o.k. :-)
Bin sehr gespannt auf die Reaktion...
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Bin sehr gespannt auf die Reaktion...
Allzu viel weiß ich nicht über kolloidales Silber, aber es ist ein ziemlich gutes Desinfektionsmittel, mit dem man auch medizinische Geräte desinfizieren kann. Womöglich funktioniert das Abtöten auch von Viren auf diese Weise. Könnte ich mir vorstellen. Es gibt so Vieles auf der Welt, was man sich auch nicht vorstellen kann und es funktioniert trotzdem. Aber wie gesagt, über das Silber weiß ich zu wenig.
Die Bilder sehen für mich ziemlich akut aus....![]()
Das wäre in der Tat revolutionär. Was ein Myxomatosevirus vernichten kann, würde wahrscheinlich mit so gut wie allem fertig werden... Nachdem das Mittel ja nicht gerade neu ist, müßte es aber eigentlich Studien dazu geben?
Hast recht, sieht tatsächlich eher akut aus. Vielleicht ein weniger virulenter Erregerstamm?
Hallo,
ich habe vor etwa 2,5 Monaten auch die Diagnose Myxomatose bei meinen 3 Kaninchen erhalten. Bei vielen Telefonaten, bei denen ich bei verschiedenen Tierärzten nach Behandlungsmöglichkeiten fragte, wurde mir direkt gesagt, dass sie bei bestätigter Diagnose direkt einschläfern.
Durch genau diesen Beitrag hier wollte ich aber nicht kampflos aufgeben, deswegen poste ich es auch hier.
Endlich fand ich einen Tierarzt, der sich die Tiere erstmal anschauen wollte und dann genaueres besprechen würde. Der Tierarzt war sehr ehrlich, machte wenig Mut, und sagt es wäre ein langer, anstrengender Kampf mit ungewissem Ende.
Trotzdem wollte ich es versuchen. Vom Tierarzt bekamen wir Antbiotikum welches laut seiner Aussage unerlässlich wäre, damit sie keine Entzündungen bekämen. Bei Durchfall hätten wir Benebac bekommen und bei entzündeten Augen, Augentropfen. Beides brauchten wir nicht. Er empfahl ganz dringend Brombeerblätter und Nasenspray (für Kinder)
Unsere Behandlung sah so aus: die Krusten an den Augen und der Nase wurde vorsichtig aufgeweicht und entfernt, Jedes Tier bekam ein Brombeerblatt zum Abschwellen der Mundschleimhäute ( 1 Kaninchen fraß es bei den beiden anderen legte ich es ins Mäulchen und ließ sie drauf herum kaufen / dran herum lecken), Augensalbe in beide Augen(von Bepanthen), Vormittags Oral 1ml. Silberwasser und Nasenspray. Ich habe ihnen Babybrei aus dem Glas per Spritze gefüttert, da sie durch die Pocken und der Schwellungen nicht selbständig fressen konnten. ( Da habe ich Karotten und Kürbis gemischt, dazu etwas Apfel und Banane mit Zweiback. In die Mischung noch ein bisschen Heutee dazu) Das Antibiotikum bekamen sie abends. Als die Ohren brüchig wurden, musste noch regelmäßig desinfiziert werden. Die ganze Prozedur machte ich zur schlimmsten Zeit 6-7 mal am Tag gemacht. Nasenspray gab es immer zwischendurch, damit sie überhaupt atmen konnten.
Fast 2 Wochen lang habe ich sie auch inhalieren lassen, mehrere Tage lang auch Nachts, weil sie extrem schwer atmeten.
Nun sind wir soweit, dass sie seit einer Woche komplett alleine fressen, viele Pocken sind abgefallen und sie beginnen wider Ähnlichkeiten mit Kaninchen zu bekommen. Leider ist eines unserer 3 Kaninchen nach 3 Wochen verstorben allerdings war es ihm weitaus schlimmer, da er noch dazu Ohrenmilben hatte und sich überhaupt nicht im Gesicht anfassen und behandeln ließ, er zappelte so stark, bekam Schnappatmung und hatte Herzrasen...
Trotzdem ist es bei so einem schweren Verlauf ein großer Erfolg 2 Tiere durch zu bekommen.
Vielen Dank für diesen Bericht ohne den ich vielleicht nicht den Mut gehabt hätte den Kampf aufzunehmen!!
Liebe Grüße: Bella
Dann waren Deine Tiere auch ungeimpft?
Tierschutz ist kein Anlass zur Freude, sondern eine Aufforderung sich zu schämen, dass wir ihn überhaupt brauchen. (Prof. Dr. theol. Erich Gräßer, Theologe und Politiker)
Nein, sie waren nicht geimpft. Passiert mir aber nie wider :-( Natürlich wusste ich, dass man Kaninchen impfen kann aber zu der Anfangszeit meiner Kaninchenhaltung wurde ich falsch informiert und habe mich dann nicht mehr damit beschäftigt. Ich bereue es jeden einzelnen Tag, glaubt mir :-(
Tierschutz ist kein Anlass zur Freude, sondern eine Aufforderung sich zu schämen, dass wir ihn überhaupt brauchen. (Prof. Dr. theol. Erich Gräßer, Theologe und Politiker)
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