Du darfst 400€ monatlich dazu verdienen bzw. 4.800€ insgesamt über den ganzen Bewilligungszeitraum von 12 Monaten, ohne dass Abzüge beim BAföG gemacht werden. Der BAföG-Höchstsatz liegt bei ca. 600€. Maximal kannst du also - rein theoretisch - 1.000€ monatlich rausholen.

Bei mir klappt es, wie gesagt, gut (ich liege aber deutlich unter den 1.000€). Im Winter hatte ich Ausgaben von 150-200€ monatlich für die Tiere (wobei gutes Katzenfutter und Einstreu dabei am meisten ins Gewicht fallen), zzgl. Tierarztkosten (wofür im letzten Jahr insgesamt an die 1.000€ draufgegangen sind, glaube ich, rückblickend). Man muss das natürlich wollen und sein Geld konsequent NICHT für sich selbst ausgeben, wenn es sonst mit den Tieren eng wird, das ist klar. Jetzt habe ich bis Herbst ja keine Futterkosten bei den Kaninchen und fülle mit dem Überschuss die Tierarztkasse wieder auf, auf diese Weise ist das eigentlich dann sehr gut zu stemmen, wenn es hart auf hart kommt, denn es belastet das eigentliche Konto im Notfall nicht.

Würde ich nicht die meiste Zeit des Jahres Wiese füttern können und wissen, dass - wenn alle Stricke reißen würden - jemand anderes die Tierarztrechnung bezahlen würde, wäre mir das trotzdem zu heikel. Es wäre sicherlich machbar, aber es wäre auf Dauer zu viel Druck für mich, ständig Panik vor unvorhergesehenen Kosten haben zu müssen und nie unbesorgt Geld für mich selbst ausgeben zu können. Für ein paar Monate kann man gut verzichten, über die Dauer des gesamten Studiums könnte ich persönlich das nicht.