Hallo alle mit einander,
ich bitte hier um Tipps.
Ein Bekannter von mir hält 2 Kaninche. Die Haltungsbedingungen waren eigentlich immer top (eigenes Zimmer, Wiesenernährung etc). Die Tiere wurden vor 2-3 Jahren dorthin vermittelt und seitdem habe ich mir die Haltung regelmäßig angesehen. Bisher gab es nie etwas zu beanstanden - bisher.
Und nun kommen wir zum Grundproblem. Der Besitzer ist psychisch erkrankt. Ich bitte an dieser Stelle von einer Verurteilung dessen abzusehen und es einfach hin zu nehmen. Bisher war das nie ein Hindernis. Die Tiere waren sein ein und alles und stets in einem guten Zustand. Heute war ich dort und die Tiere befinden sich in einem erschreckend schlechtem Zustand, sind sogar abgemagert, kein Futter zu sehen, alles verdreckt etc. Bin noch vor Ort und werde auch noch ein paar Tage hier bleiben. Es ist ein Freund von mir, ich kann dort jederzeit vorbeikommen und würde von Amtsvetérinär o.ä., falls möglich gerne absehen. Mich regelmäßig um die Tiere kümmern oder sie gar ausnehmen kann ich aus beruflichen Gründen jedoch nicht (weder Zeit, noch Geld, bin leider atm selbst Froh, wenn ich am Monatsende überhaupt noch was übrig habe).
Laut Besitzer sind die Tiere gesund (wurde aber scheinbar auch nicht geprüft). Werde gleich erstmal dort sauber machen und eine Kotprobe nehmen. Der Besitzer zeigte sich sehr einsichtig, nachdem ich auf den Zustand der Tiere hinwies schien er ziemlich erschrocken und ist gerade auf dem Weg, um etwas zu fressen zu holen. Ob er die Tiere hergeben würde weiß ich nochnicht. Er meint es definitiv nicht böse, allerdings habe ich das Gefühl, dass sein Gesundheitszustand derzeit keine Tierhaltung zulässt. Ich würde dort ungern mit der "Hammermethode" rangehen, allerdings ist es aus meiner Sicht gerade auch nicht tragbar, wie es den Tieren hier geht.
Wäre über weitere Tipps dankbar.


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