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Thema: Magenüberladung... Sorgenkind Paulchen....

Baum-Darstellung

  1. #33
    Pflückliesel Avatar von Keks3006
    Registriert seit: 25.01.2012
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    Beiträge: 5.527

    Standard

    Auf Röntgenbildern kann man leider keinen Unterschied zwischen Tumor und einer anderen Art von Verdichtung im Darm sehen. Die Entscheidung liegt natürlich bei dir und was ich jetzt schreibe, klingt sicherlich hart... Aber wenn man sich für die OP entscheidet und es wirklich ein Tumor ist, hat man Gewissheit und kann dann überlegen, ihn aus der Narkose nicht aufwachen zu lassen, weil die Prognosen mit einem Darmtumor wohl sehr schlecht sind und die auch schnell streuen, sodass eine Entfernung meist keinen langfristigen Erfolg hat. Dann würde man ihm weiteres Leiden ersparen, denn offenbar wird es so nicht mehr besser Ich möchte dir aber wie gesagt auf keinen Fall in so eine schwere Entscheidung reinreden!

    Wenn deine TÄ wegen der OP an sich von der OP abrät und nicht wegen Paulchens Zustand o.ä., dann würde ich nochmal in der Praxis nachfragen, die sie dir empfohlen hat. Ich denke, dass Tierärzte, die die OP öfters machen, diese vom Risiko her komplett anders einschätzen als Tierärzte, die sie nicht machen. Und ich glaube auch, dass bei erfahrenen Tierärzten auf diesem Gebiet die Chancen besser stehen als 50-50 (und wenn es eine 50-50-Chance ist, ist das doch vermutlich immer noch besser als die Chance, die er hat, es ohne OP zu schaffen?).

    Ich schließe mich Birgit an... ich würde mir das auch immer vorwerfen, wenn es sich weiterhin nicht bessert und es tatsächlich zu Ende geht, es nicht probiert zu haben.

    Wie gesagt, gerade erst vor zwei Wochen wurde mein Diego am Darm operiert, von einem langen Leidensweg konnte da nicht die Rede sein, nach einer Woche war er wieder fit. Meine TÄ hat mich klipp und klar vor die Wahl gestellt: Entweder die OP mit all ihren Risiken aber durchaus auch der Chance, dass er es schafft und wieder ganz gesund wird - oder man therapiert konservativ und muss, wenn es sich nicht zügig bessert (Diego ging es wirklich rapide schnell extrem schlecht; sie setzte mir mit der konservativen Therapie eine Frist bis zum Abend), das Tier einschläfern, um ihm weiteres Leiden zu ersparen. Je länger man es konservativ mit Öl usw. probiert, desto geringer wird eben leider auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich das auf diese Weise lösen lässt

    Natürlich ist diese Entscheidung nicht leicht und ich habe auch daran gezweifelt, ob sie richtig war, aber meine TÄ hat mir keine großen Hoffnungen gemacht, dass man das Teil so lösen kann, und bei der OP stellte sich das auch klar heraus, dass es nicht geklappt hätte. Für uns war die OP zwar ein Risiko, aber Diegos einzige Chance, es überhaupt zu schaffen, denn an dem Verschluss wäre er im Laufe des Tages wohl elendig zugrundegegangen

    Lass dich mal
    Geändert von Keks3006 (31.10.2014 um 11:15 Uhr)


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