Elvis hatte auch schon 2 x eine Zecke. An der Bissstelle hatte er beide Male wochenlang einen harten Knubbel.
Dreht ihr die Zecken eigentlich raus oder zieht ihr sie raus?
Ziehen. Beim Drehen besteht nur die Gefahr, dass man den Kopf abdreht.
Zwei Franzosen, zwei Schweizer, zwei Holländer, ein Japaner, zwei Loh, zwei Fürsorgefelle und ein "Weideunfall"
Ich drehe unter leichtem Zug.
Hier auch nachzulesen:
http://www.zeckenschlinge.deWir empfehlen "Drehen". Studien über hunderte von Zeckenentfernungen haben gezeigt, dass beim Ziehen 87 % kaputt gehen, beim Drehen 11 %.
Die Zecke hat eine Menge Widerhaken auf seinem Sauggerät. Diese und der Zeckenleim lassen am besten locker beim Drehen und das Risiko sinkt, die Zecke auseinander zu reißen.
Beim Ziehen kann Schmerz entstehen, da sich die Widerhaken in der Haut festsetzen. Das kann dazu führen, dass das Saugrohr abreißt. Beim Drehen ist es schmerzfrei, da sich die Widerhaken leicht herausdrehen lassen.
Geändert von Vivien (05.05.2012 um 14:13 Uhr)
LG Vivien
Nicht von %-Werten verwirren lassen, zu denen es dann keine Quellenangabe gibt (auf der Verkaufsseite der Zeckenschlinge fehlt eine solche Angabe). Der Zeckenstechaparat hat kein Gewinde und ist nicht gekrümmt. Deshalb ist er in senkrechter (Stich-)Richtung stabil und in Torsionsrichtung nicht (wie praktisch alle unsere Knochen auch, die Zug in Längsrichtung sehr gut vertragen, und Zug in Querrichtung mit Bruch quittieren).
Hier sei Priv.Doz. Dr. Klaus Honomichl vom Institut für Zoologie an der Universität Mainz zitiert.
"Unter dem Raster-Elektronenmikroskop stellt sich der Stechrüssel einer Zecke als stielartiges Gebilde dar, das unter dem Mund entspringt. Sein Schaft ist ringsherum und von vorn bis hinten mit Widerhaken besetzt, die nach hinten gerichtet sind. Dieser Stechrüssel wird in die Haut eingeführt, unterstützt durch die Cheliceren, die darüber sitzen und wie zwei Sägemesser
durch Bewegungen nach seitlich außen die Haut aufschlitzen können.
An der Anordnung der Widerhaken kann man beim besten Willen nicht erkennen, dass Drehen das bessere Verfahren sein soll. Die Widerhaken sitzen in längs verlaufenden Reihen hintereinander, und zwar gibt es an beiden Seiten je eine Reihe mit relativ großen Zähnchen. Nirgends ergibt sich eine auch nur annähernd spiralige Anordnung, die vorliegen müsste, wenn Drehen besser wäre. Im Gegenteil, durch die unterschiedliche Größe der Zähnchen ergibt sich - bezogen auf einen beliebigen Querschnitt durch den Schaft des Stechrüssels - eine eher regellose Anordnung der Zähnchen.
Andererseits könnte es gut sein, dass die zwei Reihen seitlicher Zähnchen zwei breitere Furchen ins Gewebe graben, so dass es von daher besser sein könnte, gerade herauszuziehen."
Quelle mit Rasterelektronenmikro-Bild:
http://www.staff.uni-mainz.de/goldinge/zecken.htm
Und weil es so ein tiefer, ideologischer Streit ist, vermute ich: probier es mit Ziehen, und wenn es gar nicht geht, dann drehe vorsichtig.
Zwei Franzosen, zwei Schweizer, zwei Holländer, ein Japaner, zwei Loh, zwei Fürsorgefelle und ein "Weideunfall"
Aha. Also ich hab folgende Erfahrung gemacht:
Beim ersten Mal hab ich die Zecke komplett rumgedreht und es hat super geklappt.
Beim zweiten Mal habe ich dann gezogen, da ich gehört hatte, man soll nicht drehen, da sonst der Kopf drin bleibt. Also hab ich gezogen, und was ist passiert? Der Kopf ist drin geblieben !!
Daher werde ich nie wieder ziehen.![]()
Ich kann nicht genau sagen wie ich es gemacht habe, ich hab eher gezogen. Früher hatten meine Eltern mehrere Hunde und da hab ich öfter 'ne Zecke entfernt. Fast garnicht ist da mal der Kopf drin geblieben, mach das ruck-zuck. Bei Bubi sieht alles gut aus, der Kopf ist mit raus. Ist eben nur die verhärtete Stelle, ihm geht es gut
LG Ines
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