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Thema: -20°C in Deutschland - was passiert mit euren Außennins?

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von iris
    Registriert seit: 29.09.2011
    Ort: Schwäbische Alb
    Beiträge: 1.479

    Standard

    Ich bin ja momentan selbst in dieser Lage. Und ich habe mich jetzt zu warscheinlich? entschlossen, meine beiden Rentner (8+9) doch "reinzuholen". Was bedeutet Kalthaltung in einem großen Stall, aber nicht ganz so kalt wie draußen. Trotzdem denke ich, daß auch alte Tiere gut in Außenhaltung leben können. So hat es mir zumindest meine Panzerknacker gezeigt Sie ist jetzt 9 oder 10. Sie war immer im Außengehege und bleibt auch dort. Mein Außengehege ist zweigeteilt, sie können durch ein Loch in der Wand in einen geschützten Innenbereich in einem gemauerten SStall. Aber die letzten 3 Winter wurde dieser Innenbereich von keinem Kaninchen genutzt, auch von der Seniorin nicht. Also sind sie wohl doch lieber draußen und können das auch ab...
    LG, Iris

  2. #2

    Standard Spondylose im Winter

    Meine Kaninchen bleiben im Winter immer draussen, sie wohnen in einem Kleinen Zirkuswagen mit Auslauf, in dem Wagen ist noch eine isolierte Schutzhütte.
    Allerdings habe ich diesen Winter Angst um meine Puse, sie hat Spondylose. Feuchtes Wetter ist nicht schön für sie, trockene Kälte ist aber wohl ok.
    Derzeit sind wir am überlegen ob wir eine kleine Solarzelle mit einem Akku auf dem Dach anbringen, da wir sonst keine möglichkeit für eine Stromversorgung haben, daran würde ich dann gerne eine Wärmequelle anschliessen.
    Hat jemand von euch vielleicht Erfahrung im bezug auf Winter und Spondylose und Wärmequellen. Bislang habe ich nur ein Snugglesave und sie wird auch immer prima von ihren Männern gewärmt.
    Bin gespannt auf eure Antworten
    Lg Yvonne
    Solang Menschen denken das Tiere nicht fühlen müssen Tiere fühlen das Menschen nicht denken

  3. #3
    PS-Versager
    Registriert seit: 10.08.2009
    Ort: nördlich Hamburg
    Beiträge: 17.137

    Standard

    Ich habe ein Spondylosetier ganzjährig draußen ohne Wärmequellen. Er bekommt ganzjährig Ingwer zur freien Selbstdosierung und wenn er akute Schmerzen hat, was dank Ingwer selten der Fall ist, bekommt er Metacam.
    Der kalte, trockne Winter macht ihm weniger als der nasskalte Herbst. Die "Hochphase" ist daher jetzt schon vorbei.

  4. #4
    deprimiert :-( Avatar von Bunnymammi
    Registriert seit: 20.11.2014
    Ort: Hammurch :-)
    Beiträge: 240

    Standard

    Ja meine sind alle zwischen 5 und 7 Jahre alt, die sind superdick befellt. Sie alle leben draußen. es gibt Schutzhütten mit Massen an Heu und Stroh.
    Meine Senioren sind 11 1/2 und beide fast blind. Dickes Fell haben sie nicht mehr, aber sie sind noch relativ mobil. Leider bewegen sie sich nicht mehr viel. Wenn sie es noch schaffen, dann nur noch kurze Zeit. Ich glaube viel älter geht wohn nun wirklich nicht mehr...

    Ärgerlich, daß das Futter jetzt gefriert, ich habe heute ganz früh gegeben, da haben sie es gleich verputzt. ABends nochmal dicke Möhren. Sonst nur Pellets und Heu. Am Schlimmsten ist, daß das Wasser gefriert. ein echtes Problem, da ich ein paar Säufer dabei habe.

    Ich würde Ninchen die es gewohnt sind, immer draußen lassen. Guck mal,sie regeln ja alles komplett runter. Kaum Bewegung, kaum Fressverhalten, Fell total aufgestellt (so wie bei Schnüffel, der braune auf dem Bild, der sonst eher schlank wirkt) wie Ballons so rund.
    Würde ich echt abwarten. Glaube aber nicht, daß sie in die Garage müssen. Lieber noch mehr Heu geben und nach Ihnen gucken, mal die Ohren und Füße anfassen. Sind die Ohren gleichmäßig warm, kommt genug "innere Wärme" an und der Stoffwechsel funktioniert einwandfrei. So würd ich es machen.
    Geändert von Bunnymammi (01.12.2014 um 16:19 Uhr)

  5. #5
    Pflückliesel Avatar von Keks3006
    Registriert seit: 25.01.2012
    Ort: Sauerland
    Beiträge: 5.527

    Standard

    Wenn du die "richtigen" Sachen anbietest, fressen die Kaninchen ihr Futter auch ohne Probleme gefroren. Das gilt z.B. für Wiese. Auch Kohl kann man sehr gut bei Frost anbieten. Die Blätter behalten auch bei leichtem Frost ihre Zellstruktur und können zudem auch gefroren gekaut werden, anders als Möhren, die zu Eisklötzen gefrieren und steinhart werden, sodass da keiner abbeißen kann. Über ausreichende Frischfutterversorgung können die Kaninchen ihren Flüssigkeitsbedarf auch stillen, wenn das Wasser im Napf gefroren ist. Kaninchen, die sehr viel trinken, sind in meinen Augen entweder krank oder werden zu trocken gefüttert...

    Die Temperatur der Ohren sagt nichts über Unterkühlung o.ä. aus. Kaninchen regulieren ihre Körpertemperatur über die Ohren. Sind die Ohren kalt, bedeutet das nur, dass sie keine bzw. möglichst wenig Wärme über die Ohren an die Luft abgeben.


  6. #6
    die Von-Möhre-Gang Avatar von Jenny
    Registriert seit: 31.03.2008
    Ort: bei den Kaninchen
    Beiträge: 9.970

    Standard

    ^^ Also dem kann ich leider gar nicht zustimmen. Sobald es hier Frost gibt und das Futter anfriert/ friert, gehen die Nins da nicht mehr ran. Weder das Blättrige (wir füttern überwiegend blättrig/ kohllastig) noch das Knollige wird dann gefressen.
    Viele hoppsige Grüße von der Von-Möhre-Gang & Jenny

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