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Thema: Milben-Probleme bei selber gemähtem Heu?

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von Getorix
    Registriert seit: 14.08.2009
    Ort: Schweiz
    Beiträge: 677

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    Hallo,

    eigenes Heu ist fast immer besser als gekauftes, wenn man eine passende Wiese hat und man das Heu genug lange trocknet und dann trocken lagert. Denn von Hand trocknen ist viel schonender, als wenn das Heu mit dem Traktor gewendet wird und nachher womöglich noch in Ballen gepresst oder in Plastiktüten verpackt wird. Denn dabei bröseln die guten Kräuter zu einem rechten Teil weg und übrig bleiben viele langweilige Grasstängel.

    Meine Kaninchen bekommen, wann immer möglich, eigenes Heu, irgendwelche Miben hatten sie deswegen noch nie. Da hätte ich mehr Angst bei gekauftem Heu, bei dem man nie so genau weiss, wie sorgfältig es gelagert wurde und ob es nicht schon über ein Jahr irgendwo herumstand .

    Heu vom Bauer wird tatsächlich manchmal "behandelt", z.B. in dem es Heiss belüftet wird. Diese Behandlung zerstört jedoch einen Teil der Inhaltsstoffe und macht das Heu dadurch schlechter.

    Liebe Grüsse
    Lina

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von kleopaja
    Registriert seit: 28.03.2011
    Ort: Eifel
    Beiträge: 315

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    Hallo,

    also ich würde Heu nur selber machen, wenn ich wirklich davon Ahnung, eine schöne Weide und auch das Gerät dazu hätte. Ist bei Euch wahrscheinlich der Fall. Denn nur dann bekommt man Heu in guter Quali hin.

    Es gibt einiges dabei beim Heuernten zu beachten, z.B. dass man es so 8 Wochen abgelagert bevor man es verfüttern sollte (=Koliken).

    Bzgl. einer Heuallergie habe ich mich mal mit Heumachen beschäftigt und leider wird es nicht mehr wie früher hergestellt - heute wird zu kurz über den Boden mit den Maschinen abgeschnitten, nicht ausreichend getrocknet (=Schimmelpilze) etc.. Früher wurde auch Salz drüber gestreut, um die Restfeuchte heraus zu ziehen. War ganz schön interessant, aber auch kompliziert - fand´ich.

    VG
    Kleo

  3. #3
    cinitta Avatar von Birgit H.
    Registriert seit: 18.08.2005
    Ort: Oy-Mittelberg, Allgäu
    Beiträge: 1.334

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    Wann wurde denn Salz übers Heu gestreut, um Restfeuchte rauszuziehen?
    Liebe Grüße, Birgit

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von kleopaja
    Registriert seit: 28.03.2011
    Ort: Eifel
    Beiträge: 315

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    Hallo,

    das ging aus der Beschreibung leider nicht im Detail hervor. Ich habe es so verstanden, dass es vor noch dem Pressen eingesalzt wurde. Die Methode wurde bis ca. 1930 angewandt und ist seit den 1970er aus den Lehrbüchern verschwunden. Es ging hier um die HErstellung von Pferdeheu in Bezug auf Reduzierung von KRankheiten und auch Heuallergikern. Der SChreiber läßt auch rd. 8 cm Wiese stehen, damit weniger Staub aufgenommen wird und der Boden ein anderes Mikroklima beibehält - sprich mehr Feuchtigkeit über die längeren Grashalme hat und dadurch weniger Bodenerosion.

    VG
    Kleo

  5. #5
    cinitta Avatar von Birgit H.
    Registriert seit: 18.08.2005
    Ort: Oy-Mittelberg, Allgäu
    Beiträge: 1.334

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    Mich wundert es, weil Salz ja nicht ganz billig war und ja auch erhebliche Rückstände davon am Heu verbleiben können, von den Mengen die man benötigt mal ganz abgesehen.
    Liebe Grüße, Birgit

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von kleopaja
    Registriert seit: 28.03.2011
    Ort: Eifel
    Beiträge: 315

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    das stimmt - einen Salzleckstein brauchen diese Tier nicht mehr.

    Bei seinen Pferden hat er mit seiner Heutechnik (eine Kombination von alten und neuen Techniken) allerdings gute Erfahrung gemacht. Es soll aromatisch duften, innen nicht verklebt sein, so dass die Ballen beim Öffnen angeblich locker auseinanderfallen und auch weniger Staub enthalten.

    Wobei Heufütterung bei schweren Heuallergikern auch nicht mehr von der Quali des Heus komepnsiert werden kann.

  7. #7
    cinitta Avatar von Birgit H.
    Registriert seit: 18.08.2005
    Ort: Oy-Mittelberg, Allgäu
    Beiträge: 1.334

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    Aber wo wird das Salz drübergestreut? Ich kanns mir nicht vorstellen, deswegen frag ich nach. Normalerweise werden die Ballen ja nach der Trocknung direkt auf dem Feld gepresst. Hier unten wird ja sogar gar nicht gepresst sondern lose eingefahren.
    Und wie gesagt, die Mengen Salz müssen ja auch irgendwo lagern/herkommen/wieder gelagert werden.
    Und ein Mineralleckstein enthält doch andere Salze als das herkömmliche Salz oder sind das auch reine NaCL Steine?
    Liebe Grüße, Birgit

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