so wie ich das mitbekommen habe, ist eine Milz bei Kaninchen normalerweise nicht erkennbar. Ich hatte einen ähnlichen Verdachtsbefund bei Frieda - der Tumor war tastbar. Eine Praxis war sich beim US sehr unsicher, ob es die Milz ist. Die andere Praxis (ein Ultraschallspezialist) war sehr sicher, dass es die Milz war. Er riet zur OP mit erheblichen Risiken, die andere Praxis nicht.
Ich habe lange hin und her überlegt. Frieda war damals drei Jahre alt. Und selbst bei ihr, wurde von mehreren Seiten abgeraten. Falls es ein Tumor gewesen wäre, hätte er durch das Bluten streuen können. Er hätte mit dem Darm verwachsen sein können.
Bei Frieda haben wir uns aus einem Grund zur OP entschlossen: sie hatte durch die Raumforderung Bauchprobleme. Jedenfalls dachten wir es.
Frieda hatte keinen Milztumor - obwohl der US_Spezialist, dem ich sehr vertraue, sich sicher war. Sie hatte alte, fibromatöse Wucherungen. Woher weiß niemand. Teile waren mit der Niere verwachsen. Sie hat die OP zum Glück gut überstanden. Die Milz war so klein, wie sie sein sollte. Ich will damit sagen, dass es nicht unbedingt die Milz sein muss.
Wenn Dein Tier keine Sympotme zeigt, und bei dem Alter, würde ich mich persönlich wohl gegen eine so schwere Bauch-OP entscheiden . Zumal es dann ev. doch gar niciht die Milz sein muss, sondernähnlich aussehende Strukturen im gleichen Areal.


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