Hallo,
hast Du gezielt nur auf Clostridien untersuchen lassen?
Ich denke hier an eine Parasitologische Untersuchung.
Clostridien befinden sich zu einem geringen Teil 0,2% in der physiolgischen Flora des Dickdarms (Quelle)
Auf der Grundlage von Darmparasiten, z.B. Kokzidien und Würmern, kann es zu einer "Entgleisung" der Darmflora kommen und pathogene Keime können sich vermehren. Stress,Futterumstellung und auch vorangegangene Antibotikatherapie etc. können das begünstigen.
Wir haben nach dem Tod eines unserer Kaninchen durch Darmlähmung, eben mit dem Verdacht auf Clostridien, für die restliche Gruppe "große" Kotprofile untersuchen lassen. Ich habe nach Rücksprache mit dem Labor pro Tier 2 Röhrchen mitgeschickt - für die Bakeriologie ganz frischen Kot und für die Parasitologie Sammelkot. Entsprechend beschriftet, können sie dann aussuchen, was für welche Untersuchung besser ist.
Toxinbildende Clostiridien waren bei uns nicht drin, aber bei unserem Notfallkaninchen wurde ein Schimmelpilz gefunden, der z.B. auch Toxine bilden könnte.
Ich rate, Dir mit der Toxinbestimmung neben der Parasitologie unbedingt ein Antibiogramm machen zu lassen, damit ein gegen die Clostridien wirksames Antibiotikum gefunden wird (nennt sich sensibel). Eines, gegen des die Clostridien resistent sind, würde die Darmflora weiter schädigen und den Clostridien die Weitervermehrung ermöglichen.
Wichtig: Darmaufbau! Da kannst Du mit Pflanzen, Probiotika und alternativen Arzneimitteln etc. viel zur Therapie beitragen.
Und Maren, ihr kennt den Feind, und habt damit wirklich gute Chancen dagegen anzugehen.
LG, Karoline




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