Irgendwie kann er laufen. Das Interesse was Nachbars so tun ist auch noch da. ... Nein ich will ihn keine 6 Wochen in einen Käfig sperren.
.... Der Zustand des Auslaufs war vor der Morgenreinigung ...![]()
Irgendwie kann er laufen. Das Interesse was Nachbars so tun ist auch noch da. ... Nein ich will ihn keine 6 Wochen in einen Käfig sperren.
.... Der Zustand des Auslaufs war vor der Morgenreinigung ...![]()
Hallo Zeppelinchen,
ich finde, er bewegt sich zu viel und belastet das Beinchen zu sehr. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Brüche so verheilen sollen. Das spaltet sich doch bei jedem Schritt.
Auch wenn es von Herzen weh tut, ich würde ihn einsperren.
Liebe Grüße
Margit
Ich persönlich finde das Platzangebot viel zu viel!
Ein Kaninchen wird nicht von alleine still halten, das entspricht gar nicht seiner Natur.
Natürlich ist es nicht schön, aber im Sinne der Heilung sollte er unbedingt "Bettruhe" halten!!
Ich würde Variante 3 nehmen, weil ich mir von Variante 2 keine Heilung versprechen würde. Der soll auch gar nicht laufen, denn es geht jetzt nicht. Vielleicht wäre es sinnvoll, ihn herein zu nehmen, falls Du dann einen intensiveren Kontakt hast. Da ist eine Depression nicht ausgeschlossen - die meine ich, bei meinem bemerkt zu haben, als er mit gebrochener Pfote fast bewegungslos war.
Zwei Franzosen, zwei Schweizer, zwei Holländer, ein Japaner, zwei Loh, zwei Fürsorgefelle und ein "Weideunfall"
Ich würde zu einer Mischung tendieren. Käfigruhe plus Schmerzmittel, aber ohne Verband.
Bei uns waren es Verbände, Schmerzmittel und ca. 2 qm Platz, der nach und nach erweitert wurde. Es waren aber nur die Gelenke betroffen, keine Knochenbrüche.
Außerdem habe ich Zeel, Calzium und Teufelskralle gegeben.
Liebe Grüße von Kathi und ihren Kaninchenfellen, erreichbar unter kathis-kaninchenfelle@posteo.de
![]()
Hoppywood Teil 1: https://www.kaninchenschutzforum.de/...ad.php?t=48411
Wir diskutieren schon das ganze WE was das Beste für Shaft ist.
Eine E-Mail an Dr. Bö. hab ich auch geschrieben.
Danke für eure Meinungen.
Ausgangslage: An sich ein Todesurteil. 2 nicht richtig benutzbare Beine.
Besonderheit:
- Shaft kann irgendwie laufen.
-die Funktion des Beines ist laut Chirurg nach dem Bruch noch gegeben.
- Es scheint nicht unerträglich Schmerzhaft. Bei dem Bruch an der Vorderpfote konnte er vor der OP nur noch Liegen trotz Metacam 2x tgl.
- Shaft hasst Menschen. Er liebt jedoch seine Artgenossen.
Er wirkt erstaunlich gefasst. Keine Spur von Leid oder Selbstaufgabe. Seinen Kumpels umlagern ihn ständig und putzten ihn. Er frisst wie ein Scheunendrescher.
Trenn ich ihn von der Gruppe?
Wenn es nichts wird, verbringt er die letzte Zeit seines Lebens allein im Käfig.
Mit seinen brüchigen Knochen kann ich ihm keine neue VG mit gesunden Tieren zumuten.
Sperr ich ihn mit Kumpel zusammen ein?
Zeppelin und Shaft gemeinsam in eine Bucht sperren ca. 2,5 m²?
Das wäre vielleicht eine vernünftige Lösung. Zeppelins EC wäre es wahrscheinlich nicht förderlich.
Der letze Bruch heilte so schlecht, weil er ihn eben nicht mehr belastet. Der Reiz auf den stabilisierten Bruch treibt die Heilung voran oder so ähnlich.
Der Chirurg meinte was auf keinen Fall passieren darf, ist das er Muskeln abbaut. Dann droht der nächste Bruch. Aber das kann ich doch nicht verhindern.
Lösung: Verband
Mit Verband müsste er nach Innen. Das Bein müsste in Narkose in gestreckter Form für 2 Wochen steif eingebunden werden, danach angewinkelt. D.h.
- Einzelhaft
- Da auf 2 Beine laufen unrealistisch ist würde er wohl einfach liegen bleiben, sich vollpinkeln und ein prima Fliegenfutter abgeben.
- Ich bin hochgradig allergisch auf ihn. Er könnte max. in den Keller.Wie das schon klingt. Aber man kann es ja hübsch machen.
Geändert von Walburga (08.09.2013 um 14:25 Uhr)
Hallo Zeppelinchen,
ich kann leider gar nicht mitreden und keine Tipps geben weil ich keinerlei Erfahrung mit Knochenbrüchen bei Kaninchen habe aber ich hoffe sehr für Shaft und für Dich, dass ihr die richtige Lösung findet und der Bruch irgendwie zu behandeln ist und Shaft irgendwann wieder schmerzfrei hoppeln kann. Der kleine Mann ist unglaublich süß und das Video ist sehr ergreifend. Ich drück ganz feste die Daumen.
Liebe Grüße
Birgit
ich trau mich das jetzt eigentlich garnicht zu schreiben.
Aber das Vorderbein kann er nicht richtig benutzen, das Hinterbein hat nun einen langen, schwierigen Heilungsprozess vor sich und wird evt. ebenfalls nie mehr richtig gut, Arthrose auch noch.... und zumindest wenn er dann weiterhin in diesem Aussengehege bleibt auch noch die große Gefahr von erneuten Brüchen....
Wenn er jetzt schlimme Schmerzen durchmachen muss und es so gut wie keine Aussicht auf ein schmerzfreifes Leben gibt soltest Du wirklich nachdenken ob das in seinem Sinne ist.
Aber versteh das jetzt nicht falsch ( das zu schreiben kommt immer anderst rüber als wenn man es persönlich sagt) das soll nicht heißen das ich ihm keine Chance geben würde nur das man das ehrlich beurteilen sollte .
Bei Knochenbrüchen weis ich wovon ich spreche und bin da im Bezug auf Tiere eh sehr sensibel.
ich hoffe natürlich die TAs können im schmerzfrei bekommen und er könnte wieder gesund werden und noch einige schöne Jahre haben.
ich drück ihm jedenfalls ganz ganz fest die Daumen und Dich auch![]()
LG
Meli
Ich hab noch einmal mit einem anderen TÄ telefoniert die auf Kaninchen spez. ist. Sie hat ihn auch schon hinken gesehen.
Im Endeffeckt war die Konklusion: In der Gruppe laufen lassen solange er noch Lebensqualität hat.
Bei dem Problem das er hat bringt es ihm persönlich nichts, wenn er nun ein paar Wochen im Käfig liegt. Es ist nicht so, das er nur etwas auskurieren muss und danach gesund ist. Es nimmt ihm nur Lebenszeit.
Die Arthose wird nicht besser. Dieser Bruch wird wahrscheinlich auch nicht viel besser verheilen. Er wird mit dem Verband definitiv nicht aufstehen können.
Das Problem ist, das es genau das diagonale Beinpaar betrifft. Da er vorne rechts nicht belasten kann, überlastet er hinten links.
Klar kann man die Diagnostik weitertreiben, ob er z.B. ein organisches Problem hat, das zu den brüchigen Knochen führt. Egal ob es ein Problem der Nebennieren oder ein Tumor ist, man kann es nicht behandeln.
Es ist zum Kopf in den Sand stecken.
Dabei ist er ein Schatz. Auf Kommando legt er sich hin und lässt sich Medis geben oder spritzen. Er ist zwar kein Knuddelkaninchen aber so unglaublich gehorsam.
Gestern hat er sich gefreut wie ein Schnitzel, als er ein eigenes Kissen bekam damit er im Gewitter bequem draußen liegen konnte. Die Anderen legen sich auf die Steinplatten. Shaft bevorzugt es weicher.
Es geht nicht um die Diagnostik im Vordergrund, sondern die jetzige sofortige Behandlung, damit der Bruch (auch der alte evtl) besser heilen kann und die Arthrose zumindest aufhalten.
Aber ohne Behandlung läuft es natürlich letztendlich darauf hinaus, das man aufs Ende wartet und das bei einem Patienten das Lebenswillen zeigt.
Für mich nicht nachzuvollziehen, aber gut, ist natürlich deine Entscheidung![]()
Das erinnert mich jetzt etwas an meinen großen Dumbo, der mit einem älteren, komplizierten Oberschenkelbruch des Hinterbeines zu mir kam. Mehrere Chirurgen, auch Dr. B in München, rieten von einer OP ab mit ähnlichen Begründungen.
Dumbo saß dann aufgrund der Anweisung ca. 3 Monate in Stallhaft, so dass er sich kaum bewegen konnte. Der Bruch war teilverknöchert, aber instabil.
Dieser Zustand hat sich auch nach den 3 Monaten nicht wesentlich verbessert. Ich habe ihn dann auf eigene Verantwortung vergesellschaftet, er gehört zu meiner Klopptruppe, die den meisten Flächenanteil hier bei uns hat. So lebt er jetzt seit 1,5 Jahren, ohne Probleme, wobei ich in den letzten Tagen finde, dass er etwas unrund läuft. Aber immer wenn ich das überprüfen will, rennt er wieder ganz normal.
Im Prinzip warten wir darauf, dass irgendwann das Bein wieder richtig bricht und müssen dann entscheiden, ob Amputation oder was auch immer.
Bei Shaft ist das Problem nun noch größer durch zwei Beine, so wie bei Ramon. Ramon hat auch ein ganzes Kaninchenzimmer zur Verfügung, nutzt es aber freiwillig kaum, eben weil zumindest das Hinterbein so versteift ist, dass er damit humpelt.
Was ich aber eigentlich sagen wollte: Es gibt Situationen, da gilt auch für mich nur es einfach mal zu versuchen, denn das Tier hat nicht mehr viel zu verlieren. Und insofern kann ich Zeppelinchens Vorgehen nachempfinden.![]()
Liebe Grüße von Kathi und ihren Kaninchenfellen, erreichbar unter kathis-kaninchenfelle@posteo.de
![]()
Hoppywood Teil 1: https://www.kaninchenschutzforum.de/...ad.php?t=48411
Nein, wie schrecklich für Euch. Das ist ja echt ein Drama. Es tut mir so leid.
Ich hab hier nebenbei grad noch was zur Behandlung von Brüchen, auch medikamentös, gefunden. Vielleicht findest Du da noch was Passendes für den armen Kerl.
Schau mal ab Seite 112:
http://books.google.de/books?id=Va7-...ositum&f=false
Alles Gute für den armen Kerl![]()
Es ist nicht die Frage, ob Tiere intelligent sind, sondern was sie anstellen müssen,
damit wir es ihnen glauben
Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
Lesezeichen