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Thema: Älteres Kaninchen an ein Außengehege gewöhnen?

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    **Gast**
    Gast

    Standard

    Hallo und Herzlich Willkommen hier im Forum

    Wie Katja schon sagt, ist es ganz wichtig, das Ernie wieder ein Partnertier bekommt. Ist Ernie denn kastriert?
    Sicher gibt es Möglichkeiten ein Außengehege auf seine Bedürfnisse hin einzurichten, von daher denke ich schon, das er auch mit 6,5 noch nach draußen ziehen kann, aber erst ab April/Mai, wenn die Temperaturen nachts nicht mehr unter +10°C fallen. Ein Außengehege sollte 3 qm pro Kaninchen auf einer Ebene für 24h am Tag bieten und GANZ WICHTIG: nach allen Seiten gesichert sein, zum einen dürfen die Kaninchen sich nicht rausbuddeln können und zum anderen dürfen keine Fressfeinde ins Gehege gelangen. Du findest hier im Forum sicher einige gute Ideen für einen Außengehegebau oder was ich dir auch sehr empfehlen kann, ist die "Gehegemappe-Besser wohnen für Kaninchen". Dort sind viele Beispiele für Außengehege mit Fotos und Bauanleitungen drin. Hier findest du sie http://www.kaninchenschutz.de/shop.php

  2. #2
    Pflückliesel Avatar von Keks3006
    Registriert seit: 25.01.2012
    Ort: Sauerland
    Beiträge: 5.527

    Standard

    Hallo,

    Außengehege, die ausreichend groß sind, gibt es kaum zu kaufen. Am ehesten bietet sich da immer ein Eigenbau an. Die handelsüblichen Ställe sind allein nicht ausreichend und ungeeignet.

    Wenn es warm genug draußen ist, sollte es kein Problem sein, Ernie nach draußen umziehen zu lassen. Aber, da schließe ich mich an, alleine bleiben sollte er nicht. Kaninchen können 10 Jahre alt werden und älter - und am Ende hat er dann einen großen Teil seines Lebens allein verbracht. Dass ihm das nicht gut tut, könnt ihr an seiner Verhaltensänderung erkennen. Und dafür, dass ihr die Kaninchenhaltung aufgeben wollt, kann er nichts.

    Wenn man den "Kreislauf durchbrechen" und die Kaninchenhaltung aufgeben will, ist es keine Option, zu warten, bis das verbliebene Kaninchen einsam verstirbt, sondern man sollte in dessen Sinne handeln und es entweder in gute Hände vermitteln oder, falls man das nicht übers Herz bringt, ihm noch einmal einen Partner schenken und diesen dann nach dem Tod des Kaninchens vermitteln. Manchmal bietet sich auch die Möglichkeit, ein Leihkaninchen zu holen, das dem verbliebenen Kaninchen bis zu dessen Tod Gesellschaft leistet und danach in seine vorherige Pflegestelle zurückkehren kann. Es wäre sicher das beste für Ernie, wenn ihr euch für eine dieser Möglichkeiten entscheiden könntet.


  3. #3
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit: 09.04.2012
    Ort: Zürich
    Beiträge: 3.984

    Standard

    An Deiner Stelle würde ich über eine Vermittlung nachdenken. Aussengehege kaufen kann man eigentlich nicht; da gibt es nur so öde Ställe, der langweilt sich da zu Tode und kann gar nichts machen. Er braucht ausserdem Gesellschaft. Dass er nicht so viel sieht halte ich nicht für einen Nachteil - Kaninchen sehen ohnehin nicht besonders gut.
    Zwei Franzosen, zwei Schweizer, zwei Holländer, ein Japaner, zwei Loh, zwei Fürsorgefelle und ein "Weideunfall"

  4. #4
    PS-Versager
    Registriert seit: 10.08.2009
    Ort: nördlich Hamburg
    Beiträge: 17.128

    Standard

    Mhhh, eine echt blöde Situation.

    Aus Sicht des Kaninchens gibt es eigentlich nur 2 Möglichkeiten:
    1. Partnertier holen.
    2. Artgerecht vermitteln.

    Außengehege wäre an sich natürlich super, das er wenig bis gar nichts sieht ist nicht das Problem, denke ich. Kaufbares,, brauchbares wird schwierig.
    Wenn Du nichts selber machen willst/kannst bleibt eigentlich nur die variante sich an einen Volierenbauer zu wenden, das kostet dann aber entsprechend und ob man das ausgeben möchte wenn mit Knainchen eh dann Schluß sein soll ist die Frage.

    Ich denke es wäre am besten Du beißt in den saueren Apfel und vermittelst ihn.
    Wenn Du dabei Hilfe möchtest schreib mir eine PN mit Deiner Mailadresse, ich schick Dir dann entsprechnede Formulare .

  5. #5
    mümmelmann13
    Gast

    Standard

    erstmal Danke an alle für eure Antworten

    puuhh...das ist echt schwierig... also das mit dem Außengehege selber bauen oder sogar anfertigen lassen, war auch so ein Gedanke...aber es stimmt schon alleine sollte er auch in einem tollen Gehege nicht sein und er ist ja auch so putzmunter und ausgefuchst...

    hmm, eigentlich wollte ich nach ihm keine Kaninchen mehr, deswegen hatte ich mir noch nicht so richtig über eine gleichaltrige Dame Gedanken gemacht. Ich könnte zwar mal bei den Tierheimen nachfragen, aber ich weiß nicht...

    hmm vermitteln...hatte ich eigentlich nie als Option, bring ich das über das Herz? ...klar wenn ich ihm keine Dame hole, dann ist dies vermutlich die beste Alternative für ihn...und darum soll es gehen...ich muss mir das nochmal überlegen...bin echt unschlüssig...

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lisa H.
    Registriert seit: 29.06.2011
    Ort: Karlsruhe
    Beiträge: 919

    Standard

    Hallo Mümmelmann,

    wäre denn ein Leihkaninchen eine Alternative?
    Es gibt Leute, die ältere Kaninchen als Leihkaninchen anbieten und nachdem das Partnertier verstorben ist, es wieder aufnehmen.

    Denn dann könntest du, sagen wir mal, mit einem guten Gewissen die Kaninchenhaltung beenden.
    Ich komme aus dem Raum Karlsruhe und kenne sogar jemanden, der Leihkaninchen anbietet.

    Liebe Grüße

  7. #7
    mümmelmann13
    Gast

    Standard

    oh je, es bricht mir das Herz , aber ich denke, ich werde ihn vermitteln... ich muss mir eingestehen, daß ich auch mittlerweile durch unseren Nachwuchs einfach wenig Zeit habe und das er es in so einem Außengehege alleine tatsächlich ziemlich einsam finden wird.

    Danke für die Idee mit dem Leihkaninchen, hmm ich hab irgendwie bedenken...klappt die Vergesellschaftung (Ernie war immer der Dominante) und ich bau auch schnell eine Beziehung zum zweiten Tier auf...und das dann wieder abgeben...puh...zudem empfinde ich es bei einem Leihkaninchen in einer größeren Verantwortung zu stehen, da es einem anderen gehört...aber Danke für die Info, daß es soetwas gibt...

    Bleibt also das Vermitteln
    Was muss ich dafür tun? ...und wie läuft so etwas ab...ich mein ich würde ihn auch immer wieder zurücknehmen, wenn die Vergesellschaftung nicht geht...ich mein er ist schon ein wenig sturr und manchmal sehr knurrig, aber immer absolut treu und eine absolute Granate...

    am besten wäre es ihn in gewissenhafte Händen zu geben, aber wie kann ich das sicherstellen? Hier noch ein Bild von unserem Liebsten...

    deswegen die Frage, wie vermittel ich ihn...am besten nicht zu weit weg, dann kann ich ihn noch besuchen
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