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Thema: Nierenkolik...was nun?

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Es ist immer zu früh, um aufzugeben. Avatar von Teddy
    Registriert seit: 06.05.2012
    Ort: Wolfsburg
    Beiträge: 3.148

    Standard

    Ich hatte hier leider schon mehrfach Nierenprobleme. Es wurden vor Ort die wichtigsten Blutwerte sofort ermittelt und sofort gehandelt. Mit sofortigen Infusionen haben wir das immer wieder in den Griff bekommen. Die Tiere lebten zum Teil noch einige Zeit. Starben aber relativ früh. Damals konnte mir keiner die Gründe nennen. Ich habe mir jahrelang den Kopf zermartert, was ich falsch mache.
    Ein anderer Ta sagte es mir, als Teddy mit 1 Jahr Anfang September nach einem heißen trockenen Sommer und dann viel Regen und viel Grasfütterung schlapp machte und mega hohe Nierenwerte hatte. Seitdem weiß ich, daß es an zu reichlicher Grasfütterung liegt. Besonders im Frühjahr und im Herbst, bei kalten Nächten und reichlich Sonneneinstrahlung speichert Gras viel Zucker, Fruktan, welches bei den modernen Hochleistungsgräsern aus der Rindermast in großen Mengen angereichert wird. Kaninchen brauchen aber mageres Gras. Pferdeleute wissen, daß damit auch schnell Hufrehe ausgelöst wird. Beim Kaninchen werden die Nieren durch den Zucker überfrachtet. Seitdem gibt es bei mir Gras nur noch reduziert und abgezählt. Nierenprobleme liegen hier seitdem in der Vergangenheit

    Ich würde sehen, daß so schnell wie möglich Infusionen verabreicht und die Nieren gespült werden. Und vor allem voerst kein Gras geben und keine zuckerhaltigen bzw stark kohlenhydrathaltigen Futter. Keinen Hafer, kein Getreide. Hirse oder Hirseflocken ist OK.

    Alles Gute für die Kleine
    Es ist nicht die Frage, ob Tiere intelligent sind, sondern was sie anstellen müssen,
    damit wir es ihnen glauben

  2. #2
    Lieber heimlich lustig als unheimlich lächerlich Avatar von Annika S.
    Registriert seit: 15.05.2007
    Ort: Niederrheinisches Tiefland
    Beiträge: 3.104

    Standard

    Hallo,

    bisher hatte ich hier 2 Tiere mit akuter Niereninsuffiziens.

    Bei Jasper war E.C. sicherlich der Auslöser. Da bei Euch das Ergebnis Titerhöhenbestimmung sicherlich noch einige Tage auf sich warten lässt, würde ich vorsichtshalber eine Behandlung mit Panacur und VitB bereits starten und nicht auf das Ergebnis warten.

    Sollte der Titer negativ sein, kannst Du die Behandlung wieder absetzen. Schaden wirst Du damit keinen anrichten.

    Wenn meine Tierärztin E.C. in Verdacht hat, beginnt sie auch ohne gesicherte Diagnose / Laborwerte mit der Behandlung um keine Zeit zu verlieren.

    Der zweite Fall war Suki - sie hatte Nierensteine die operativ entfernt wurden und das hat sie sehr gut überstanden. Die Leberwerte waren in der akuten Phase der Erkrankung auch deutlich erhöht. Da gibt es also sicherlich einen Zusammenhang.

    Meines Wissens nach sind Nierenprobleme häufig auch eine Sekundärerkrankung. D.h., die Nieren selber sind nicht das Problem sondern eine andere Erkrankung. Wie eben E.C. oder Steine oder Tumore in der Harnröhre die dann auch einen Rückstau des Harns verursachen.

    Es ist in der Tat so, dass auch akutes Nierenversagen wieder behoben werden kann wenn denn die Ursache gefunden und behandelt werden kann.

    Diese wassergefüllten Zysten an den Nieren müssen nicht zwingend Probleme machen. Sie treten auch bei uns Menschen ziemlich häufig auf und verursachen keine Erkrankung. Problematisch wird es wohl dann, wenn es sehr viele Zysten gibt zudem die Nieren vergrößert sind und somit umliegende Organe "gequetscht" werden. Das kann natürlich Schmerzen verursachen.

    Leider ist es so, dass sich viele Kaninchen eine sehr lange Zeit völlig normal verhalten und wenn es dann eindeutige Symtome gibt, wird es dann richtig knapp

    Ich drücke die Daumen!

    Viele Grüße
    Annika

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von donkon
    Registriert seit: 11.10.2012
    Ort: auxburg
    Beiträge: 1.507

    Standard

    danke erst mal an alle, die heut nacht an uns gedacht haben.

    die nacht ist überstanden. es geht ihr den umständen entsprechend ok. sie frisst ein bisschen. trinkt viel. aber sie grunzt bei jeder bewegung, ich befürchte wg schmerzen.

    heute um halb 9 kann ich bei der TÄ anrufen. wenn die laborwerte schlecht sind, werde ich sie gleich erlösen. dieser zustand geht gar nicht. die frage ist glaub ich, ob spülen noch was bringt. die eine niere ist mind. auf die 3fache größe vergrößert und hat auch eine andere form. sie drückt am rücken raus. sie hats mich fühlen lassen, ich hätte es nicht erkannt. hätte wahrscheinlich nochmal ne fettansamml oder den hüftknochen vermutet. aber keine niere, die so groß ist, dass sie da rausschaut. die zysten sind zT sehr groß. die eine war auf dem bild so groß wie eine normale niere. diie andere niere ist normal groß, aber wohl auch verändert. und die leber ist nicht ok. ich weiß nicht, ob in dem zustand noch so viel zu machen ist. wenn wirklich ein rückstau da ist, eher nicht. und den hat sie gestern aufm bild vermutet. ich weiß nicht, warum sie keine infusionen, AB oder so bekommen hat. ich weiß aber auch nciht zu welchem TA ich noch gehen kann und wieviel das dann bringt.

    eine frage noch: sollte das heute vorbei sein, und ich mit ihr zum TA fahren zum erlösen: nehm ich den partner mit oder nehm ich sie danach wieder nach hause und leg sie zu ihm (wenn ich das übers herz bringe??)? ich weiß nicht ob ich ihn einfangen kann. aber er muss doch verstehen, was passiert

    gras bekommt sie nur äußerst selten, da ich hier nicht recht was zum pflücken habe. eher kräuter, salat, paprika, möhren etc.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit: 09.04.2012
    Ort: Zürich
    Beiträge: 3.984

    Standard

    Oh je, nicht schön. Wenn Dir noch danach ist, kannst Du ja mal die Blutwerte posten, das würde mich sehr interessieren. Kommt allenfalls eine Entfernung einer Niere in Frage?
    Zwei Franzosen, zwei Schweizer, zwei Holländer, ein Japaner, zwei Loh, zwei Fürsorgefelle und ein "Weideunfall"

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von Svenni
    Registriert seit: 30.08.2012
    Ort: Lehrte (bei Hannover)
    Beiträge: 889

    Standard

    Das ganze kann - wie beim Menschen ja auch - tausend verschiedene Ursachen haben... Von e.c. über nen Rückstau bis hin zur Genetik.

    Mein Nin wurde seltenst mal mit Wiese gefüttert, anhand der entnommenen Niere liegt aber nun die Vermutung nahe, dass die Niere erst angefangen hat zu versagen und sich aufgrund dessen später ein großer Nierenstein entwickelt hat, da er vorher niiiiie Steine, geschweige denn Gries gepinkelt hat. Leider können wir unserer Nasen nicht zur Dialyse bringen, falls sowas mal ist.

    Ich drück weiter die Daumen!

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von donkon
    Registriert seit: 11.10.2012
    Ort: auxburg
    Beiträge: 1.507

    Standard

    ja, ich poste die blutwerte, wenn ich sie bekomme. eine entfernung macht wohl keinen sinn, denke ich, da die andere niere auch betroffen ist und die leber auch nicht ganz ok.

    momentan liegt sie im klo. das hat sie noch nie gemacht. ich bin verzweifelt!

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von Neoli
    Registriert seit: 11.06.2012
    Ort: Frankfurt
    Beiträge: 1.301

    Standard

    Ich würde das Tier jetzt nehmen, in eine Klinik bringen und regelmäßig mit Infusionen versorgen lassen!
    Liebe Grüße
    Sarah

  8. #8
    ~ Hopsing ~ Avatar von Alexandra Kr.
    Registriert seit: 20.08.2010
    Ort: Augsburg
    Beiträge: 686

    Standard

    Am Mittwoch Vormittag ist eigentlich Fr. Dr. H. in der TK! Vielleicht wäre das noch eine Alternative?

    In solchen Situationen habe ich bisher immer das Partnertier mitgenommen! Ich drück euch ganz fest!

  9. #9
    vorher Sandra13 Avatar von Sabine R.
    Registriert seit: 06.09.2013
    Ort: NRW
    Beiträge: 1.489
    Blog-Einträge
    1

    Standard

    Ich würde das Partnertier nicht mitnehmen, ich drück dich

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