Zitat Zitat von Kerstin T. Beitrag anzeigen
Ich hatte auch schon (ungewollt) die Konstellation sehr jung und sehr alt und hatte auch den Eindruck, dass die junge Nase recht unterfordert war. Vor allem wurde der Ältere noch älter und hatte einige Beeinträchtigungen, so dass die Jüngere eigentlich nur noch mit ihm kuscheln konnte. Andere Interaktion war nicht mehr wirklich möglich. Von daher würde ich immer zu ähnlich alten Tieren tendieren.

Mittlerweile glaube ich auch, dass so schlecht sozialisierte Tiere vorerst besser mit nur einem Partnertier zurecht kommen. Daher finde ich die Entscheidung gut, Pfote aus der Gruppe herauszunehmen und ein Weibchen dazu zu holen. Ein gewisses Selbstbewusstsein sollte die Dame schon haben, damit sie sich durchsetzen kann. Sonst sehe ich auch die Gefahr, dass Pfote das für sich ausnutzt und über's Ziel hinausschießt (wie es bei uns gerade der Fall ist: unser sensibler Neuzugang wird von unserem schlecht sozialisierten Terror-Weibchen nur durch die Gegend gejagt )

das könnte auch ein Ansatz sein, einfach ein Weibchen dazu zuholen, dass zwar auch schon ein bisschen älter ist, aber "normal" nicht genauso supersensibel wie Pfote.

Ich sehe schon auch Tendenzen an ihm, ganz schön fies zu werden. Er wird überhaupt selbstbewusster und fängt wieder zu zwicken an, das hat er anfangs aus Unsicherheit gemacht, jetzt tut er es weil er es so will. Ich dachte anfangs, dass ich meine ältere Häsin vielleicht zu ihm geselle, da die beiden nun immer besser miteinander klar kommen.
Die beiden lass ich immer wieder mal in mein Arbeitszimmer, wo sie dann wohnen sollten. Pfote fühlt sich dort sehr wohl ,meine Häsin die dort sehr unsicher ist, zwickt er dann ganz gerne mal heftigst in den Allerwertesten ...