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Thema: Pfote "halb" gebrochen, was tun? OP oder Selbstheilung?

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Erfahrener Benutzer
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    Ich habe mit solchen Brüchen keine Erfahrung und es ist immer schwierig, aus der Ferne zu sagen, was man selbst in einem solchen Fall tun würde. Grundsätzlich tendiere ich aber dazu, OPs zu vermeiden, wenn es eine erfolgversprechende Alternative gibt. Denn eine OP ist auch immer ein Risiko.

    Für mich liest sich das hier so, als sei Variante 1 (keine OP) durchaus eine Alternative. Wäre es nicht so, hätten die Ärzte das nicht vorgeschlagen (zumal die OP deutlich lukrativer wäre...).

    Eine Zweitmeinung wäre sicher auch nicht schlecht. Da die Entscheidung für die OP aber so schnell wie möglich getroffen werden sollte, wäre es möglicherweise dann ja sowieso zu spät dafür.

    Ich drücke die Daumen, dass alles gut verläuft - egal wie du dich entscheidest.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Simmi14
    Registriert seit: 23.02.2010
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    Beiträge: 8.035

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    Zumindest haben alle Beinbruchpatienten, die hier die letzte Zeit im Forum nachzulesen waren, mehrere Wochen im Käfig gesessen und durften nicht in ein Gehege (egal ob OP oder nicht). Du könntest evtl. Ozzylinchen anfragen, hier aus dem Thread:
    http://www.kaninchenschutzforum.de/s...ad.php?t=86001
    Sie hat operieren lassen.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer
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    Hmm, wirklich raten kann ich dir leider nicht. Aber eine Sache klingt doch ganz hoffnungsvoll, was du geschrieben hast: Ohne OP wächst es wahrscheinlich gut zusammen, eventuell mit einer so leichten Behinderung, dass nur ein Knubbel bleibt. Das heißt, das Kaninchen kann die Pfote später wieder ganz normal bewegen und belasten? Wenn das sicher ist, würde ich wahrscheinlich zum Abwarten ohne OP tendieren. Ich hätte auch das zweimalige OP-Risiko, die Wundheilung nach OP, den Stress für das Tier usw. im Kopf.

    Ausschlaggebend wäre für mich, dass das Kaninchen keinerlei Einschränkungen in der Bewegung hat. Viellicht wäre in deinem Fall ein zweiter TA-Besuch bei einem Kaninchenexperten wirklich gut, so dass du besser entscheiden kannst. Auch für die Möglichkeit der OP würde ich dann einen Spezialisten aufsuchen bzw. sichergehen, dass in deiner Klinik ein Spezialist die OP macht.

    Viel Glück - und ich drücke beide Daumen, dass es deiner Kleinen bald wieder besser geht !

  4. #4
    ...Leo, Lenny, Philo, Amadeo und Nilo im Herzen Avatar von Nadine G.
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    Ort: Bayern
    Beiträge: 3.747

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    Wenn du sie nicht operieren läßt, sollte sie aber für die nächsten Wochen auf engsten Raum (also im Käfig) leben, damit sie die Pfote so wenig wie möglich belasten kann.
    Ausserdem würde ich ihr schon ausreichend Schmerzmittel geben.
    Mein Philo saß damals 6 Wochen lang im Käfig, eine Re-ZF klappte problemlos.

    "Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen, jemanden gehen zu lassen, wissen, wann es Abschiednehmen heißt. Nicht zulassen, daß unsere Gefühle dem im Weg stehen, was am Ende wahrscheinlich besser ist für die, die wir lieben."

  5. #5
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit: 16.07.2012
    Ort: südlich von Hamburg
    Beiträge: 815

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    Hallo Steffi,

    ich schicke Dir mal per PN diverse TA-Listen verschiedener Kaninchenorganisationen.

    Hoffe da ist was für Dich in deiner Nähe dabei.

    LG

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von SteffiSB77
    Registriert seit: 16.09.2012
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    Beiträge: 5.667

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    @Simi14, habe den Böddi Beitrag gelesen :-) Danke für Hinweis.

    Das mit dem engene Raum und Bewegung einschränken habe ich auch mehrfach bei anderen Fällen gelesen. Ich habe deswegen die TA gefragt, sie hatte von sich aus dazu nichts gesagt...
    Sie meinte ebenerdig wäre wichtig, also nix zum hoch und runterspringen. In einen engen Käfig oder kleinen Raum "stecken", das könnte man einem Kaninchen nicht antun, zudem würde sie ja selber ihre Pfote schonen da sie merke das da was nicht stimmen würde...
    Mhh..habe sie ja jetzt so untergebracht, mit weichen Decken auf Boden, schon sachen zum spielen (rascheltunnel, großer Papkarton als Haus wo sie aber nicht drauf kommt, etc. Habe auch einen Kumpel von ihr dazu gesetzt, worüber der nicht ganz so froh zu sein scheint, er wäre lieber draussen bei den anderen..

    Würde mir sehr schwer tun sie so eng einzupferchen..würds aber machen wenn nötig...

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von SteffiSB77
    Registriert seit: 16.09.2012
    Ort: Saarbrücken
    Beiträge: 5.667

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    @ Flopsi: Danke !

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von SteffiSB77
    Registriert seit: 16.09.2012
    Ort: Saarbrücken
    Beiträge: 5.667

    Standard

    Habe jetzt mal intensiver "gegoogelt" und mich auch etwas mehr mit Anatomie Kaninchen befasst.
    Die TA konnte mir ja noch nicht mal sagen ob es nun die Elle oder Speiche ist die gebrochen ist (also welche liegt hinten, welche vorne..?)

    Habe dazu übrigens folgende interessante Seite gefunden:
    http://www.kanincheninfo.eu/Info-Allgemein.htm

    Und dann habe ich etwas gefunden wo es um Ellenbogengelenk, allerdings bei Hund ging, denke da kann ich dann aber ableiten was Elle und was Speiche ist, zumal das Röntgenbild mit Knochen dem meines Nins sehr ähnelt.
    Und so wäre dann die Elle gebrochen.
    Und wenn ich dann denn Text dazu lese:
    "Das Ellbogengelenk, ein so genanntes Scharniergelenk, wird von drei Knochen gebildet. Der Oberarmknochen (Humerus) formt die Gelenkwalze. Die Gelenkpfanne wird zum größten Teil von der Gelenkfläche der Speiche gebildet, die etwa 80 Prozent der Last übernimmt. Von hinten wird die Gelenkwalze von einer halbmondförmigen Aussparung der Elle (Incisura trochlearis) umfasst."
    würde das heissen, dass die zum Glück heilgebliebene Speiche die meiste Last übernimmt..das wäre doch prognostisch sehr positiv.. :-)

    Hach, werde hier schon selbst zum Hobbymediziner...aus der Not heraus..

    Zudem ist aus meiner Sicht ja ganz wichtig, es ist die Vorderpfote betroffen, d.h. nicht die Sprungelenke in Hinterbeinen. Auf die Vorderpfote ist es sicher einfacher zu "verzichten", bzw. diese zu schonen...

    Beides zusammen...würde ich meinen, es müsste ohne OP gehen, Prognosen wären dann gut...wenn das so stimmt mit meinen leienhaften Annahmen...die ich, wenn sie stimmen, gerne von TA gehört hätte..

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