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Thema: Amputation Hinterlauf - Quälerei?

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Hoppywood und Fonds für alle Felle Avatar von Katharina
    Registriert seit: 15.08.2006
    Ort: Kölsche Toskana
    Beiträge: 19.152

    Standard

    Zitat Zitat von Ingrid Beitrag anzeigen

    das einzigste wir müssen regelmäßig die ohren reinigen lassen
    Richtig, Karottas Ohrloch auf dieser Seite muss ich auch regelmäßig reinigen.
    Liebe Grüße von Kathi und ihren Kaninchenfellen, erreichbar unter kathis-kaninchenfelle@posteo.de


    Hoppywood Teil 1: https://www.kaninchenschutzforum.de/...ad.php?t=48411

  2. #2
    Yogische Gelassenheit verzweifelt gesucht Avatar von Anja La.
    Registriert seit: 11.03.2014
    Ort: München
    Beiträge: 1.530

    Standard

    Ich kann auch bestätigen, dass Kaninchen sich an ein fehlendes bzw. nicht nutzbares Hinterbein mitunter gewöhnen können. Eines der Kaninchen meiner Mutter hat nach und nach die Nutzung des hinteren linken Beins eingestellt (die Ursache hat man nie rausgefunden, im Nachhinein wurde ein Tumor an der Wirbelsäule vermutet). Sie hat das Bein gar nicht mehr mitbenutzt, hat sich aber gut daran gewöhnt nur mit drei Beinen zu hoppeln. Wir hatten den Eindruck, dass die "Schulter"-Muskulatur anfangs dadurch etwas verkrampft war. Massagen in der Region fand sie aber super. Also haben wir regelmäßig massiert und das Ganze wurde wieder etwas geschmeidiger.

  3. #3
    Zeppelinchen im Farbenrausch Avatar von Walburga
    Registriert seit: 01.05.2012
    Ort: Aichach
    Beiträge: 3.192

    Standard

    Bei kleinen Kaninchenrassen haben meine TAs da keine so großen Bedenken. Ideal ist es natürlich wenn man das Bein erhalten kann, aber bei euch ist das nun auch schon eine längere Sache.

    Mein Großer Shaft kommt ganz gut mit seinen 3 Beinen klar. Das Vierte (Vorderbein) hängt zwar dran kann aber nicht wirklich belastet werden. Zum Kratzen am Kopf braucht er manchmal Hilfe. Ganz einfach ist es ohne leider auch nicht. Shaft hat sich als Dreibein schnell mal das diagonal gegenüberliegende Hinterbein gebrochen. Arthrose hat er auch bekommen. Wenn man ihn nicht konsequent ruhig hält und dafür sorgt das er immer weiche Untergründe zu laufen hat zeigt er am folgenden Tag Schmerzen.

    Schneemann ist jung das ist ein Vorteil.

    Vor man sich zu einer OP entscheidet muss man mit dem TA klären ob es sonstige Fehlstellungen gibt.

    Der Chirurg dem ich recht gut vertraue amputiert Hintergliedmaßen lieber an einem Gelenk. Bzw. an der Hüftgelenkspfanne. Mit den beweglichen Stümpfen gibt es nach seiner Aussage später häufiger Probleme, da die Tier den Stumpfe zum Gleichgewicht halten nutzen. Der Knochen schabt und drückt dann immer auf Gewebe, das von Natur aus dafür nicht vorgesehen war.
    Aber bei Katharinas Karrotta scheint es auch mit dem beweglichen Stupf gut zu funktionieren.

  4. #4
    brummbäriges sensibelchen Avatar von Inge
    Registriert seit: 05.06.2008
    Ort: OÖ
    Beiträge: 2.889

    Standard

    Zitat Zitat von carpe Beitrag anzeigen
    Schneemann ist erst etwas über 2 Jahre alt.
    bei einem gewicht von 1,8 , da würd ich nicht lange überlegen .

    er hat die besten chancen auf ein glückliches und zufriedenes dreibein-leben

  5. #5
    carpe
    Gast

    Standard

    Was ihr schreibt ist ja insgesamt ermutigend.

    Ich hätte noch einige Fragen:

    1) Ist es denn generell besser ein krankes Bein (auch wenn es nicht mehr benutzt wird) so lange wie möglich zu erhalten, da dadurch zumindest das Gleichgewicht besser gehalten werden kann? Kann man das so sagen?

    2) Das Gewebe des kranken Beines (der Draht ist im Knochen, der aber auch schon brüchig ist) ist ja schon nekrotisch (kann man schon von außen sehen). Wenn wir zu lange warten: Kann die Nekrose weiter gehen, so dass eine Amputation irgendwann zu spät sein kann?

    3) Warum kann nach einer Amputation eine Arthrose entstehen?

    4) Wie soll ich Schneemann davon abhalten, sich zu viel zu bewegen?

    5) Woran merke ich, ob er leidet und sich aufgegeben hat?

  6. #6
    brummbäriges sensibelchen Avatar von Inge
    Registriert seit: 05.06.2008
    Ort: OÖ
    Beiträge: 2.889

    Standard

    Ich hätte noch einige Fragen:

    1) Ist es denn generell besser ein krankes Bein (auch wenn es nicht mehr benutzt wird) so lange wie möglich zu erhalten, da dadurch zumindest das Gleichgewicht besser gehalten werden kann? Kann man das so sagen?

    chico hat ein verkrüppeltes bein, manchmal hab ich das gefühl er wäre ohne besser dran ..aber ich lass es dran weil die tenzenz 50/50 ist
    2) Das Gewebe des kranken Beines (der Draht ist im Knochen, der aber auch schon brüchig ist) ist ja schon nekrotisch (kann man schon von außen sehen). Wenn wir zu lange warten: Kann die Nekrose weiter gehen, so dass eine Amputation irgendwann zu spät sein kann?

    musst du auf kompentere gesundheitsprofis warten ..tendenziell würde ich sagen lieber gleich als zu spät

    3) Warum kann nach einer Amputation eine Arthrose entstehen?

    durch den anderern bewegungsablauf ( schiefes laufen )
    4) Wie soll ich Schneemann davon abhalten, sich zu viel zu bewegen?

    sobad die op wunde verheilt ist gar nicht


    5) Woran merke ich, ob er leidet und sich aufgegeben hat?

    er ist dein tier... du wirst es merken


    schau hier einige erfahrungsberichte

    http://www.kaninchenforum.com/site/content/view/104/29/

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von Astrid
    Registriert seit: 04.12.2004
    Ort: Leipzig
    Beiträge: 3.940

    Standard

    2. Nekrotisches Gewebe ist eine Infektionsquelle, daher würde ich auch lieber früher als später handeln.

    3. Durch übermäßige und unnatürliche Belastung der Gelenke. Die laufen ja mit einem Bein nicht schnurgerade sondern scheren schon mal mit dem Hintern aus, was sie partiell auch mit den Gelenken ausgleichen und abfangen müssen.

    4. Ein kleines Gehege abtrennen. Würde ich jedenfalls so machen.

    5. Kann ich nur von Mia sagen. Sie frißt gerne und viel, zeigt Interesse, ist aufgeschlossen und reduziert sich nicht auf ein kaputtes Bein. Auch die TÄ hat überlegt, ob die OP richtig war aht dann aber gemeint, dass sie Mia als so aufgeweckt und interessiert erlebt hat, dass sie es nicht gut gefunden hätte es nicht zumindest zu probieren.
    Es ist immer anders wenn man denkt.

  8. #8
    carpe
    Gast

    Standard

    Seit Sommer ist das Bein sehr nekrotisch. DREI verschiedene Tierärzte (sein Chirurg in der Tierklinik, Dr. P. in Krefeld und Dr. L. in Duisburg) haben dies sogar ohne Röntgen sofort bemerkt. Keiner hat gesagt, dass nun ein schnelles Handeln notwendig wäre. Immer nur Schmerzmittel. Aber das kann auch kein Dauerzustand sein.

    Ach ja, Überprüfung der Blutwerte wurden von keinem vorgeschlagen.

    Nächste Woche wird Schneemann bei einem weiteren TA vorgestellt.
    Geändert von carpe (19.03.2014 um 21:12 Uhr)

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Avatar von Caruso
    Registriert seit: 19.07.2011
    Ort: Hessen
    Beiträge: 266

    Standard

    und hat sich etwas ergeben?.

    Ich kann dir nur zur Amputation raten aus folgenden Gründen.

    Mein gut 3,5 kg schweres Widderweibchen, hatte erst nur eine herausspringende Kniescheibe, dann bildete sich ein Liptom (Fettgeschwulz). Es war ständig entzündet, dann fing der Knochen an sich um die Kniescheibe aufzulösen. Trotzdem wollte kein TA operieren, mehrere TA wollten sogar einschläfern. Eine Tierklinik amputierte ihr linkes Hinterbein knapp unterhalb des Hüftknochens. Sie hat nach kurzer Zeit so gut das Gleichgewicht halten können, dass sie schneller flitzen konnte wie ihre Partnertiere. Die Wunde ist ebenfalls super verheilt. Ich habe sogar ein Video davon, kann dass aber nicht hier reinstellen, weil ich es immer noch nicht sehen kann. Sie hatte noch andere Baustellen an denen sie verstarb und ich vermisse sie immer noch sehr.

    LG Caruso PS das linke Ohr musste ich auch sauber halten.
    Geändert von Caruso (02.04.2014 um 14:27 Uhr)

  10. #10
    Zeppelinchen im Farbenrausch Avatar von Walburga
    Registriert seit: 01.05.2012
    Ort: Aichach
    Beiträge: 3.192

    Standard

    Ich hätte noch einige Fragen:

    1) Ist es denn generell besser ein krankes Bein (auch wenn es nicht mehr benutzt wird) so lange wie möglich zu erhalten, da dadurch zumindest das Gleichgewicht besser gehalten werden kann? Kann man das so sagen?

    Erhalten ist meist besser als wegschneiden, solange das Bein ihn nicht gefährdet.

    2) Das Gewebe des kranken Beines (der Draht ist im Knochen, der aber auch schon brüchig ist) ist ja schon nekrotisch (kann man schon von außen sehen). Wenn wir zu lange warten: Kann die Nekrose weiter gehen, so dass eine Amputation irgendwann zu spät sein kann?

    Eine Nekrose ist immer eine Gefahr. Ich weiß nicht wie deine Tierärzte das Sehen, aber absterbende Gliedmaßen sind definitiv ungesund. Ich würde vor der Amputation auf jeden Fall einen Blick auf die Blutwerte werfen lassen.

    3) Warum kann nach einer Amputation eine Arthrose entstehen?

    Statt 4 werden auf einmal nur noch 3 Beine belastet. Das eine Hinterbein trägt mehr Gewicht und die Gelenke stehen in einem anderen Winkel, als das in der Evolution geplant war. Dieser andere Winkel erhöht die Mehrbelastung. Zudem muss das eine Bein mehr Gewicht aufnehmen, das führt zur stärkeren Abnutzung der Gelenke und damit zur Arthrose.

    4) Wie soll ich Schneemann davon abhalten, sich zu viel zu bewegen?
    Bewegung ist prinzipiell sinnvoll. Das ist eher der Leistungssport der schadet. Katzenjagen, unruhige Gruppen, Blödelspiele mit dem Menschen, aufs Sofa rufen usw. Das sind eher die Dinge die Überlasten. Das muss man austesten.

    5) Woran merke ich, ob er leidet und sich aufgegeben hat?

    Frisst nicht. Kann nur unter Schmerzen aufstehen. Pinkelt sich voll.

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