Und warum muss mir hier erst das Gefühl vermittelt werden dass ich mich Rondos entledigen möchte und die Tiere ja abgetreten habe? Warum wird hier ein vermeintlich wertefreier Bericht abgeliefert und nicht ich angerufen? ... Ich sitz auf heißen Kohlen und will wissen was los ist und muss erst hier lesen, dass meine Tiere in schlechtem Zustand sind und ich hier plötzlich kein Mitspracherecht mehr habe? Und dass eine Entscheidung über nicht mehr aufwachen lassen. Wenn da eine OP ansteht, wo liegt dann das Problem mir hier zu sagen wo sie operiert werden. Mein Mann geht arbeiten und bekommt etwas mehr Geld als ich Rente. Da ist auf jeden Fall Taxigeld für mich drin. Ich bin schon oft genug mit beiden zusammen quer durch Berlin. Wenn ich kurz an den Thread wegen Polly und Rondos Versorgung während meiner Reha 2009 erinnern darf.... Da bin ich von Britz hier in den Wedding. Da hatte ich zwar nur Hirn-OP Nr. 2 hinter mir, aber ich habe es geschafft und werde es auch jetzt, wenn es nicht anders geht. Mein Mann muss leider arbeiten und würde Platzen wenn er das hier liest, aber das muss nicht sein. Ich raste eben aus, wenn ich mich entmündigt fühle und mir erklärt, wird ich hätte meine Tiere abgetreten und sie sich meiner entledigen möchte. Dem ist nicht so. Ich habe sie weder abgetreten noch will ich mich ihrer entledigen. WEnn wir uns vernünftig einigen können bin ich froh... Ich bin auch froh dass Rondo geholfen werden kann.... Aber warum will hier keiner verstehen wie ich mich fühle wenn ich einen Bericht lesen muss, von dem ich lieber vorab informiert worden wäre und wie sich das anfühlt, wenn man sich als Tierquäler abgestempelt fühlt. Ist es denn so schwer zu begreifen, dass ich dankbar bin, aber auch wissen will warum ich nicht informiert werde und sowas hier lesen muss und vor allem, dass ich scheinbar keine Rechte mehr an meinen Tieren hätte, nur weil ich sie freiwillig in die Obhut eines für mich fremden Menschen gegeben habe? Erklärt mir das mal bitte einer. Wenn jemandem von euch das Gefühl der Unfähigkeit vermittelt wird, seid ihr natürlich ganz begeistert. Ich habe bisher jedes Kaninchen was ich hatte gut versorgt. Fragt mal bei der neuen Besitzerin von Flöckchen (jetzt Wookie) nach. Den hatte ich gut 6 Monate in Pflege bevor er endlich vermittelt werden konnte. Der wurde in einem Karton im tiefsten Winter unterernährt und mit viel zu langen Krallen unkastriert ausgesetzt... Und wenn ich von inkompetenten Ärzten umgeben bin, was soll ich denn machen? ... Für mich stand bei einer Fehlbehandlung bei mir fest, dass ich den Arzt wechsel. Wie soll ich das machen, wenn ich nicht weiß wohin? Mir werden ein Haufen Ärzte empfohlen, die ich aber erst abtesten muss. Wenn die bei einer Endvisite oder/bzw nicht in der Lage sind Pollys Zahnprobleme zu erkennen, was soll ich denn da tun. Mein Hirntumorrezidiv wurde auch erst 2007 bestätigt obwohl es schon 3 Jahre früher hätte passieren müssen. Dass ich bei Aussagen wie den letzten über meine Tiere ausraste sollte doch jedem klar und vielleicht auch ein wenig verständlich sein. Ein Zeitproblem seh ich ein, aber wenn die Zeit ist hier zu schreiben, statt mich kurz per Telefon zu informieren find ich das schon heftig da zu erklären dass ja Verständnis meinerseits dazusein hat. Bei sowas kann ich auch mit der Unterstellung der Undankbarkeit leben. Leben kann ich aber nicht damit wenn mir Unfähigkeit vermittelt wird. Und das wird es hier.



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