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Thema: Fragen zum Außengehege

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Pinselschwingerin Shirtshop und KS-Kinderbuch Avatar von Julia B.
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    Beiträge: 742

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    Ich hab ein ziemlich großes Gehege, das so ungefähr alles kombiniert Hab auch zwei eingebaute große begehbare Hütten, aber wenn ich im Sommer die Türe aufmachen, wirds da drin auch nicht zu warm, keine Sorge.

    Ich habe Platten verlegt, aber einen großen Teil des Bodens quasi wie einen Pool tiefer gelegt und da drin ist dann Erde. Meine Schnuten sind auch nicht arg unsauber geworden auf der Erde, da sieht mans auf den Platten mehr. Stinken Fehlanzeige.

    Wenn du so eine Schneelast erwartest, solltest du aber bei jedem Bau gründlich die Konstruktion planen, egal wie er am Ende aussieht. Selbst wenn kein Dach drauf ist, liegt ja oben drauf Draht. Und da drauf lagert sich doch der Schnee genauso ab, oder seh ich das verkehrt? Ich empfehle immer gerne, einen Carport hinzustellen und als Basis zu benutzen (Aufpassen: Draht von INNEN anbringen, die Pfosten sind giftig imprägniert!). Die meisten billigen Carports halten aber nicht so eine Schneelast aus, da werdet ihr mehr investieren müssen und euch beraten lassen.

    Regenschutz kann ich empfehlen, ich finde mein Dach toll Hab Bitumenwellplatten, weil die bei Regen leise sind und bezahlbar. Durchsichtige Wellplatten sind aber auch super, weil eben durchsichtig Wenn du ein begehbares Gehege hast, nutzen dir aber 20cm Dach nix Regen fällt doch meistens schräg. Wenn eine Gehegewand mit Holz oder Plane zu ist und dann noch 1m Dach davor, hast du bestimmt einen guten Trockenstreifen, auch bei Dauerregen. Notfalls gibts Plastikplane.

  2. #2
    Wuschel
    Gast

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    Hey, ich wohne gar nicht so ewig weit weg von dir, daher kann ich deine "Wetterbedenken" nachvollziehen. Ich selbst bin froh, dass ich einen alten umgebauten Hundezwinger von 6qm habe, der von allen Seiten geschlossen ist. Nur an der Türseite ist Volierendraht, davor habe ich aufgrund der häufig schrecklichen Wetterlage mit Schneestürmen von allen Seiten auch noch 1 Teil mit Plexiglas und den Rest mit Decken zugehängt. Tagsüber mache ich die Türe auf und sie können in den angrenzenden Gartenauslauf. So wie das Wetter momentan ist, also sehr stürmisch, Graupelschauer, Schnee von allen 4 Himmelsrichtungen usw., verlassen die beiden das geschützte Gehege nur kurzfristig, um draussen ein bisschen zu toben. Ansonsten sind sie den ganzen Tag im Gehege. Daher könnte ich mir denken, dass sie sich, wenn sie ein offenes Gehege hätten mit nur 1 Schutzhütte, dann die ganze Zeit (mehrere Tage), nur in dieser Schutzhütte aufhalten würden. Deshalb kann ich ein Gehege sehr empfehlen, das vor Witterungseinflüssen sehr gut geschützt ist und für tagsüber noch ein angebauter Freilauf vorhanden ist. Meine können sich also trotz scheußlichstem Wetter auf 6qm austoben und wenn ihnen danach ist, können sie rausgehen in den Garten, wenn sie Wind, Schnee oder Regen haben wollen.
    Geändert von Wuschel (30.12.2011 um 21:04 Uhr)

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von stiefelchen
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    du könntest ja auch das gartenhaus als schutzhütte verwenden und daran dann noch ein volierengehege bauen.
    LG

    edit:
    zur buddelmöglichkeit: ich hatte zuerst sandboden im gehege, darunter draht. dann aber hat eins meiner nins sich runtergebuddelt, hielt den draht wohl füreine wurzel oder so und versuchte den durchzuknabbern. es blieb mit den schneidezähnen im draht hängen und wurde panisch. bei dem versuch sich loszureißen hat es sich in panik beide vordere schneideähne rausgerissen... alles voller blut, später auch noch eiter, und erst nach 4 wochen AB und geraspeltem gemüse waren die zähne dann wieder nachgewachsen und ok. seitdem: nie wieder draht als untergrund für mich!
    ich habe im einen gehege gehwegplatten und darauf eine große buddelkiste gestellt, im anderen tiefergelegte gehwegplatten und darauf ca.40cm sand, den ich alle paar monate austausche.
    Geändert von stiefelchen (30.12.2011 um 21:49 Uhr)
    Lebenskünstler ist, wer seinen Sommer so erlebt,
    dass er ihm noch den Winter wärmt.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von power7flower
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    Hmm. Aber auf Draht "sickert" ja dann doch mehr Schnee durch.

    Also wäre so ein Gartenhaus wirklich nicht so schlecht?
    Die Kombination aus kleinem Gartenhaus und Anbau wäre natürlich am allerbesten!
    Aber ich werde nur den Platz 2,80x2,80 kriegen. Entweder ein kleines Häuschen was dann sprichwörtlich wie ein Klohäusl aussieht oder ein großes Gartenhaus. Da das ganze bei meinen Eltern steht würden sie ersteres niemals akzeptieren wenn es wirklich nach Klohäusl ausschaut. Und das würde es, selbst wenn die andere Hälfte ne Voliere für die Ninchen ist.
    Dranbauen wird also wohl nicht gehen.

    Aber ich denke so eine Voliere mit einem Schutzhäuschen darin für die Ninchen (1qm oder das alte nur etwas mehr aufgeppt, damit Felix nicht immer die Rampe hoch muss damit er das Schutzhäuschen erreicht) wäre doch am leichtesten für mich als Laien zu machen (werde nur WE arbeiten können da ich da auch männliche verstärkung habe und ich nicht arbeiten muss) und auch am günstigsten oder?

    Danke für den Hinweis den Draht innen zu befestigen!

    Hä, wo steht was von nem 20cm breiten Dach?
    Ist halt die Frage welches Material fest genug und dennoch arbeitsfähig ist damit man ein Dach daraus fertigen kann wo Schnee leichter abrutscht.

    Oh, da kann ich natürlich das mit den Gehwegplatten total verstehen!!

    Für den Bau von dem Volierenkäfig, welches Holz soll ich da am besten verwenden? Ich dachte ich könnte das Gehege auf Steinplatten stellen, damit es ein bisschen besser vom Verroten geschützt ist.

  5. #5
    Pinselschwingerin Shirtshop und KS-Kinderbuch Avatar von Julia B.
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    Wie groß du den Außen- und Innenbereich machst, ist eigentlich allein deine ästhetische Entscheidung. Es gibt auch Gehege, die winters von allen Seiten mit LKW-Planen gesichert sind, damit das Wetter nicht reinkommt. Vielleicht einfach mal mit Papier und Stift und Eltern hinsetzen und zeichnend nachdenken

    Das mit den 20cm hatte ich falsch gelesen, sorry Also, bei der Beschreibung der Wetterlage würde ich sagen, deck ruhig das ganze Dach ein. Wenn es nur 2,8x2,8m groß wird, kommt an den Seiten schon genug Wetter schräg rein, dass die Nins auch mal was vom Regen haben. Für die Eindeckung schau dich einfach mal im Baumarkt um, ich hab ja schon was vorgeschlagen. Man kann auch das ganze Dach als Fläche mit Holzplatten decken und dann Dachpappe oben drauf. Wichtig ist für dich, dass die Konstruktion des ganzen Geheges wirklich stabil ist und die Dachbalken dick genug sind um den Schnee tragen können. Hast du zufällig nen Heimwerker in der Familie, sowas ist echt nützlich, wenn auch nur zum Bautips geben... wenn nicht, empfehle ich nach wie vor nen stabilen Carport Gut bauen ist kompliziert, durfte ich am eigenen Leib erfahren...

    Stell die Konstruktion ruhig direkt auf Gewegplatten, dann musst du keine Pfosten eingraben. Für den Verrotteschutz solltest du entweder Leinölfirnis oder Farbe für Bienenhäuser nehmen (garantiert ungiftig beim Auffressen (ich hab das, kostet aber etwas mehr) oder auch Holzschutzfarbe, die sowohl für außen geeignet ist als auch für Kinderspielzeug zugelassen ("Sabberlack", steht vorne auf der Dose drauf), wobei ich letzterem immer noch nicht so ganz über den Weg traue. Andere Arten von Farben sind potenziell giftig beim Befressen werden... andererseits, wenn dein Draht von innen gespannt ist, ist das eigentlich auch zu vernachlässigen.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von power7flower
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    Wieviel kostet denn so ein stabiler Carport in etwa? Wo bekomme ich den her? Ist der schwer zum aufbauen?

    Hmm wenn ich also das gesamte Dach abdecke müsste ich fast in der Mitte irgendwie einen Stützbalken anbringen, da die Einsturzgefahr dort am stärksten wäre.
    Wenn ich aber von oben abdeck bekommen sie kaum Sonne!!
    Das wäre echt doof...
    Der Platz für die Ninchen ist von der südseite von einer Hecke geschützt und von der ostseite von einem großen Baum (wird schwierig mit seinen hängenden Ästen wenn ich da ein 1,70 hohes Gehege hinstellen will :s)

    Nun meine Eltern sind da jetzt nicht unbedingt so engagiert und ich hoffe überhaupt erstmal das sie mir meinen Bauplänen in irgendeinerweise zustimmen werden Von gemeinsam hinsetzen und planen kann da nicht die Rede sein. Da werde ich mit Vorschlägen kommen müssen und mir dann anhören dürfen was geht und was nicht und dann mit neuen Vorschlägen kommen...

  7. #7
    Pinselschwingerin Shirtshop und KS-Kinderbuch Avatar von Julia B.
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    Je nach Lage des Geheges und der Hecken kriegen die Tiere bestimmt schon etwas Sonne ab, die wandert ja. Musst du mal einen Tag lang den Sonnenstand beobachten, schauen wie die Schatten sind und überlegen, wie die Sonne im Sommer steht. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, mach halt das Dach noch ein Stückchen kürzer und lass einen Teil nur drahtbedeckt.

    Bei 2,8 x2,8m brauchts du auch keine Stütze Setze die Dachbalken etwas näher zusammen, vielleicht 60-80cm Abstände, und lege sie hochkant hin, dann ist die Gefahr des Durchbiegens nicht so hoch. Dach drauf und gut ist. Dach schön schräg ansetzen, damit der Schnee runter rutscht. Es gibt auch Formeln zum Berechnen von Schneelast... aber wie gesagt, such dir dafür lieber einen Fachmann als Berater. Notfalls einfach mehrmals im Winter den Schnee vom Dach entfernen.

    Carports gibts im großen Baumarkt in Hülle und Fülle, geh einfach hin, schau dich um und plauder mit den netten Beratern Ist auf jeden Fall viel einfacher und schneller aufzubauen als alles selber zu entwickeln.

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