Altersgrenze bei Weibchenkastration?

Thema: Altersgrenze bei Weibchenkastration?

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  1. Sathi:

    Standard Altersgrenze bei Weibchenkastration?

    ...eigentlich nur ein Zahnspitzencheck beim Tierarzt,dann wurde der Bauchraum abgetastet-ein unklarer Befund und eigentlich nur um auf Nummer sicher zu gehen wurde geröntgt.
    Die Gebärmutter ist ein eindeutig flüssigkeitsgefüllt,ob Eiter oder anderes konnte nicht festgestellt werden.
    Bei einer jüngeren Häsin hätte die Tierärztin eindeutig zu einer OP geraten,aber in ihrem Alter wäre das Narkoserisiko nicht unerheblich.
    Ohne OP kann es noch eine Zeit lang gut gehen oder innerhalb weniger Tage(?)wirklich übel werden.
    Sie ist bis jetzt vom Allgemeinbefinden nicht beeinträchtigt und nach dem Check hat sie auch keinerlei sonstigen gesundheitlichen Probleme.

    Jetzt müsste innerhalb der nächsten Tage(?)eine Entscheidung her.
     
  2. Avatar von miri

    miri:

    Standard

    Wie alt ist sie denn?

    Wichtiger als das Alter des Tieres ist
    1. ein TA, der viel Erfahrung mit Weibchenkastras hat,
    2. eine verträgliche Narkose für Kaninchen wie diese http://www.mueller-heinsberg.de/Narkose_Nager_PDF.pdf
    3. der Allgemeinzustand des Tieres. Solange dieser noch gut ist, würde ich es machen lassen. Bei einer Notkastra würden die Chancen schlechter sein.

    Meine 8jährige Notfallhäsin hat die Kastra sehr gut überstanden. Bei ihr war es auch leider nötig, da sie eine starke Gebärmutterentzündung hatte und große Schmerzen.
     
  3. animal:

    Standard

    Meine Häsin wurde im Jan. "notkastriert", Alter 7 Jahre. Die ersten 2 Tage nach der Kastra musst ich etwas päppeln, jetzt ist sie wieder richtig fit. Sogar kleine "Bocksprünge" funktionieren im Garten wieder.

    Ich ließ vor der OP aber die Lunge röntgen, ob da alles ok ist.
    Geändert von animal (14.04.2014 um 13:18 Uhr)
     
  4. Avatar von Taty

    Taty:

    Standard

    Ja das Alter wäre jetzt mal nicht uninteressant

    Da der Eingriff ja vermutlich unumgänglich ist, würde ich es machen, solang ihr Allgemeinzustand noch stabil und gut ist
    Ein Noteingriff birgt immer viel mehr Risiken.
    Liebe Grüße

    Taty
     
  5. kristin83:

    Standard

    Ich hab meine Lucy auch mit 7 Jahren noch kastrieren lassen, da bei ihr ein Knubbel im Bauchraum gefunden wurde. Hat sie prima überstanden. Sie hat noch in der Narkose extra Infusionen bekommen für den Kreislauf, weiß nicht ob das Standard ist. Sie war zu dem Zeitpunkt auch noch fit.
    LG, Kristin mit Benni und Muffin.
    RIP Roxy, Lucky, Lucy, Puh, Minnie, Krümel, Flo, Molly, Leo,Lina, Fussel, Twila, Cookie
     
  6. Avatar von Püppi

    Püppi:

    Standard

    Ich habe meine Friesa mit 5,5 Jahren kastrieren lassen. Solange sie koerperlich fit ist und die richtige Narkose angewandt wird, ist das Risiko doch recht gering
    Uschi, Lizzy, Max, Apple und nun auch Frieda schmerzlichst vermisst
     
  7. Avatar von Jenny

    Jenny:

    Standard

    Meine ehemalige Notfallhäsin Clara habe ich kastrieren lassen, sie war damals 8 oder 9 Jahre alt. Mit Inhalationsnarkose und einer sehr erfahrenen Tierärztin hat sie alles gut überstanden.

    Ist die Tierärztin denn routiniert, was Weibchenkastras angeht?
    Viele hoppsige Grüße von der Von-Möhre-Gang & Jenny
     
  8. Avatar von Sylke

    Sylke:

    Standard

    Eine Kaninchendame, die ich mal aufgenommen habe, musste recht direkt nach Aufnahme kastriert werden. Sie war zu dem Zeitpunkt zwischen 6 und 8 Jahren und ihr Allgemeinzustand war eine Katastrophe. Dennoch hat sie das mehr als problemlos weggesteckt und war sofort nach dem Aufwachen fit, als wäre nichts gewesen. Sofort ging die Fressmaschine an.
     
  9. Avatar von Walburga

    Walburga:

    Standard

    Meine Moneypenny pinkelte mit 9 Jahren nachdem sie bei mir gelandet ist Blut. Die Gebärmutter war vom Tastbefund her Flüssigkeitsgefüllt. Dementsprechend wurde sie kastriert.
    Sie steckte das relativ gut weg. Die ersten 2 Tage wollte sie weich liegen und bewegte sich nur von Kissen zu Kissen. Danach war sie ganz die Alte.

    Ich hatte bei so 4-6 Jährigen Häsinnen bisher 2x, dass die Füllung vor der Kastration in den Bauchhöhle lief. Das war dann in beiden Fällen eine Not - OP und denen ging es richtig dreckig.

    Wichtig ist einfach das der TA sich mit OPs beim Kaninchen, den entsprechenden Narkosen und der Schmerztherapie auskennt.

    So lange das Allgemeinbefinden in Ordnung macht eine Kastration bei so einem Befund schon Sinn.
     
  10. Avatar von Simone G.

    Simone G.:

    Standard

    Zitat Zitat von Taty Beitrag anzeigen
    Ja das Alter wäre jetzt mal nicht uninteressant

    Da der Eingriff ja vermutlich unumgänglich ist, würde ich es machen, solang ihr Allgemeinzustand noch stabil und gut ist
    Ein Noteingriff birgt immer viel mehr Risiken.
    sehe ich genauso,
    hat der TA den Erfahrung mit Weiberkastras?
    Wichtig ist auch, daß es mit Inhalationsnarkose gemacht wird,
    die wird besser vertragen
    Schmerzmedis nach der OP sind auch wichtig, manche Häsinen fressen nicht, weil sie Schmerzen haben
    Geändert von Simone G. (14.04.2014 um 15:22 Uhr)

    Liebe Grüße von Emil,Lotta, Rocky, Mila & Simone - Susi, Mucki, Muschu, Lotti, Molly, Knuffi, Schnuffi & Sunny, Kalle, Luna,Maja und Flocke im Regenbogenland


     
  11. Avatar von Walburga

    Walburga:

    Standard

    Reine Inhalationsnarkose evtl. noch über Maske ohne Einleitung ist nicht zwangsweise die schonendste Methode.

    Also nicht unbedingt darauf bestehen. Bzw. nachfragen wie der TA sie denn machen möchte.

    Wenn der TA sich mit Trible - Narkose oder kombinierter Narkose auskennt und die beherrscht funktioniert das genau so gut. Viele TÄ wählen halt die Variante bei der sie sich sicherer fühlen und sie steuern können.

    Gerade die kombinierten Narkosen steckten meine Tier eigentlich am besten Weg.
     
  12. Avatar von miri

    miri:

    Standard

    Zitat Zitat von Zeppelinchen Beitrag anzeigen
    Reine Inhalationsnarkose evtl. noch über Maske ohne Einleitung ist nicht zwangsweise die schonendste Methode.

    Also nicht unbedingt darauf bestehen. Bzw. nachfragen wie der TA sie denn machen möchte.

    Wenn der TA sich mit Trible - Narkose oder kombinierter Narkose auskennt und die beherrscht funktioniert das genau so gut. Viele TÄ wählen halt die Variante bei der sie sich sicherer fühlen und sie steuern können.

    Gerade die kombinierten Narkosen steckten meine Tier eigentlich am besten Weg.
    Das kann ich nur unterstützen.

    Inhalationsnarkose ist auch nur so gut, wie der TA mit klarkommt. Ich weiß z.B. auch von einem recht guten Kaninchen-TA, der keine Inhalationsnarkose mehr nimmt, weil er einmal selbst etwas davon eingeatmet hatte und deshalb nicht mehr überzeugt von dieser Narkoseart ist.
    Geändert von miri (14.04.2014 um 15:38 Uhr)
     
  13. Corinna K.:

    Standard

    Meine Ronja haben wir auch mit 7 Jahren kastrieren lassen, Inhalationsnarkose, super Chirurgin und Ronja hat es gut weg gesteckt, besser als ich .

    Ihr Allgemeinzustand war prima, einzig durch die Veränderungen in der GB ( bösartiger Krebs ) hatte sie kurz vor dem Eingriff, leichte Beschwerden, wir haben flott reagiert.
     
  14. Gast**:

    Standard

    Zitat Zitat von Zeppelinchen Beitrag anzeigen
    Reine Inhalationsnarkose evtl. noch über Maske ohne Einleitung ist nicht zwangsweise die schonendste Methode.

    Also nicht unbedingt darauf bestehen. Bzw. nachfragen wie der TA sie denn machen möchte.

    Wenn der TA sich mit Trible - Narkose oder kombinierter Narkose auskennt und die beherrscht funktioniert das genau so gut. Viele TÄ wählen halt die Variante bei der sie sich sicherer fühlen und sie steuern können.

    Gerade die kombinierten Narkosen steckten meine Tier eigentlich am besten Weg.


    Mir ist ein Tier gestorben,weil sie sich so lange gegen die Gasnarkose gewehrt hat,bis ihr Herz aufgehört hat zu schlagen
     
  15. Sathi:

    Standard

    Erfahrung mit Weibchenkastrationen ist definitiv vorhanden,gilt laut Tierärztin bei ihr quasi schon als "Routineeingriff".
    Bestätigt wird die OP Erfahrung und "sorgfältige Nachsorge"auch bei Weibchenkastrationen durch die Sweet Rabbits Tierarzliste und meine eigenen Erfahrungen(Kieferabszesse,Blasenstein OP).
    Soweit ich bis jetzt informiert bin wird eine Kombinarkose genutzt und der Allgemeinzustand ist wirklich gut.
    Nach dem Röntgenbild und abhöhren sind Herz und Lunge einwandfrei und evtl.Tumore sind auch keine zu sehen.

    Das genaue Alter...trau mich nicht.
     
  16. Avatar von Britta

    Britta:

    Standard

    Meine Paula war damals 9 Jahre als. Sie musste kastriert werden, hat es aber dank Inhalationsnarkose super überstanden.
    Liebe Grüße, Britta
     
  17. Avatar von Simone G.

    Simone G.:

    Standard

    Zitat Zitat von Sathi Beitrag anzeigen
    Erfahrung mit Weibchenkastrationen ist definitiv vorhanden,gilt laut Tierärztin bei ihr quasi schon als "Routineeingriff".
    Bestätigt wird die OP Erfahrung und "sorgfältige Nachsorge"auch bei Weibchenkastrationen durch die Sweet Rabbits Tierarzliste und meine eigenen Erfahrungen(Kieferabszesse,Blasenstein OP).
    Soweit ich bis jetzt informiert bin wird eine Kombinarkose genutzt und der Allgemeinzustand ist wirklich gut.
    Nach dem Röntgenbild und abhöhren sind Herz und Lunge einwandfrei und evtl.Tumore sind auch keine zu sehen.

    Das genaue Alter...trau mich nicht.
    dann spricht doch nichts dagegen

    Liebe Grüße von Emil,Lotta, Rocky, Mila & Simone - Susi, Mucki, Muschu, Lotti, Molly, Knuffi, Schnuffi & Sunny, Kalle, Luna,Maja und Flocke im Regenbogenland


     
  18. Avatar von Taty

    Taty:

    Standard

    Zitat Zitat von Sathi Beitrag anzeigen

    Das genaue Alter...trau mich nicht.
    Ja wie alt isse denn nu??
    Liebe Grüße

    Taty
     
  19. Sathi:

    Standard

    Jetzt ist es sozusagen amtlich:

    Daumendrücker für morgen gesucht!
     
  20. Avatar von Astrid

    Astrid:

    Standard

    Das ging jetzt fix.
    Es ist immer anders wenn man denkt.