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Thema: Behandlung verhärteter, verkrusteter und entzündeter Wunden?

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von snorre
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    Steffi ich meinte ja nicht das du an den Wunden rumpulen sollst.

    Ich habe leider die Erfahrung machen müssen das scheinbar oberflächliche Wunden ganz schön in die Tiefe gehen können
    und du weisst ja selbst wie Kanincheneiter ist.Wenn das mal sitzt dann sitzt es.

    Und nur mit AB bekommst meines Erachtens kein Eiter weg
    das irgendwo im Gewebe sitzt und eine Kruste darüber ist.

    Das Eiter muss raus und die Wunde in der tiefe gespült werden,
    Muss ja nicht sein das alle Wunden tief sind aber so zerbissen wie der kleine Mann aussieht , hätte ich da keine Ruhe.
    Gott weiß was da im Verborgenen vor sich geht
    Liebe Grüße

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nettimaus
    Registriert seit: 16.10.2006
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    Beiträge: 3.645

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    Die Ampullen sind eigentlich zum Spritzen, kann man auch oral geben.
    Da es sich aber um eine sterile NACL Lösung handelt, kann man die auch gut in und auf eitrige Wunden geben.
    Ich ziehe die Ampullen immer in eine Spritze auf und gebe bei Krustigen Dingen das Traumeel dann an die Wundränder, denn direkt oben auf die Krusten macht es keinen Sinn.

    Meine TÄ sind zb. der Meinung man sollte die Krusten einer Wunde nicht lösen, zb. bei Spritznekrosen, das wäre der beste Schutz.
    Die Haut an den Rändern heilt dann ab und ich schneide dann vorsichtig immer die Krustenränder ab, so wie es abheilt.
    Ihr fehlt mir so
    Franz+Minchen, Flocke+Biene, Gracy+Rufus, Krümel, Leni, Odin ,Hoppel, Anton, Ella, Luna, Alice, Rolfi, Yoshi, Günni, Garry, Paula, Eddy, Percy, Mila, Fritzy und Havanna in meinem Herzen lebt ihr für immer weiter

  3. #3
    PS-Versager
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    Beiträge: 17.100

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    Aufgrund der Eitergefahr würde ich auch immer gucken ob da schon Wundränder sind die Du vorsichtig lupfen kannst...

    Ich würde unbedingt etwas desinfizierendes nehmen um die Eitergefahr zu bremsen. Weder Traumeel noch NaCl desinfiziert, eignet sich also nur um es zu reinigen.
    Abschließen sollte dann mit Prontosan bzw. Prontovet desinfiziert werden und das dann auch auf der Wunde verbleiben.......

    Gute Besserung!

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nettimaus
    Registriert seit: 16.10.2006
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    Beiträge: 3.645

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    Ich hatte es im NotfallThread geschrieben ..mit Actimaris desinf. + Traumeel zur Heilung quasi
    Ihr fehlt mir so
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  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von snorre
    Registriert seit: 13.05.2012
    Ort: Bayern Münchner Umland
    Beiträge: 392

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    Zitat Zitat von Nettimaus Beitrag anzeigen

    Meine TÄ sind zb. der Meinung man sollte die Krusten einer Wunde nicht lösen, zb. bei Spritznekrosen, das wäre der beste Schutz.
    Die Haut an den Rändern heilt dann ab und ich schneide dann vorsichtig immer die Krustenränder ab, so wie es abheilt.
    Spritzennekrosen kann man aber nicht mit Bißwunden (die in die Tiefe gehen können) vergleichen.
    Liebe Grüße

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nettimaus
    Registriert seit: 16.10.2006
    Ort: Unten am Fluss
    Beiträge: 3.645

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    Nein nur bedingt, aber Grind bleibt Grind und der ist Schutz für die Wunde.
    Wenn Eiter da ist, bildet sich normal auch kein richtiger Grind, das pappt dann alles.
    Und eine Unterhautentzündung kann sogar ohne sichtbare Verletzungen passieren. Da reicht es, wenn mal kurz gebissen wurde und die Tiere sich "nur" geprügelt haben.
    Das merkt man wenn die Haut anfängt zu knistern und man sie quasi wie einen Pullover "abheben" kann vom Tier.
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  7. #7
    . Gast .
    Gast

    Standard

    Hinsichtlich des geschwollenen Penis wäre vielleicht auch Syphilis möglich.

    Die Inkubationszeit beträgt Wochen bis Monate, so dass Kaninchen aller Alterstufen erkranken können. Erste deutliche klinische Anzeichen sind entzündlich bedingte Rötungen und Schwellungen der Vulva (der Scham) bzw. des Präputiums (der Vorhaut) sowie der Penisschleimhaut. Die befallene Haut sondert in der Folge schleimig-wässrige bis schleimig-eitrige Sekrete ab. Im weiteren Krankheitsverlauf bilden sich an den befallenen Hautpartien tiefer in die Haut eindringende, hirse- bis reiskornähnliche Knötchen, die geschwürartig aufplatzen und im Reparationsversuch der Haut immer wieder krustig verschorfen, dabei jedoch wieder erneut aufbrechen. Durch Belecken dieser stark juckenden und gereizten Anogenitalregion infiziert sich das Kaninchen besonders die Hautpartie der Raphe (Hasenscharte), die Lippen, die Augenlider, das Gesäuge sowie auch andere Körperpartien (Schmierinfektion). Durch Staphylokokken und Nekrobazillen kommt es in der Folge zu bakteriellen Superinfektionen mit weiter aufsteigenden Entzündungen sowie Septikämie (Blutvergiftung) mit Todesfolge.
    Quelle: http://www.birgit-drescher.de/kaninchen05.html

    LG Susanne

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von SteffiSB77
    Registriert seit: 16.09.2012
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    Beiträge: 5.667

    Standard

    Zitat Zitat von Trinenhase Beitrag anzeigen
    Hinsichtlich des geschwollenen Penis wäre vielleicht auch Syphilis möglich.

    Die Inkubationszeit beträgt Wochen bis Monate, so dass Kaninchen aller Alterstufen erkranken können. Erste deutliche klinische Anzeichen sind entzündlich bedingte Rötungen und Schwellungen der Vulva (der Scham) bzw. des Präputiums (der Vorhaut) sowie der Penisschleimhaut. Die befallene Haut sondert in der Folge schleimig-wässrige bis schleimig-eitrige Sekrete ab. Im weiteren Krankheitsverlauf bilden sich an den befallenen Hautpartien tiefer in die Haut eindringende, hirse- bis reiskornähnliche Knötchen, die geschwürartig aufplatzen und im Reparationsversuch der Haut immer wieder krustig verschorfen, dabei jedoch wieder erneut aufbrechen. Durch Belecken dieser stark juckenden und gereizten Anogenitalregion infiziert sich das Kaninchen besonders die Hautpartie der Raphe (Hasenscharte), die Lippen, die Augenlider, das Gesäuge sowie auch andere Körperpartien (Schmierinfektion). Durch Staphylokokken und Nekrobazillen kommt es in der Folge zu bakteriellen Superinfektionen mit weiter aufsteigenden Entzündungen sowie Septikämie (Blutvergiftung) mit Todesfolge.
    Quelle: http://www.birgit-drescher.de/kaninchen05.html

    LG Susanne

    Ich denke dass es auch dort langwährende Bisswunden sind..am abend versuche ich das nochmal näher zu fotografieren.

    Eine meiner Kaninchendamen hatte auch mal eine sehr unschöne Bisverletzung an der Scheidenöffnung. Seitdem hat sie da auch dauerhaft so ein weises Sekret. :-(
    Liebe Grüße Steffi

    Bilder von meiner Kaninchenbande: http://www.kaninchenschutzforum.de/s...ad.php?t=90407

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Avatar von SteffiSB77
    Registriert seit: 16.09.2012
    Ort: Saarbrücken
    Beiträge: 5.667

    Standard

    Habe nun heute nochmal genauer nach dem Penis geschaut, bzw. dem recht unförmigen Etwas, was wohl der Penis sein soll :-(

    Anbei Fotos davon


    Wegen der Wunden:
    Ich habe heute nochmal meine TÄ gefragt warum sie empfiehlt, keine Salbe auf Wunde zu machen.
    Sie meinte weil dadurch die Wunde von oben verschlossen sei, Gefahr von Wundbrand bestünde. Hmm
    Angehängte Grafiken
    Liebe Grüße Steffi

    Bilder von meiner Kaninchenbande: http://www.kaninchenschutzforum.de/s...ad.php?t=90407

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