Hallo,
wir hatten bis vor wenigen Tagen 3 ec-positive Kaninchen: Eine Häsin (ca. 3-4 Jahre, blind, taub, agil, lustig und neugierig), ihr Sohn (1,5 Jahre, kastriert, symptomfrei, frech und neugierig). Der Partner (kastrierter Bock, ca. 8-10 Jahre) ist leider verstorben.
Bleiben also Mutter und Sohn...
Ich bin am Überlegen, wieder 1 oder 2 (ec-) Kaninchen dazu zu setzen. Platz ist mehr als genug da, extra Raum (neutral) auch. Allerdings habe ich Angst, dass bei der Häsin wieder unnötig Stress durch die Vergesellschaftung ausgelöst wird. Sie bekommt nach 2 Schüben dauerhaft Panacur. (Der Sohn wird dann ggf. auch für 5 Tage Panacur bekommen.)
Auch bin ich unsicher, ob lieber ein Bock oder eine Häsin dazu gesetzt werden sollten, oder ob ich die beiden lieber alleine lasse, oder 2 Tiere dazu (damit beide eine reele Chance auf einen passenden Partner haben). Sie mögen sich beide, aber der Kleine ersetzt keinen Partner. Vielleicht ändern sich ja auch die Verhältnisse durch den Tod des Partners?
Möglicherweise wäre es auch gut, dass beim Tod eines der Tiere das andere nicht alleine wäre (oder man vergesellschaftet erst dann?).
Die Häsin ist zwar neugierig, aber auch unsicher in Gebieten, die sie nicht so gut kennt. Dann dreht sie sich im Kreis. Sie haben einen Balkon für sich und regelmäßigen Zugang ins angrenzende Zimmer.
Ich bin ziemlich ratlos... Wie werde ich den Tieren am ehesten gerecht?
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