfschutz rein gar nichts bringt, aber ebensowenig bin ich bereit, weiter diese "Herstellungsart" bei Cunivak zu unterstützen, wenn es nicht unbedingt sein muss.
Ich finde übrigens dieses "man könnte auch alle drei Wochen impfen" extrem leichtfertig und fast schon unseriös. Von wegen es würde nichts ausmachen. Eine Impfung ist IMMER eine Belastung fürs Immunsystem.
Naja, vom "Hörensagen" kenne ich es auch, dass besonders beim Typ2RHDVirus die mit Cunivak geimpften Tiere "weniger" betroffen waren. Das war unter anderem auch der Grund für meine Entscheidung meine Tiere weiterhin mit Cunivak impfen zu lassen, auch wenn ich die Herstellungsmethode alles andere als schön finde.
Bei SimoneK sind doch dieses Jahr auch 8 geimpfte Tiere am mutierten Virus gestorben, weiß jemand mit welchem Impfstoff diese geimpft waren?
Tierschutz ist kein Anlass zur Freude, sondern eine Aufforderung sich zu schämen, dass wir ihn überhaupt brauchen. (Prof. Dr. theol. Erich Gräßer, Theologe und Politiker)
Hallo! Hier Claudia= Simmi. Maren86 weiß schon prinzipiell Bescheid, hatte ihr eine PN geschrieben. Sie hatte netterweise angeboten, ihre Emails mit Paul-Ehrlich-Institut, Frankreich + Cunivak rüber zu schicken, habe gestern und heute nun noch nix gehört, aber dass hier hatte sie mir schon geschickt:
"In welchem Bundesland befindet sich die Notstation, denn darauf kommt es dann an, wenn man das Serum beantragen möchte.
Hier in BW musste ich mich an das Ministerium für ländlichen Raum wenden und dort Kontakt mit der Beauftragten für Tiergesundheit aufnehmen. Sowas gibt's ja in jedem Bundesland.
Diese Info bekam ich vom Paul-Ehrlich-Institut, die den Impfstoff als sicher einstufen.
Der franz. Pharmakonzern heißt Filavie und der Impfstoff Filavac VHD variant.
Er ist in Deutschland ja nicht zugelassen und sie stehen in Kontakt mit IDT Biologika ( Cunivak) und in naher Zukunft wird er wohl in Dtl. nicht zugelassen, da er in Europa nicht registriert ist.
Dennoch gibt es eben diese Ausnahmeregelungen und die Dame im Ministerium meinte, dass es zu 90% gestattet wird wenn das Paul Ehrlich Institut die Impfung als relativ sicher einstuft. Sie brauchen das Chargenprüfprotokoll, aber das habe ich bisher auch nicht. Darum soll sich dann aber die Dame vom Ministerium kümmern."
Ganz viel![]()
Geändert von Simmi14 (15.12.2014 um 14:01 Uhr)
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