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Schnute hatte gestern ihren Termin in der Tierklinik.
Anders als geplant, musste sie nicht über Nacht bleiben, damit sie zu Hause zur Ruhe kommt und nicht länger als nötig dem Stress in der Klinik ausgesetzt ist. So habe ich sie mittags abgegeben und durfte sie abends noch abholen.
Für die Injektion bekam sie einen "deftigen Fentanyl-Rausch", um die Schmerzen nicht so zu spüren und sich zu entspannen. Die Tierklinik hat damit wohl bessere Erfahrungen als mit einer Injektion in Narkose, da die Schmerzfreiheit länger anhält und sanfter abebbt. Zusätzlich hat sie noch Metacam gespritzt bekommen. Die ersten Stunden nach der Injektion musste sie noch überwacht werden.
Sie war abends ganz schön mitgenommen. Hat viel geknöttert und ist nur schwer zur Ruhe gekommen. Mal hat sie meine Nähe gesucht und mal hat sie sich zurückgezogen. Fressen mochte sie noch nichts. Die Nacht war entsprechend kurz, aber jetzt schläft sie zum Glück tief und fest. Die nächsten Tage bekommt sie noch Metacam. Und ab jetzt gilt absolute Ruhighaltung. Spaziergänge maximal 5-10 Minuten im Schleichtempo und keinerlei Aufregung.
In einem Monat dann noch zwei Injektionen hintereinander, für die sie dann einen Nacht stationär bleibt.
Was mich sehr gefreut hat ist, dass sie gestern bei Wiedersehen trotz Benommenheit deutliche Freude gezeigt hat. Ein wenig Bindung scheint also schon entstanden zu sein.
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Das klingt ja erstmal gar nicht schlecht! Und schön, dass sie schon eine Bindung zu dir hat. Das reduziert den Stress ein wenig und tut auch der Seele gut :good:
Daumen sind fest gedrückt für eine erfolgreiche Behandlung :freun: