Direkt aus Ungarn, ja. Wir gelten dann erst mal als Pflegestelle.
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Direkt aus Ungarn, ja. Wir gelten dann erst mal als Pflegestelle.
Das wird sicher sehr spannend. Für Fini wird es ein Traum Zuhause
Ich freue mich für Euch und die Kleine. Eine gute Reise für sie und Euch eine tolle Kennenlernzeit!
Irmas Blasentumor hat sich als nicht operabel herausgestellt (zu nah am Ausgang, zu breitbasig, zu groß). Da waren sich mehrere Tierärzte einig. Eine palliative Chemotherapie hätte viele mögliche Nebenwirkungen und nur wenig Verlängerung gebracht. Ich habe mich dagegen entschieden. Wir haben uns für einen fulminanten Endspurt unter Cortison und Bedarfsmedikation entschieden und ich bin fein damit.
Anfang November waren wir nochmal am Meer und sie hat den Strand und die gemeinsame Zeit sehr genossen. Sie ist immer noch erstaunlich fit. Rennt teilweise noch auf der Wiese und macht auch größere Spaziergänge locker mit.
Klar - der Körper baut ab und das sehe und merke ich deutlich. Die Muskeln nehmen ab, sie hört quasi nichts mehr und ihre "Spezialeffekte" nehmen zu. Aber das darf mit 17 auch.
Der Tumor macht sich dahingehend bemerkbar, dass sie ihre Blase oft nicht mehr richtig leer bekommt und dadurch nicht mehr lange einhalten kann. Immer häufiger schafft sie auch die Nacht nicht mehr. Aber das ist nicht tragisch.
Wir leben von Tag zu Tag und von Woche zu Woche und es ist gut so, wie es ist.
:umarm::umarm:
Julia :umarm:
Das liest sich so ähnlich wie das, was wir mit Oskar durch haben. Wir hatten letztendlich noch ein gutes dreiviertel Jahr. Das wünsche ich euch auch.
Wie geht's Lissy?
Lissy wird langsam munterer. Den Spaziergang gestern fand sie noch nicht so toll. Mal sehen, wie es heute wird. Fressen tut sie auf jeden Fall wie ein Scheunendrescher. Und Kot kam heute auch. Nur den Body, den findet sie so gar nicht schick. Da kann ich ihr erzählen, was ich will. :girl_haha:
Also ich find ihn seeeehr chic :love:
Gute Besserung für Lissy und für Irma wünsche ich euch noch eine gute gemeinsame Zeit - so gut es eben möglich ist :umarm:
Am Samstagabend mussten wir Abschied von meiner kleinen Irma nehmen. Auf den Tag 11 Jahre mach unserem ersten Kennenlernen.
Ich bin sehr traurig, aber auch dankbar dafür, dass sie bis 1,5 Tage vorher fit und schmerzfrei leben konnte.
Bily reagiert total verunsichert auf den Verlust. Auf der Rückfahrt aus der Tierklinik hat er das Hundebett im Kofferraum regelrecht zerstückelt. Er war wie von Sinnen. Seither ist er in sich gekehrt, beschwichtigend und sehr ruhig. Er schläft fast nur und hat wenig Freude an Spaziergängen oder Kuscheln.
Dankeschön Ihr Lieben. Es ist ganz schön still und leer hier ohne die kleine Chefin.
Bily trauert genauso heftig wie ich und kommt nur langsam wieder zu sich.
Interessant, wie unterschiedlich die Partnertiere reagieren.
Als Benny im September eingeschläfert werden musste, hat es die beiden anderen nicht die Bohne interessiert. Mal ein kurzes desinteressiertes Schnuppern an seinem Körper und dann wurde gespielt und getobt, und ihm keinerlei Beachtung mehr geschenkt. Genau die gleiche Beobachtung habe ich auch schon unzählige Male bei meinen Meeries und Kaninchen gemacht. Ich wundere mich immer, dass es anderswo so anders ist.
Bily hatte gestern zwei Krampfanfälle und ist nun in der Tierklinik auf der Intensivstation. Beim älteren Hund ist das fast immer ein schlechtes Zeichen. Es wird nun Blut untersucht, der Brustkorb geröntgt, der Bauchraum geschallt, ein MRT vom Kopf gemacht und eine Liquorpunktion gemacht. Das volle Programm. Auch wenn es sehr unwahrscheinlich ist, hoffe ich auf "einfach nur" Epilepsie. Alles andere, was im Raum steht, ist noch beschissener.
Ich habe in einer Woche beide Hunde in der Tierklinik lassen müssen. Bin völlig neben der Spur. Muss mir immer wieder sagen, dass Bily noch nicht dem Tide geweiht ist...
Ach man:umarm: ich hoffe und drück die Daumen ganz ganz fest
Bily hatte einen großen Hirntumor und hat nur neun Tage nach Irma seine Flügelchen bekommen. Jetzt bin ich nach 17,5 Jahren das erste Mal wieder ohne Hund.
Oh mein Gott ::umarm: ich weiß gar nicht was ich schreiben soll. Das ist unfassbar traurig und unfair ich umarme dich ganz ganz fest:love:
Das gibt es doch nicht! Das tut mir wirklich so, so leid :heulh::umarm:
Das tut mir sehr leid Julia :umarm:.
Ich hoffe du bist gut angekommen Bily und kannst wieder mit Irma rumtoben.
Ich bin mit dir traurig :heulh:
Dir viel Kraft, Julia :umarm:
Oh nein, wie furchtbar. Mein Beileid. :sad1:
Oh Julia, wie schrecklich, beide in so kurzer Zeit verloren zu haben. Ich wünsche dir ganz viel Kraft! :umarm:
Ich musste letztes Jahr Anfang Juli meinen Kalle gehen lassen. Ich kam von der Arbeit und es war alles noch normal mit ihm. Ich ging zu den Kaninchen raus und er folgte mir kurze Zeit später, drehte sich nur noch im Kreis und hielt den Kopf schief.
Ich bin direkt zum Tierarzt, dort werden wir drei Stunden, er wurde komplett auf den Kopf gestellt und hinterher stand fest: er hat ein Lymphom und mir wurde geraten ihn gehen zu lassen. Ich nahm ihn für die Nacht nochmal mit und habe ihn am nächsten Tag gehen lassen.
Ungefähr 15 Jahre wurde er alt und war 9,5 Jahre bei mir.
Drei Wochen später zog dann Leni bei uns ein, da unser Ersthund Cookie sehr getrauert hat. Sie sollte ungefähr ein Jahr alt sein (ich gehe eher davon aus, dass sie ungefähr zwei war) und eine kunterbunte Mischung von der Straße, 48cm hoch.
Leni brachte frischen Wind in die Bude. Sie kam ursprünglich aus der Ukraine und saß schon mehrere Wochen auf einer Pflegestelle. Eigentlich wurde sie direkt aus der Ukraine an einen Mann hier in Deutschland vermittelt, aber blöderweise hat man während ihres 60-Stunden-Transportes festgestellt, dass der Mann Alkohol- und Drogenabhängig war und deswegen sollte er sie dann doch nicht übernehmen. Er holte sie aber noch vom Transporter, fasste ihr Halsband und sie zog sich blitzschnell rückwärts raus und war 1,5 Tage an der Nordsee unterwegs.
Als sie gesichert wurde zog sie auf eine Pflegestelle. Die Frau hatte aber schon fünf Hunde von denen zwei direkt auf Leni losgingen, somit lebte sie die Zeit auf fünf Quadratmetern im Flur.
Wir haben sie übernommen und hatten direkt Arbeit und viele Probleme mit ihr, mehrmals haben wir überlegt sie wieder abzugeben. An ihrem vierten Tag bei uns attackierte sie einen Kinderwagen, zum Glück lag darin nur ein Baby, also hat sie keine Haut erwischt. Wir nahmen eine Hundetrainerin dazu, die sollte auch helfen an Lenis Leinenführigkeit und ihren Problemen mit Trecker, Fahrrad und Anhängern zu arbeiten. Irgendwann wurde sie auch noch stark leinenaggressiv, mehrmals hat sie nach mir gepackt, sodass ich oft nur noch mit Maulkorb mit ihr raus gegangen bin und immer Schweißausbrüche und Herzrasen hatte, sobald ich los musste.
Neun Monate hatten wir diese Trainerin und dann holte ich uns eine andere ins Haus, diese hat direkt Erfolge erzielt.
Mittlerweile ist Leni zwar keine Großbaustelle mehr, wird aber wohl auch kein einfacher Hund werden. Im Haus ist sie ein Traum, draußen muss man umsichtig sein beim Spaziergang.
Leni reagiert stark auf Reize, hat einen riesigen Jagdtrieb und draußen nur die Nase auf dem Boden, außerdem ist sie nicht schussfest, aber sie wurde nunmal im Krieg groß.. Sie ist aber auch sehr gelehrig und hat Spaß am Tricksen und Zughundesport.
Die PS hat uns das blaue vom Himmel vorgelogen. Wir haben sie extra von einer PS geholt und nicht direkt aus dem Ausland wegen unserer Kinder und dem Ersthund..
Dieses Jahr Anfang Juli zog dann Toni ein. Eigentlich als Pflegestelle, aber wir wurden zu Pflegestellenversagern.. Toni ist ein Ratonero Bodeguero Andaluz und kommt ursprünglich aus Spanien, zirka ein Jahr jung. Auch er hat ein paar Themen, ist aber bei weitem einfacher zu händeln und zugänglicher.
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Danke Euch.
Wir sind ja nun seit Sonntag auch wieder zu viert. Nach einer mega stressigen Ankunft morgens um 6 :coffee: brauchten wir alle erstmal ein wenig Zeit und Ruhe. Aber mittlerweile entwickelt sich das kleine Mädchen prächtig. Lissy ist ihr eine große Hilfe dabei. Sally folgt ihr auf Schritt und Tritt. Gestern waren wir das erste Mal spazieren, vorher war die Angst vor der Leine noch zu groß. Es wird wirklich jeden Tag besser. Das ist nun mein zehnter Hund aus dem Tierschutz, aber so ein Bündel voller Angst und Panik habe ich in all den Jahren noch nicht erlebt. Vielen Dank an alle, die unbedingt einen Rassewelpen für billig haben müssen :o-
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Wie toll,dass sie bei dir nun endlich lernen kann wie schön das Leben ist:love: und was für ein hübsches Mädchen sie ist :herz:
Ist sie hübsch :herz::herz:
Bernerglück:
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So ein schönes Video :love:
Es hat geschneit. So richtig. Als die Tür zum Garten heute aufging, stutzte Sally erst kurz, guckte sich ganz verwundert ihre Pfotenabdrücke im Schnee an. Und dann ging es los:
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Ich habe gerade zwei verdammt müde Hunde hier. :D
Müde und offensichtlich glücklich :love:
Früh nach Irmas und Bilys Tod und doch irgendwie gerade zur rechten Zeit zog vor Weihnachten eine rumänische Pflegehündin bei mir ein. Sie kam vor knapp zwei Jahren aus der Tötung in ein privates Shelter. Dort musste ein verletztes Auge entfernt und ein Leistenbruch geschlossen werden.
Nur kurz danach versprach ich ihr, dass sie bleiben darf und schenkte mir zum dritten mal einen Hund zu Weihnachten.
Den Namen Schnute bekam sie von den Tierschützern. Und wie immer bei mir durfte sie ihn behalten und bekam einen Nachnamen dazu. Die kleine Piratin heißt jetzt "Schnute Sparrow von Tortuga". Sie wurde auf 6 Jahre geschätzt, ist 42cm hoch und aktuell etwas moppelig. Menschen findet sie gut und Hunde eher überflüssig. Im Gepäck hat sie eine anbehandelte Herzwurminfektion und ordentlich Zahnstein.
Anhang 215915
Ich freue mich sehr für Schnute und auch für dich, dass die diese süße Nase geschickt wurde von oben :umarm:
Danke Mottchen! :flower:
Schnute hatte gestern ihren ersten Tierarzttermin und hat sich dabei verhalten wie ein Profi.
Wir waren zum Herzultraschall wegen der Herzwürmer. Zum Glück sieht das Herzchen noch recht gut aus (bis auf ein paar altersbedingte Klappenundichtigkeiten). Es sieht allerdings leider auch so aus, als seien trotz der Behandlung seit 02/24 noch mindestens zwei adulte Würmer in der Lungenarterie. Die Viecher werden bis zu 30cm lang :girl_impossible:
Es wurde jetzt Blut eingeschickt, um zu sehen, ob noch lebendige Larven und Würmer da sind oder ob das evtl. nur noch Reste sind.
Ansonsten lebt sie sich gut ein. Sie ist sehr vorsichtig, aber nicht ängstlich und macht - wenn man ihr Zeit gibt - alles mit. Ein echtes Schätzchen.
:panic: hoffe die Würmer sind alle tot. Transportiert der Körper die dann irgendwie raus?