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Thema: Bergisch Gladbach - Widder, Balu mit E.C. Schiefkopf. Kein CT, Notfall?

  1. #1
    sternenschauer
    Gast

    Standard Bergisch Gladbach - Widder, Balu mit E.C. Schiefkopf. Kein CT, Notfall?

    Hallo,

    Gerade bei #Kleinanzeigen gefunden. Wie findest du das?

    https://www.kleinanzeigen.de/s-anzei...nt=app_android

    Vorweg: bitte die Person nicht anschreiben, sie hilft selbst nur und ist nicht die Halterin von Balu.

    Keine Ahnung ob das zum Notfall bereits fällt, aber mehr als das er E.C. hat und einen schiefen Kopf hat, ist nicht bekannt.
    Für die vorletzte Interessenten konnte erreicht werden, dass der Schädel geröngt wurde, ein CT um die Ohren checken zu lassen, ob der schiefe Kopf daher rührt, möchte die Halterin partout nicht machen lassen.
    Dazu versucht die Helferin sie bereits seit über 6 Monate vergeblich zu überzeugen.

    Interessenten gab es wohl schon, keiner sieht ein Jährlich ein Schädel-CT beim Widder machen zu lassen, was aber natürlich vermittlungsbedingung ist, wenn ich das jetzt so richtig verstanden habe.

    Handynummer der Halterin hab ich, aber, ist das denn ein Notfall?

    Mein Auto ist endlich repariert und kann wieder fahren.

    Zu mir holen klappt nicht.
    Ein Welli kann nicht mehr fliegen und ist übergewichtig, obwohl er es gar nicht sein dürfte und ein Hasi hat auch bestimmt wieder eine Zahn-Op gewonnen.
    Zurzeit kann ich da nur abholen und fahren anbieten.


    Grüße

  2. #2
    PS-Versager
    Registriert seit: 10.08.2009
    Ort: nördlich Hamburg
    Beiträge: 17.196

    Standard

    Das Tier wird ohne CT vermittelt, neue Halter sollen aber jährlich eins machen lassen? Finde den Fehler.

    Sinnvoll wäre das Tier ersteinmal gründlich zu checken und auch zu impfen, dann wird eine Vermittlung auch realistischer. So wird es schwierig.

  3. #3
    sternenschauer
    Gast

    Standard

    Wissen wir und das versucht sie auch seit 6 Monaten ihr zu vermitteln, dass ein CT schon sehr wichtig wäre, um mal überhaupt zu wissen, wie es um Ohren und Zähne ausschaut.
    Die derzeitige Halterin lehnt das aber komplett ab.
    Sie lässt kein CT machen.


    Liebe Grüße

  4. #4
    sternenschauer
    Gast

    Standard

    [QUOTE=Alexandra K.;4945364]Das Tier wird ohne CT vermittelt, neue Halter sollen aber jährlich eins machen lassen? Finde den Fehler./QUOTE]

    Zudem ist es doch beim Widder wirklich keine Option dann ihn an Halter zu geben, die ebenfalls kein CT machen lassen...
    Jährlich Schädel-CT ist unverzichtbar um Ohrenschmerzen früh zu erkennen und persönlich würde ich meine Vermittlungs-Tiere auch nicht zu wem geben, der vornherein sagt, dass er Widder aufnehmen möchte, CTs aber nicht einsieht machen zu lassen, obwohl er/sie über die sehr häufige Problematik mit den Ohren aufgeklärt wurde.

    Das hätte schon was von:

    "verstehe, dass Kaninchen nicht allein und in großen Gehegen gehalten werden, aber dennoch halte ich den allein in einem 1,20cm Käfig."

    Würdest ihn dann doch auch nicht an solch wen abgeben oder?

    Zu Widdern gehören Jährliche CTs doch mittlerweile mit zur artgerechten Haltung, weil es nahezu besiegelt ist, dass die eine Entzündung bekommen.

    Nur, weil die jetzigen Halter ebenso sind, es nicht machen lassen zu wollen, muss das Tier nicht zu dem nächsten wandern, der es wieder nicht machen lässt.

  5. #5
    Aktive Avatar von Britta S.
    Registriert seit: 26.05.2014
    Ort: Freiburg im Breisgau
    Beiträge: 1.151

    Standard

    Das ist halt einfach ziemlich utopisch einen neuen Besitzer zu finden wenn das die Voraussetzung ist. Bedeutet ja nicht, dass der neue Besitzer nicht direkt ein CT macht. Aber zu verlangen das es jährlich gemacht wird und ansonsten keine Vermittlung stattfindet finde ich recht befremdlich. Das ist für mich auch nicht vergleichbar mit einer Haltung im Käfig.

    Man muss es halt auch einfach mal so sehen:

    Er sitzt seit einem Jahr alleine im Haus wenn ich das der Anzeige richtig entnehmen kann. Er ist ungeimpft und es gibt keine vernünftige Diagnostik. Trotzdem wird eine Vermittlung in ein gutes Zuhause verhindert weil man auf ein jährliches CT besteht (wer besteht da eigentlich drauf? Doch nicht die bisherige Besitzerin oder? Wenn doch ist das natürlich lächerlich da sie selbst nichts macht und ich würde mich da aus der Vermittlung zurückziehen. Ich vermute aber eher das es die Helferin ist die das gerne so hätte?). Das Tier wird also weiterhin in Einzelhaltung behalten statt es an jemand abzugehen der zumindest jetzt bereit ist weitere Diagnostik zu machen (aber eben halt nicht jährlich). Das ist für mich persönlich falsch verstandener Tierschutz.

    Ich sage damit nicht das jährliche CTs beim Widder überflüssig sind. Aber man muss es halt einfach mal im Verhältnis sehen. Ich würde jetzt jemand suchen der ordentliche Diagnostik machen lässt (was schon schwer genug sein wird bei den hohen TA Kosten die das verursacht) und von der unumstößlichen Vermittlungsbedingung mit dem jährlichen CT absehen. Wie lange soll er denn noch in Einzelhaft sitzen müssen?
    LG Britta

  6. #6
    sternenschauer
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Britta S. Beitrag anzeigen
    Ich sage damit nicht das jährliche CTs beim Widder überflüssig sind. Aber man muss es halt einfach mal im Verhältnis sehen. Ich würde jetzt jemand suchen der ordentliche Diagnostik machen lässt (was schon schwer genug sein wird bei den hohen TA Kosten die das verursacht) und von der unumstößlichen Vermittlungsbedingung mit dem jährlichen CT absehen. Wie lange soll er denn noch in Einzelhaft sitzen müssen?
    Daran scheitert es halt aber auch schon.
    Wenn ich die Helferin richtig verstanden habe, dann würde keiner der Interessenten in mal gründlichst durch checken lassen.
    Die wollten den, so wie er ist und Ende..

    Zusätzlich einmal Jährlich CT, sollte er jetzt keine Otitis
    haben, als zusätzliche vermittlungsbedingung erschwert es noch zusätzlich. Stimmt.

    Persönlich kann ich den Gedanken aber verstehen, dass die Helferin das doch noch voraussetzt, trotz der übelst langen Einzelhaltung jetzt.
    Ist halt auch nicht tierschützend ihn in Gesellschaft zu vermitteln, aber ohne diagnostiken und er dann mit Schmerzen da sitzen muss.
    Viel Platz und Gesellschaft machen halt die Schmerzen nicht weg und Ohrenschmerzen sollen richtig fies sein (hatte selbst noch nie welche).

    Total schwierig das ganze.


    Liebe Grüße

  7. #7
    Banausenbändigerin Avatar von inwi
    Registriert seit: 20.07.2015
    Ort: NRW zwischen Aachen + Heinsberg
    Beiträge: 3.052

    Standard

    Zitat Zitat von sternenschauer Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Britta S. Beitrag anzeigen
    Ich sage damit nicht das jährliche CTs beim Widder überflüssig sind. Aber man muss es halt einfach mal im Verhältnis sehen. Ich würde jetzt jemand suchen der ordentliche Diagnostik machen lässt (was schon schwer genug sein wird bei den hohen TA Kosten die das verursacht) und von der unumstößlichen Vermittlungsbedingung mit dem jährlichen CT absehen. Wie lange soll er denn noch in Einzelhaft sitzen müssen?
    Daran scheitert es halt aber auch schon.
    Wenn ich die Helferin richtig verstanden habe, dann würde keiner der Interessenten in mal gründlichst durch checken lassen.
    Die wollten den, so wie er ist und Ende..

    ....

    Persönlich kann ich den Gedanken aber verstehen, dass die Helferin das doch noch voraussetzt, trotz der übelst langen Einzelhaltung jetzt.
    Ist halt auch nicht tierschützend ihn in Gesellschaft zu vermitteln, aber ohne diagnostiken und er dann mit Schmerzen da sitzen muss.
    Viel Platz und Gesellschaft machen halt die Schmerzen nicht weg und Ohrenschmerzen sollen richtig fies sein (hatte selbst noch nie welche).

    Total schwierig das ganze.


    Liebe Grüße

    Wenn die Helferin die Diagnostik als Voraussetzung ansieht für die Vermittlung, sie wirklich helfen will das Tier endlich zu vermitteln - dann sollte sie mal darüber nachdenken das erforderliche CT zu übernehmen.
    Es ist ja nicht ausgeschlossen, dass das Tierchen auch jetzt schon mit Schmerzen dort in Einzelhaltung sitzt!
    Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut,
    sondern auch für das, was man nicht tut.

    -Laotse-

  8. #8
    Nie wieder Kaninchen ;) Avatar von Heike O.
    Registriert seit: 03.09.2012
    Ort: Land der Hasennasen
    Beiträge: 6.827

    Standard

    Zitat Zitat von inwi Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von sternenschauer Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Britta S. Beitrag anzeigen
    Ich sage damit nicht das jährliche CTs beim Widder überflüssig sind. Aber man muss es halt einfach mal im Verhältnis sehen. Ich würde jetzt jemand suchen der ordentliche Diagnostik machen lässt (was schon schwer genug sein wird bei den hohen TA Kosten die das verursacht) und von der unumstößlichen Vermittlungsbedingung mit dem jährlichen CT absehen. Wie lange soll er denn noch in Einzelhaft sitzen müssen?
    Daran scheitert es halt aber auch schon.
    Wenn ich die Helferin richtig verstanden habe, dann würde keiner der Interessenten in mal gründlichst durch checken lassen.
    Die wollten den, so wie er ist und Ende..

    ....

    Persönlich kann ich den Gedanken aber verstehen, dass die Helferin das doch noch voraussetzt, trotz der übelst langen Einzelhaltung jetzt.
    Ist halt auch nicht tierschützend ihn in Gesellschaft zu vermitteln, aber ohne diagnostiken und er dann mit Schmerzen da sitzen muss.
    Viel Platz und Gesellschaft machen halt die Schmerzen nicht weg und Ohrenschmerzen sollen richtig fies sein (hatte selbst noch nie welche).

    Total schwierig das ganze.


    Liebe Grüße

    Wenn die Helferin die Diagnostik als Voraussetzung ansieht für die Vermittlung, sie wirklich helfen will das Tier endlich zu vermitteln - dann sollte sie mal darüber nachdenken das erforderliche CT zu übernehmen.
    Es ist ja nicht ausgeschlossen, dass das Tierchen auch jetzt schon mit Schmerzen dort in Einzelhaltung sitzt!

    Hat's Kaninchen keinen Spaß, schenk' ihm grünes Gras.
    Auch Grünkohl und Radiccio machen das Kaninchen froh.

  9. #9
    Trauert immer noch um ihren kleinen "Merktnix"... Avatar von feiveline
    Registriert seit: 23.09.2013
    Ort: Nordlicht
    Beiträge: 10.320

    Standard

    Dem kann ich mich auch nur anschließen…. als ich damals Pflegie Kuddel in seine Endstelle gebracht habe, wurde er vorher (er lebte ja einige Zeit als Extrem-Schnupfer bei mir) Kot-und impfungsmäßig auf „Vordermann“ gebracht.

    Als ich das „geschundene“ Kaninchen Rosi meiner Schwester in ihre Endstelle brachte, hab ich Geld für die Untersuchungen dagelassen (zum Glück ).

    Und als vorletztes Jahr Ronja sehr zeitnah vermittelt werden musste um nicht allein zu bleiben, hatte ich Impfpass etc. dabei, die letzte KP war erst wenige Wochen alt, aber aufgrund der Dringlichkeit ihrer Vermittlung hatte ich keine neue machen lassen können, habe aber trotzdem die Abgabegebühr wegen dieser Untersuchung verdoppelt….

    Wer sein Tier wirklich „glücklich“ vermitteln möchte (und mit glücklich meine ich auch, dass man dem neuen Besitzer einen aktuellen Bericht über den Gesundheitszustand mitteilt) sollte eben alle notwendigen Untersuchungen im Vorwege durchführen lassen…. natürlich auch über eine dann ggf. höhere Schutzgebühr.
    Tierschutz ist kein Anlass zur Freude, sondern eine Aufforderung sich zu schämen, dass wir ihn überhaupt brauchen. (Prof. Dr. theol. Erich Gräßer, Theologe und Politiker)

  10. #10
    sternenschauer
    Gast

    Standard

    Hi,

    ich werde mal morgen mit der Halterin selber schreiben.
    Irgendwie schreibt die, die hilft, so, dass ich nicht schlau daraus werde.

    Geimpft scheint er zu sein, Schädel wurde geröngt, da sind wohl die Zähne ok.
    Die Ohren, weiß nicht wie sicher das diesbezüglich dann ist auch sehr frühe Ohrenentzündungen damit zu erkennen mit dem Röntgen?
    Meines Wissens ist es ungenau und nur übers CT feststellbar?

    Danach dann in artgerechte Haltung vermitteln, auch wenn die neuen Halter keine CTs mehr machen lassen möchten, um das mit den Ohren frühzeitig erkennen zu können, richtig?

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