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Thema: Nicht unkomplizierte 3er-ZF - Alles doch nur halb so wild

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von Jana D.
    Registriert seit: 12.11.2010
    Ort: Leipzig
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    ich würde auch die "Beschäftigungstherapie" beibehalten. wenn sie mitbekommen, dass der jeweils andere Vertrauen zu dir hat, gewinnen sie es evtl auch schneller zueinander.

    die Angst voreinander ist natürlich unschön, aber das kann auch nur eine Frage der Zeit sein. Beissereien gibt es ja schonmal nicht, das ist sehr gut.

  2. #2
    Kaninchensklave Avatar von Sarah R.
    Registriert seit: 23.02.2009
    Ort: Langenhagen bei Hannover
    Beiträge: 483

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    Mehr Gejage nach der Umsiedelung ist ganz normal, schließlich muss man sich jetzt nochmal in neuem revier behaupten

    Ich würde schauen, dass es nicht so viele Versteckmöglichkeiten gibt. Die Angstnase wird sich mit der Zeit schon noch an den Rest gewöhnen

    Vielleicht solltet ihr versuchen, die Mäuse mal eine ganze Weile in Ruhe zu lassen. Sonst wird der Angsthase sich wahrscheinlich witerhin mehr an euch als an die Artgenossen halten. Wenn ihr aber nicht mehr "zur Verfügung steht", wird sich der Kontakt vermutlich verbessern.
    Mit der kleinen Lotta aus der Krachmacherstraße, dem großen Stan Laurel und dem andalusischen Herzensbrecher-Wuff Guapo
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  3. #3
    You may ask yourself, well, how did I get here Avatar von Kerstin T.
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    Beiträge: 1.191

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    Vielen Dank für eure Antworten!

    Wir hatten es ja schon früher, dass ein Weibchen, das nur Einzelhaltung kannte, beim ersten Kontakt mit Artgenossen ganz panisch wurde. Nach drei Tagen auf engem Raum war es allerdings in Ordnung. Sie war damals aber auch jünger als Piri heute ist.
    Solche Fehlprägungen sind wirklich traurig.

    Wir können ja momentan gar nicht so viel bei den Kaninchen hocken, da wir beide den ganzen Tag arbeiten gehen. Von daher ist Piri eh die meiste Zeit auf sich allein gestellt.
    Leider können wir so auch nicht beobachten, ob es wirklich Fortschritte gibt. Immerhin hängen keine ausgerupften Fellbüschelchen mehr an ihrem Hintern (das war die ersten zwei Tage im Zimmer noch so). Manchmal lassen wir die Damen auch "zwangskuscheln", das klappt sogar recht gut, aber da ist ja auch wieder ein Mensch dabei.

    Am Wochenende haben wir wieder mehr Zeit, dann gibt es auf jeden Fall mehr Beschäftigungstherapie (den Futterball z.B. kennt sie anscheinend noch überhaupt nicht) und dann werden wir auch entscheiden, ob wir den verfügbaren Raum im Zimmer verkleinern werden.

  4. #4
    Kaninchensklave Avatar von Sarah R.
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    Beiträge: 483

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    Zwangskuscheln ist sicher eine gute Idee, damit sie (hoffntlich) merkt, dass Artgenossen etwas totaaaaal Tolles und Angenehmes sind

    Von bisherigen Einzeltieren kenn ich es eher, dass sie total aggressiv gegenüber Artgenossen sind. Dann doch lieber ängstlich, denn Angst kann man ablegen, während Terrorverhalten meiner Erfahrung nach (wenn auch abgeschwächt) bleibt
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  5. #5
    You may ask yourself, well, how did I get here Avatar von Kerstin T.
    Registriert seit: 16.01.2008
    Ort: Berlin
    Beiträge: 1.191

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    Die VGs mit ihr und dem Weibchen ihrer Vorbesitzerin sind ja auch total in die Hose gegangen. Die haben sich fast zerfleischt und mussten getrennt werden, weil beide irgendwann nix mehr gefressen haben und nur noch apathisch in ihren Ecken hockten. Doch auch ihr schlechter Zustand am Ende des zweiten Versuchs hat sie nicht davon abgehalten weiter zu machen und gegen die jeweils anderen vorzugehen. Und die beiden Mädels haben sich gegenseitig nix geschenkt, Piri war unheimlich aggressiv.

    Deshalb wundert es mich gerade, dass sie nun das komplette Gegenteil macht. Irgendwie hat Kim es geschafft, sich gehörigen Respekt zu verschaffen.
    Vielleicht liegt's auch an der komplett neuen Umgebung, aber dagegen spricht, dass sie sich durchaus versucht gegen mich durchzusetzen, wenn ihr etwas nicht passt. Wir haben z.B. auf dem Boden beim Kaninchen hüten im Wohnzimmer ein Spiel gespielt und ich wollte sie davon abhalten, das gefühlt fünfte Mal über die Karten zu laufen und eine der Plastikfiguren zu fressen. Das fand sie dann so blöd, dass sie an meinem Ärmel rumgezerrt und mit ihren Vorderpfoten darauf rumgeschlagen hat. Mit ihrem 1,4 kg "Kampfgewicht" war das schon etwas süß.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von Jana D.
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    Bei meinen hat der Futterball in puncto Teamwork und Gemeinschaftsgefühl wahre Wunder bewirkt - kleiner Ball, große Wirkung

  7. #7
    Kaninchensklave Avatar von Sarah R.
    Registriert seit: 23.02.2009
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    Wenn die Aggressivität angstbedingt war, sind die Grenzen da wirklich fließend. So einen Angstaggressiven hab ich ja auch gerade vergesellschaftet

    Was ich vorhin noch sagen wollte, lose Fellbüschel während einer ZF müssen nicht zwingend von Fetzereien kommen. Das Fell geht auch stressbedingt gerne mal "so" aus.
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