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Thema: Milz?tumor...

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Bewässerungskaninchenhalt erin Avatar von Annika
    Registriert seit: 28.01.2007
    Ort: Essen
    Beiträge: 1.947

    Standard

    so wie ich das mitbekommen habe, ist eine Milz bei Kaninchen normalerweise nicht erkennbar. Ich hatte einen ähnlichen Verdachtsbefund bei Frieda - der Tumor war tastbar. Eine Praxis war sich beim US sehr unsicher, ob es die Milz ist. Die andere Praxis (ein Ultraschallspezialist) war sehr sicher, dass es die Milz war. Er riet zur OP mit erheblichen Risiken, die andere Praxis nicht.

    Ich habe lange hin und her überlegt. Frieda war damals drei Jahre alt. Und selbst bei ihr, wurde von mehreren Seiten abgeraten. Falls es ein Tumor gewesen wäre, hätte er durch das Bluten streuen können. Er hätte mit dem Darm verwachsen sein können.

    Bei Frieda haben wir uns aus einem Grund zur OP entschlossen: sie hatte durch die Raumforderung Bauchprobleme. Jedenfalls dachten wir es.

    Frieda hatte keinen Milztumor - obwohl der US_Spezialist, dem ich sehr vertraue, sich sicher war. Sie hatte alte, fibromatöse Wucherungen. Woher weiß niemand. Teile waren mit der Niere verwachsen. Sie hat die OP zum Glück gut überstanden. Die Milz war so klein, wie sie sein sollte. Ich will damit sagen, dass es nicht unbedingt die Milz sein muss.

    Wenn Dein Tier keine Sympotme zeigt, und bei dem Alter, würde ich mich persönlich wohl gegen eine so schwere Bauch-OP entscheiden . Zumal es dann ev. doch gar niciht die Milz sein muss, sondernähnlich aussehende Strukturen im gleichen Areal.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Astrid
    Registriert seit: 04.12.2004
    Ort: Leipzig
    Beiträge: 3.940

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    Ich kann jetzt nur vom Menschen sprechen...primäre bösartige Milztumoren sind selten, wesentlich häufiger sind sekundäre bösartige Milztumoren, sprich Metastasen. Oder sie ist in eine hämatologische Grunderkrankung einbezogen sprich Leukämien oder Lymphome. Ich würde daher die Milz nicht rausoperieren lassen. Das Risiko, dass da was hinterher kommt, sprich, dass die Erkrankung nicht geheilt werden kann, ist viel zu groß, als dass das OP-Risiko gerechtfertigt wäre, noch dazu bei dem Alter des Tieres...
    Es ist immer anders wenn man denkt.

  3. #3
    Benutzer
    Registriert seit: 19.08.2012
    Ort: Freiburg
    Beiträge: 73

    Standard

    Zwischenstand und doch noch eine Frage:

    Dem Zwerg geht es weiterhin gut,keinerlei sichtbare Veränderungen und sie ist seit der "Diagnose"in Behandlung beim THP.

    Die Tierärztin die die Diagnose gestellt hat meinte damals mal solle nach einiger Zeit mal wieder ein Ultraschall machen lassen um zu sehen ob und wie schnell der Tumor wächst.

    Das wäre eine gute halbe Stunde Autofahrt hin und auch wieder zurück,rasieren und eben der Ultraschall also nichts wirklich angenehmes.

    Trotztdem mal kontrollieren lassen?

  4. #4
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit: 22.06.2008
    Ort: Saarbrücken
    Beiträge: 2.233

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    Sieht bestimmt mancher anders, ich würd ihr den US mit dem ganzen Fahrstress erst mal ersparen. So lang es ihr gut geht, wär das für mich ok. Ob Dich ein erneuter US überhaupt weiterbringt ist ja auch die Frage.

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